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Mittwoch, 24. Juli 2013

Schieß doch, Hexe!




Hochbegabungspresse

Inhalt

1.     Motivationsbrief: Schieß doch, Hexe!
2.     GEDANKENtanken: So war die 1. Münchener Rednernacht
3.     GEDANKENtanken online: Mediencoaching & PR-Arbeit für Unternehmen
4.     Jubiläumsseminar: "Kopf oder Zettel?" mit Oliver Geisselhart
5.     Charisma ist trainierbar – mit S.C.I.L
6.     Öffentliche Termine 2013: Stefan live
7.     Der schlaue Spruch

Schieß doch, Hexe!

Sehr geehrte Hexe,
es ist nun etwa 35 Jahre her, seit ich weiß, dass man dich nicht nur im Märchen findet. Nein, du bist auch in der realen Welt höchst aktiv und bringst unsere Leben durcheinander.
Erfahren habe ich das damals von meiner Oma. Eines Tages schlich sie mit offensichtlichen Schmerzen und gebeugtem Kreuz durch die Wohnung. Einen "Hexenschuß" habe sie bekommen, wie sie erklärte. Das sei bei ältere Menschen manchmal so, plötzlich schieße es einem in den Rücken – wie von Hexenhand. Ich fand das damals ziemlich gruselig. Zum Glück konnte mir das noch nicht passieren! Ich war ja noch kein "älterer Mensch" ...

Fortan habe ich dein Treiben beobachtet, Hexe, habe etliche Schussopfer getroffen und mit ihnen gefühlt. Auch als ich während meines Zivildienstes im Krankenhaus bald selbst öfter ein Zwicken im Kreuz verspürte (bettlägerige Patienten können sehr unhandlich sein), hatte ich die Worte meiner Oma stets im Ohr: "Da kannst du dich fast gar nicht mehr bewegen!" Zwar wusste ich mittlerweile, dass das Krankheitsbild den schönen Namen "Lumbago" trägt und ich meine Rückenschmerzen am besten durch regelmäßiges Training verhindere, dennoch verlor ich nie die wahre Ursache aus den Augen: Dich, Hexe, wie du hinterlistig mit Pfeil und Bogen die unteren Rücken "älterer Menschen" aufs Korn nimmst, sobald sie ihr Rücken- und Bauchmuskeltraining schleifen lassen.

Nun hast du also auch mich erwischt. Gut, meine Schuld: Weil ich zwei Wochen fast nur auf Achse war, viel im Auto saß und von Termin zu Termin hastete, habe ich nicht trainiert. Und ich gebe zu: Dein Schuß hatte sich angekündigt – mit einem fiesen Ziehen. Trotzdem: Hättest du mich nicht noch den einen Termin machen lassen können? Den bei dem ich nur zwei dicke Ordner aus dem Auto holte, als d u plötzlich hinter mir standest und geschossen hast? Wie rücksichtslos von dir, wie gemein! Ich hätte mein Training schon wieder gemacht ...

So aber war es damit nichts. Im Gegenteil. Ich schlich tagelang mit Schmerzen und gebeugtem Kreuz umher. Typisch Hexenschuß eben, so wie ihn "ältere Menschen" bekommen. Ging zum Arzt, bekam eine Spritze in den Rücken, was erstaunlich wohltuend war. Und ich frischte ein paar wichtige Lektionen auf:

1.) Nicht gesund zu sein sind, bremst einen ganz schön aus. Kaum mehr aufstehen oder etwas heben zu können, sich jeden Schritt überlegen zu müssen und vor Schmerzen manchmal quieken zu wollen, ist nicht schön. Es verschiebt ein paar Prioritäten. Zeigt, was wichtig ist (und was unwichtig). Danke!

2.) Selbst wenn es wirklich wehtut, bestimmt vor allem unsere Wahrnehmung, wie es uns dabei geht: Jede Körperhaltung ohne Aua ist wie ein kleiner Urlaub – selbst wenn der nur zwei Minuten dauert. Danke! Ich kann mich auf viele sehr nette Menschen verlassen, die mich im Alltag unterstützen. Danke! Und wenn ich mit bewusster Achtsamkeit dennoch meine Dinge geregelt kriege, freue ich mich doppelt darüber, ja komme mir beinahe heroisch vor – obwohl ich nur Vorträge halte oder Schreibtischkram erledige. Es ist die Mission, die zählt. Danke!

