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Freitag, 24. Februar 2017

Petition #FreeWordsTurkey mit 111.047 Unterzeichnern an Bundesregierung übergeben | Initiatoren fordern konsequentes Eintreten für verfolgte Autoren und Journalisten wie Deniz Yücel


Übergabe der Petition #FreeWordsTurkey an die Bundesregierung

v.l.n.r.: Can Dündar (türkischer Journalist im deutschen Exil), Michael Rediske (Reporter ohne Grenzen), Steffen Seibert (Regierungssprecher), Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels), Regula Venske (PEN-Zentrum Deutschland) Copyright: Foto: Christian Thiel

Berlin, 24.2.2017 – Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das PEN-Zentrum Deutschland und Reporter ohne Grenzen haben gegenüber der Bundesregierung mit Nachdruck ein entschiedenes Eintreten für Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei gefordert. Sie solle sich konsequent für die sofortige Freilassung festgesetzter und inhaftierter Autorinnen und Autoren, Journalistinnen und Journalisten wie den deutsch-türkischen „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel einsetzen. Vertreter der drei Organisationen übergaben heute im Bundeskanzleramt die Petition #FreeWordsTurkey an Regierungssprecher Steffen Seibert und Christoph Heusgen, außen- und sicherheitspolitischer Berater der Bundeskanzlerin. Can Dündar, im deutschen Exil lebender türkischer Journalist und Unterstützer der Petition, begleitete die Delegation. 111.047 Menschen haben seit September 2016 den Aufruf unter www.freewordsturkey.de/petition auf der Plattform change.org unterzeichnet. Sie fordern darin die Bundesregierung und die EU-Kommission dazu auf, die Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit in der Türkei konsequent zu verteidigen.

„Statt bloßer Worte sind nun endlich Taten gefragt. Seit dem Start der Petition #FreeWordsTurkey hat sich die Situation für Autoren, Verlage und Kulturschaffende in der Türkei noch verschlimmert, ein fürchterlicher Furor gegen Andersdenkende breitet sich aus – und die Politik schaut weitgehend untätig zu. Wir fordern von Angela Merkel und der Bundesregierung, dass sie konsequent zu den Menschenrechten stehen und die Meinungsfreiheit unter keinen Umständen zum Verhandlungsgegenstand im Zusammenhang mit eigenen wirtschaftlichen Interessen, mit Flüchtlingsfragen oder NATO-Stützpunkten machen“, sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, beim Gespräch im Bundeskanzleramt.


„Die fortgesetzte Unterdrückung der Medien in der Türkei unterminiert nicht nur die Freiheit des türkischen Volkes, sondern auch die Stabilität des Landes und der Region insgesamt“, so Regula Venske, Generalsekretärin des PEN-Zentrums Deutschland und Mitglied des Präsidiums von PEN International. „Wir fordern von der Bundesregierung, darauf zu drängen, dass der türkische Präsident jene Regelungen im Zusammenhang mit dem Ausnahmezustand aufhebt oder abändert, die im Widerspruch zu den internationalen Menschenrechtsverpflichtungen seines Landes stehen, und darüber hinaus all ihren Einfluss geltend zu machen, damit die türkischen Institutionen die Einschüchterungen von Journalisten und den Medien einstellen und die notwendigen Schritte einleiten, um Übergriffe und Angriffe auf Journalisten zu untersuchen und die Täter vor Gericht zu bringen. Freie Meinungsäußerung und eine freie Presse sind unabdingbar für eine offene Demokratie.“


„Die Bundesregierung darf sich mit ihrer öffentlichen Kritik nicht weiter zurückhalten“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske. „Hinter den Kulissen setzt sie sich zwar für einzelne Journalisten wie Deniz Yücel ein. Doch in der Türkei sind weit über 100 Journalistinnen und Journalisten inhaftiert. Bundeskanzlerin Merkel sollte öffentlich Namen nennen und die Freilassung fordern.“


Zur Petition: www.freewordsturkey.de/petition


Über den Börsenverein des Deutschen Buchhandels:
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt die Interessen von rund 5. 000 Buchhandlungen, Verlagen, Zwischenbuchhändlern und anderen Medienunternehmen. Der Kultur- und Wirtschaftsverband veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis. Zudem setzt er sich für die Meinungs- und Publikationsfreiheit ein und engagiert sich in der Leseförderung. www.boersenverein.de


Über das PEN-Zentrum Deutschland:
Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists. Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller und Schriftstellerinnen. www.pen-deutschland.de


Über Reporter ohne Grenzen:
Reporter ohne Grenzen (ROG) dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit weltweit und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalisten und deren Mitarbeiter in Gefahr sind. Die Organisation setzt sich für mehr Sicherheit und besseren Schutz von Journalisten ein. Sie kämpft online wie offline gegen Zensur, gegen den Einsatz sowie den Export von Zensur-Software und gegen restriktive Mediengesetze. Das ROG- Nothilfereferat unterstützt verfolgte Journalisten und ihre Familien – zum Beispiel, indem es zerstörte oder beschlagnahmte Ausrüstung ersetzt, Anwalts- oder Arztkosten übernimmt. Bei Lebensgefahr im Heimatland hilft ROG bei der Suche nach einem sicheren Aufnahmeland. Der deutsche Verein Reporter ohne Grenzen e.V. besteht seit 1994 und ist Teil der 1985 gegründeten internationalen Organisation Reporters sans frontières mit Hauptsitz in Paris und einem weltweiten Korrespondentennetz.
http://www.boersenverein.de


Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: +49 (0) 69 1306293, t.koch@boev.de
Alexander Vieß, PR-Manager, Tel.: +49 (0) 69 1306296, viess@boev.de


PEN-Zentrum Deutschland
Sascha Feuchert, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter, Tel. +49 (0) 641 9929093, Sascha.Feuchert@germanistik.uni-giessen.de



Reporter ohne Grenzen
Ulrike Gruska/Christoph Dreyer/Anne Renzenbrink, Pressereferenten, Tel. +49 (0) 30 60 98953355, presse@reporter-ohne-grenzen.de



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NASA to Hold Media Teleconference Today on Study to Add Crew to First Orion, Space Launch System Mission



Artist concept of NASA's Space Launch System (SLS) in VAB

NASA’s Space Launch System rocket will be the most powerful rocket in the world and, with the agency’s Orion spacecraft, will launch America into a new era of exploration to destinations beyond Earth’s orbit. Their first integrated mission is planned as uncrewed, but NASA now is assessing the feasibility of adding crew.
Credits: NASA/MSFC

NASA will discuss plans for an ongoing study to assess the feasibility of adding a crew to Exploration Mission-1, the first integrated flight of NASA’s Space Launch System (SLS) rocket and Orion spacecraft, during a media teleconference at 1 p.m. EST today, Friday, Feb. 24. The call will stream live on NASA’s website.

The teleconference participants are:
·         William Gerstenmaier, associate administrator of NASA’s Human Explorations and Operations Mission Directorate in Washington
·         William Hill, deputy associate administrator for Exploration Systems Development in Washington

To participate in the teleconference, media should email their name and affiliation to Cheryl Warner at cheryl.m.warner@nasa.gov or call 202-358-1100 by noon.
Last week, NASA’s acting Administrator Robert Lightfoot asked Gerstenmaier to initiate the study, and the assessment began on Feb. 17. It is expected to be completed in early spring.