3.) Außerdem muss ich mir eingestehen: Ich bin selbst Schuld. Ich WEISS, dass ich mein Training nicht aussetzen darf, weil ich WEISS, dass das mein Rücken nicht mag. Ich trage also die volle Verantwortung. Du, werte Hexe, bist lediglich ausführendes Organ. Du schaffst Fakten, die ich fahrlässig selbst herbeibeschwöre. Daran musste ich wohl erinnert werden. Dafür nochmal: Dank e!

Ich habe also gelernt und werde meine Konsequenzen ziehen. Ich werde wieder so trainieren, wie ich es brauche: Mindestens zweimal pro Woche mit Hanteln, Kettlebell und der Kraftstation (und diesen paar ganz besonders anstrengenden Übungen, die ich lieber bleibenlassen würde).

Damit ich dir wieder mutig und selbstsicher zurufen kann: "Schieß doch, Hexe!"

Dein demütiger Stefan

So war die 1. Münchener Rednernacht

Liebe Gäste der 1. Münchner Rednernacht, DANKE, DANKE, DANKE, dass Ihr (wieder) mit dabei wart! Eure top Stimmung, Neugier, Offenheit und Lust am GEDANKENtanken haben den Abend so besonders werden lassen, wie er war. Es war ein FEST für uns, den Abend für euch zu veranstalten !!! Kommt unbedingt wieder – und erzählt bitte weiter, wie es euch gefallen hat!

Liebe(r) Monika Hein, Otmar Kastner, Gaby S. Graupner, Thilo Baum, Thorsten Havener, Michael Ehlers, Gina Schöler, Daniel Clarens, Christian Jäger, Elmar Rassi, Margit Hertlein & Patric Heizmann, DANKE, DANKE, DANKE für eure Vorträge auf der 1. Münchener Rednernacht! Ihr habt jeder mit eurem ganz individuellen Stil, eurer ganz eigenen Message, euren eigenen "Vibrations" einen unvergesslichen Abend gestaltet, der uns alle sehr bereichert hat. Die Feedbacks unserer Gäste waren u nd sind fanstastisch. Ich bin glücklich, stolz & dankbar, dass ihr mitgemacht habt – IHR HABT GEROCKT !!!

Liebe/r/s Marcel Aniol & Team, Oberangertheater & Team, Stephan Graeske & Team, Jan Hillnhütter, Aki, Steffi Burkhart, Hubertus Massong & Sebastian Elster, DANKE, DANKE, DANKE für eure KLASSE ARBEIT während der 1. Münchener Rednernacht! Es lief alles super Hand in Hand, war fokussiert aber unangestrengt, atmosphärisch warmherzig aber top professionell & jeder war hellwach, schnell, motiviert & hat mitgedacht. Es war mir ein Fest, mit euch zu arbeiten – und ich hoffe, das noch ganz oft in Zukunft zu dürfen! Denn: Ihr seid meine HELDEN !!!
Hier schon mal ein paar Eindrücke vom Event, bald stellen wir auch die ersten Videos online:





Weitere Fotos von sämtlichen Referenten finden Sie auf der GEDANKENtanken-Website.
Ein fettes Extradank geht an unseren Fotografen Jan Hillnhütter!

Mediencoaching & PR-Arbeit online

Es geht los: Die GEDANKENtanken-Akademie startet mit den ersten Online-Trainingsmodulen! Und so ist es mir eine große Ehre und Freude, Ihnen zunächst ein Trainingsmodul meiner Frau Henriette anbieten zu dürfen:

Mediencoaching und PR-Arbeit für Unternehmen

In diesem Modul lernen Sie:
  • Wie Sie mit Ihrem Produkt/Unternehmen in die Medien kommen
  • Warum Medien ein wichtiges PR-Werkzeug für Sie sind
  • Welche Art Medienpräsenz für Sie optimal ist
  • Wie Menschen in den Medien “ticken”
  • Wie Sie Medien auf sich aufmerksam machen

JETZT: MODUL ONLINE TRAINIEREN

Das Online-Seminar beinhaltet:
  • 2 Stunden Präsentation (Online-Streaming), moderiert von Dr. Stefan Frädrich
  • 9 Lehrvideoclips (Online-Streaming), ingesamt ca. 45 Minuten
  • 25 Seiten Seminarunterlagen zum Download & Ausdrucken, PDF

JETZT SOFORT TRAINIEREN!
Weitere Infos und Vorschauvideo: HIER




Kopf oder Zettel? Jubiläumsseminar!