Listen to the media call live online at:


Read more about the Space Launch System at:


Learn more about Orion at:



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FH Aachen: digital flow: Der Fachbereich Gestaltung bei der EuroShop 2017

Die Messe EuroShop Düsseldorf, die vom 5. bis 9. März in Düsseldorf stattfindet, ist eine internationale Fachmesse des Handels für Ladenbau, Ladeneinrichtung, Store Design, Verkaufsförderung, POS-Marketing, Informationstechnik und Sicherheitstechnik. Rund 2.500 Aussteller aus mehr als 50 Ländern zeigen dort ihre Produkte und Dienstleistungen. Der Fachbereich Gestaltung der FH Aachen ist ebenfalls mit einem Stand (Halle 4 / Stand E.06) dort vertreten und präsentiert die große Bandbreite von studentischen Arbeiten aus den Bachelorstudiengängen Produktdesign und Kommunikationsdesign sowie dem integrierten Masterstudiengang Kommunikationsdesign und Produktdesign in einer gemeinsamen digitalen Erlebniswelt. Die Konzeption des Standes basiert auf der engen Vernetzung der Designdisziplinen unter dem Aspekt Kommunikation im Raum. So wächst beispielsweise die reale Standmöblierung im virtuellen Raum weiter. Die Metapher des „digital flow” versinnbildlicht dies im Konzept des Messeauftritts.

Die vorgestellten Arbeiten und Studien werden über neueste Technik wie VR-Brillen, einem OLED-Screen und hochauflösender LED erlebbar gemacht. Sie zeigen beispielhaft Ausschnitte aus dem Schaffensbereich der Hochschule im Kontext digitaler Gestaltung aus folgenden Disziplinen: Interior Design, Kommunikation im Raum, Mediendesign, Interactive Design, Kommunikationsdesign, Produkt- / Industrial-Design sowie Mobility-Design. Für die Fernwirkung des Stands wurde ein digitales Grid entwickelt, das emotional bespielbar ist. Die zweite, direkt erfahrbare Ebene lädt den Besucher zu einer Erlebnisreise durch die kreative Vielfalt des Fachbereichs Gestaltung ein. Innovative digitale Medien geben einen Einblick in die Lehr- und Studienschwerpunkte der Hochschule.

Für die Konzeption des Standes zeichnen Studierende des Produktdesigns verantwortlich. In einem zweisemestrigen Konzeptions- und Entwurfsprozess wurde der Messestand in direkter Kooperation mit DISPLAY INTERNATIONAL, einem der weltweit führenden Messebauunternehmen aus dem benachbarten Würselen, dem internationalen Anbieter für Event- und Medientechnik satis&fy in Düsseldorf sowie der Aachener Designagentur BRAUNWAGNER entwickelt.

Die Zusammenarbeit von Studierenden mit den Spezialisten aus der Praxis ist für das erfolgreiche Absolvieren des Projektstudiums sehr wichtig. Sie werden hiermit auch auf den stetigen Wandel der technischen Paradigmen vorbereitet. Dies ist nur durch die direkte Kooperation der Hochschule mit den spezifischen professionellen Partnern in Industrie und Wirtschaft möglich und erlaubt den Studenten einen direkten Einblick in dafür relevante Prozesse. Die intensive Vernetzung der Studiengänge „Kommunikationsdesign” und „Produktdesign” wird in Aachen in beiden Bachelorstudiengängen erfolgreich gelebt und weiter ausgebaut. Der konsekutive Masterstudiengang „Kommunikations- und Produktdesign” ergänzt diese Interdisziplinarität und schafft eine hervorragende Plattform für die neuen Anforderungen an das Profil des Designs in der Zukunft. Der Messestand dient als richtungsweisende Positionierung der Hochschule im Kontext der digitalen Transformation in Industrie und Wirtschaft.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.euroshop.de

Stabsstelle für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Department of Public Relations and Marketing

FH Aachen
University of Applied Sciences
Bayernallee 11 
52066 Aachen
Telefon: +49 241 6009 51092



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Donnerstag, 23. Februar 2017

NASA Invites Media to Next Test of Orion Spacecraft Parachutes

 
Orion Capsule Parachute Assembly System (CPAS) drop test using the Parachute Test Vehicle at the U.S. Army Yuma Proving Ground in Arizona, Dec. 2012.
Credits: NASA







NASA is inviting media to attend a test of the Orion spacecraft’s parachutes on Wednesday, March 8, at the U.S. Army’s Yuma Proving Ground in Arizona. Orion is scheduled for its second airdrop test, in a series of eight, to qualify the parachute system for crewed flights.