Ihr Gedächtnis ist perfekt, wenn Sie es richtig nutzen! Erlernen Sie nun die Techniken dazu von GEDANKENtanken-Experte Oliver Geisselhart, der anlässlich seines 30-jährigen Bühnenjubiläums dieses Jahr ein 2-tägiges "Kopf oder Zettel?"-Gedächtnisseminar der Superlative veranstaltet – übrigens das einzige Seminar dieses Jahr mit ihm als Trainer! Und zum Vorzugspreis!

Behalten Sie in nur drei Minuten die Namen von 15 wichtigen Personen, rufen Sie sicher alle wichtigen Argumente für Ihre Verhandlung ab, halten Sie selbst lange Reden/Präsentationen frei, merken Sie sich wichtige To-Dos und Ideen sicher, behalten Sie innerhalb von nur einer Stunde 100 Vokabeln und helfen Sie Ihren Kindern beim Lernen. Werden Sie dadurch selbstsicherer, konzentrierter und aufmerksamer.

Spielerisch und völlig mühelos wecken Sie durch speziell entwickelte Übungen genau die Kreativität, die Sie für das schnelle Behalten von wichtigen Infos brauchen. Sie steigern Ihre Gedächtnisleistung mit der Geisselhart-Technik in nur zwei Tagen mit Leichtigkeit um ein Vielfaches! Seit 30 Jahren bestätigen hunderttausende Seminar- und Workshopteilnehmer, dass dies keine leeren Versprechungen sind. Es klappt tatsächlich – bei jedem! Sie erhalten dafür sogar eine Erfolgs-Garantie! Erleben Sie in einem exklusiven und streng limitierten Teilnehmerkreis, zwei Tage, die Ihr Leben äußerst positiv verändern – zwei Tage voller Erfolgserlebnisse, "merk"-würdiger Überraschungen und Spaß!

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Charisma ist trainierbar – mit S.C.I.L.

Häufig wirken Menschen anders als sie sind. Schade, wenn nicht das ganze Potenzial an Wirkung entfaltet und die beabsichtige Resonanz erzielt wird. Ob Trainer, Berater, Coach, Führungskraft, Mitarbeiter oder Personalentwickler: Die S.C.I.L. Performance Strategie verbessert Ihre Ausstrahlung, Überzeugungskraft und Interaktion – damit Sie Menschen für sich und Ihr Anliegen gewinnen und Charisma entwickeln. Lassen Sie sich Ihr persönliches S.C.I.L.-Profil erstellen und arbeiten Sie an Ihrer Wirkung und Wahrnehmungskompetenz.

S.C.I.L. analysiert in den vier Bereichen Sensus, Corpus, Intellektus und Lingua insgesamt 16 Frequenzen, darunter zum Beispiel Emotionalität, innere Überzeugung, Mimik, Gestik, Analytik, Strukturiertheit, Stimme und Artikulation. Mit S.C.I.L. wird sich der Mensch über sein eigenes Wirkungs-Repertoire bewusst und kann dieses erweitern.

Das von Andreas Bornhäußer entwickelte Diagnostik-Tool ergänzt alle bekannten Verhaltens-, Motiv- und Denkstilanalysen, Persönlichkeits- und Kompetenzerfassungsmodelle, da der Fokus auf trainierbaren Wahrnehmungs- und Wirkungskompetenzen liegt. Es ist daher besonders gut für Trainer, Coaches und Personalentwickler nutzbar, die Performance- und Mediencoachings, Präsentations- und Rhetorik-Trainings, Verkaufsseminare, Recruiting und Assessments, Team-Trainings, Mediation sowie  Aus- und Weiterbildungen für Coaches und Trainern anbieten.

Werden Sie S.C.I.L. Master!

In der Ausbildung zum S.C.I.L. Master werden Trainer und Coaches dazu befähigt,
  • den Status Quo der eigenen Wahrnehmungs- und Wirkungskompetenz sowie den ihrer Kunden und Teilnehmer zu ermitteln,
  • andere Menschen und sich selbst für Wirkung und Wahrnehmungsfähigkeit zu sensibilisieren,
  • gezielte Entwicklungsmaßnahmen abzuleiten, um das Wahrnehmungs- und Wirkungs-Repertoire zu erweitern, die Überzeugungskraft zu verbessern und so die beabsichtigte Resonanz auszulösen.
Dauer:  3 Tage
Kosten:  2.900,– € (10 % Nachlass für Newsletter-Abonnenten)

Sie erhalten:
  • Ihr eigenes S.C.I.L.-Profil
  • 5 Freiprofile
  • Zugang zum Online-Video-Coaching
  • Umfassende Dokumentation der Ausbildungsinhalte
  • Arbeits- und Checklisten
  • Verkaufsförderndes Material
  • Supervision und Support über die ersten 6 Monate

Ausbildungstermine 2013 der beiden Instruktoren Andreas Bornhäußer und Frauke Ion:
  • 29.-31.08. in Berlin
  • 24.-26.10. in Köln
  • 12.-14.12. in Berlin
Infos & Anmeldung für Ausbildungstermine in Berlin:
Andreas Bornhäußer
Präsentainment Group GmbH
Altvaterstraße 3
14129 Berlin

Tel.: 030 – 813 00 144
Fax: 030 – 639 12 176
info@scil-strategie.de
www.scil-strategie.de

Infos & Anmeldung für Ausbildungstermine in Köln:
Frauke Ion
ion international und das Institut für Lebensmotive
Bayenthalgürtel 40
50968 Köln

Tel.: 0221 – 66 9999 35
Fax: 0221 – 66 9999 34
frauke.ion@ion-international.de
www.ion-international.de

Öffentliche Termine: Stefan live

Die nächsten öffentlichen Termine von Dr. Stefan Frädrich sind:
29.08. "Das Günter-Prinzip: So motivieren Sie Ihren inneren Schweinehund", Lübeck
17.09. "Das Günter-Prinzip: So motivieren Sie Ihren inneren Schweinehund!", Bremen
21.09. "Das Ziel ist im Weg! Warum Ziele Quatsch sind – und wie wir sie trotzdem erreichen", Motivationstag, Nürnberg
16.10. "Sympathie im Verkauf: So werden Sie zu Menschenmagnet", Stuttgart
Infos und Anmeldung
Auf folgenden Kanälen finden Sie Stefan Frädrich regelmäßig bei Youtube:
Stefan Frädrichs Youtube-Kanal
GEDANKENtanken Youtube-Kanal
HappyAndFitHappiness Youtube-Kanal
Damit Sie nichts verpassen, können Sie alle Kanäle bequem abonnieren!
Stefan Frädrichs Sendung "Besser Essen - leben leicht gemacht" läuft im neuen Frauensender Sixx!
Zum TV-Programm von Sixx
Und wer keine Lust hat, sich an einem starren Programm zu orientieren, kann einzelne Folgen jederzeit beim Online-Sender Maxdome anschauen:
www.maxdome.de

Der schlaue Spruch

Moral ist die Krücke der Lahmen,
mit der sie auf den letzten Tanzenden einschlagen.
Oscar Wilde

Kontakt

Dr. Stefan Frädrich
Motivation, die wirkt.
Maastricher Str. 17
D-50672 Köln
E-Mail: info@stefan-fraedrich.de
Internet: www.stefan-fraedrich.de


Frauen in Europa

Frauen in Europa
Frauen in Europa by Lilli Cremer-Altgeld. „Frauen in Europa“. Seien Sie dabei! Mit Ihren Gedichten. Mit Ihren Ideen. Mit Ihren Visionen. Mit Ihren Werken. Mit Ihrer Homepage. Bitte schreiben Sie eine Mail an Lilli Cremer-Altgeld frauenineuropa@t-online.de Bitte klicken Sie auf das Bild: So kommen Sie direkt zum Blog „FRAUEN IN EUROPA“.

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik


Foto: Ralf Voigt


Man erkennt sie.

Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001





Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung

Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“

Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:

Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.

Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.

Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.

Aber was ist überhaupt Hochbegabung?

Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015

Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?

Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015

Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.

Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.

Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.

Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.

Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?

Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.

Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.

Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:

O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.

O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.

O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:

O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.

O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.

Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015

Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.

Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:

„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:

O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)

O Sozial-emotionale Fähigkeiten

O Musisch-künstlerische Fähigkeiten

O Musikalische Fähigkeiten

O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)

O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

O Praktische Intelligenz“

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015

Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.

Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“

Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?

Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …

Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).

Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.

Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.

So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015

Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.

Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."

Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.

Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.

O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.

O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015

O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015

O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015

O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015

Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.

Meine Empfehlungen:

O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015

O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015

O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.

Ich drücke schon mal die Daumen!

Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.

Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.

Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.

Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.

© Lilli Cremer-Altgeld, 2015