Media will have the opportunity to interview Orion engineers, see the model up close and view the test from the drop zone. To attend, media must contact Laura Rochon at laura.a.rochon@nasa.gov by 1 p.m. EDT on Thursday, March 2.
During the test, an engineering model of the Orion spacecraft will be dropped from a C-17 aircraft flying at an altitude of 25,000 feet. This test will simulate a descent sequence astronauts might experience if they have to abort a mission after liftoff. The test sequence begins under simulated abort conditions when Orion is traveling at the relatively slow speed of about 130 mph, as compared to 310 mph for a normal end of mission Earth re-entry.

The team will focus on two primary aspects of system performance in this scenario: deployment of Orion’s two drogue parachutes at low speeds, and deployment of its three main parachutes in preparation for landing.
Orion’s parachutes are critical to the safe return of the spacecraft to Earth, whether during an abort sequence or at the end of a successful deep space mission. They help stabilize and slow the crew module to about 20 mph, enabling a safe splashdown in the ocean.

Orion is built to take astronauts farther into the solar system than ever before. The spacecraft will carry astronauts to space, provide emergency abort capabilities, sustain the crew during their mission and provide safe re-entry through Earth’s atmosphere.

Find more information about Orion at:



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Mittwoch, 22. Februar 2017

In Afrika drohen 1,4 Millionen Kinder zu verhungern. Malteser versorgen Kinder im Südsudan und in Kenia


Dürre und Tod in Kenia
Quelle: Malteser Hilfsdienst e. V.

 
Köln. Es sind zuallererst die Kinder: In Somalia, Nigeria, Jemen und im Südsudan drohen mehr als eine Million Mädchen und Jungen zu verhungern, melden die Vereinten Nationen. Auch in anderen afrikanischen Ländern spitzt sich die Lage zu. Vor allem, weil es viele Monate nicht mehr geregnet hat. „Im Schatten der Krise im Nahen Osten zeichnete sich seit Längerem in Teilen Afrikas wegen der immer verheerender werdenden Dürre eine Katastrophe ab. Jetzt benötigen die Menschen schnell Hilfe, damit sie nicht verhungern“, sagt Roland Hansen, Leiter der Afrika-Abteilung bei Malteser International..

Es gibt weitere Ursachen für die Hungersnot. Im Südsudan tragen der anhaltende Bürgerkrieg und die explodierende Inflation dazu bei, dass allein rund 100.000 Menschen vom Hungertod bedroht sind, fünf Millionen Menschen sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Die Malteser müssen immer mehr Kinder mit Lebensmitteln versorgen, um die größte Not zu lindern.

In der Hauptstadt Juba bekommen 2.000 Kinder in der Schule eine warme Mahlzeit. In der Stadt Wau werden in Kürze weitere 3.000 Kinder, darunter sowohl Vertriebene als auch Kinder aus den aufnehmenden Gemeinden, eine Schulspeisung erhalten. Die Malteser unterstützen die Einheimischen beim Anbau von Getreide und Gemüse. Der anhaltende Bürgerkrieg macht die Landwirtschaft immer schwieriger und die Preise für die Grundnahrungsmittel steigen ins Unermessliche. Damit die Menschen wenigstens mit sauberem Trinkwasser versorgt werden, haben die Malteser für Binnenflüchtlinge in Wau 18 Bohrlöcher gebohrt. In der Stadt Wau leben 45.000 Vertriebene auf engsten Raum in Camps.

Auch im Norden Kenias wird die Situation für die Menschen immer schwieriger. Seit Monaten hat es nicht geregnet. Insgesamt sind allein in dieser Region rund 2,7 Millionen Menschen von der Dürre betroffen. In Marsabit County ist die Not der Menschen besonders groß. Mehr als jedes zweite Kind ist unterernährt. 80 Prozent der Tiere der ausschließlich von Viehwirtschaft lebenden Menschen sind bereits gestorben. Die Menschen verfügen über keine Mittel mehr, um Nahrung zu kaufen oder sich von ihren Nutztieren zu ernähren. Die örtliche Gesundheitsstation verteilt derzeit mit Unterstützung der Malteser Zusatznahrung an mangel- und unterernährte Kinder. Außerdem erhalten 2.500 Familien Maismehl und Bohnen.


Die Malteser sind dringend auf Spenden für die betroffenen Menschen angewiesen:
Malteser Hilfsdienst e. V.
Konto IBAN: DE103 7060 120 120 120 001 2
BIC: GENODED 1PA7
Stichwort: „Hungersnot Afrika“

Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 80.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt • an 700 Orten • 1 Mio. Förderer und Mitglieder

Weitere Informationen:
Malteser Pressestelle
Tel. 0221 / 9822-120
presse@malteser.org


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Kölner Universität unter den Top 10 im bundesweiten Hochschulranking von MeinProf 2017


Auf der Plattform MeinProf haben seit dem Start vor mehr als 10 Jahren Studierende bereits mehr als 458.000 Bewertungen für weit über 100.000 Lehrveranstaltungen von rund 50.000 Dozenten abgegeben. Aus diesen Votings wird das jährliche Hochschulranking errechnet.

Im Hochschulranking 2017 ist die Universität zu Köln als einzige große Voll-Universität mit dem 9. Platz unter den besten 10 Hochschulen zu finden. Auf den vorderen Plätzen liegen HS Aschaffenburg (Platz 1), HAW Landshut (Platz 2) und RWTH Aachen (Platz 3). 

In das Hochschulranking werden nur Hochschulen mit insgesamt mindestens 1.000 Bewertungen einbezogen. Bewertungen werden auf MeinProf.de in verschiedenen Kategorien abgegeben: Fairness, Interesse, Material, Unterstützung, Verständlichkeit und Spaß bewerten die Studierenden jeweils mit Hilfe einer fünfstufigen Skala.

Rückfragen:  Dr. Patrick Honecker, Tel.  0221 470 2202
Internet: http://blog.meinprof.org/ 

Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker MBA

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Dienstag, 21. Februar 2017

Mehr Platz für die Neutronenforschung. Spatenstich für neue Wissenschafts- und Bürogebäude an größter Jülicher Außenstelle

Garching/Jülich, 20. Februar 2016 – Mehr Instrumente, mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehr Gastwissenschaftler – die Kooperation des Forschungszentrums Jülich, der Technischen Universität München und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht zur wissenschaftlichen Nutzung der leistungsfähigsten deutschen Forschungs-Neutronenquelle FRM II wächst seit Jahren beständig. Heute fand am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) in Garching bei München der feierliche "erste Spatenstich" für den Bau zweier neuer Gebäude statt, die dem stark gestiegenen Raumbedarf Rechnung tragen sollen.

Die Forschung mit Neutronen ist eine Schlüsseltechnologie für viele Wissenschaftsbereiche und ermöglicht einzigartige Einblicke ins Innere der Materie. Am MLZ bauen und betreiben die Partner seit 2004 gemeinsam ein breites Spektrum äußerst leistungsfähiger Streuinstrumente, um wissenschaftlichen Fragestellungen beispielsweise aus der Physik, Chemie, Biologie, den Geo-, Ingenieur- oder Materialwissenschaften nachzugehen. Damit unterstützt das MLZ nationale und internationale Wissenschaftler maßgeblich bei der Lösung grundlegender aktueller Fragestellungen unserer Gesellschaft.
Die Zahl der wissenschaftlichen Instrumente am MLZ wuchs in den vergangenen Jahren von anfänglich 15 auf aktuell 27 an, weitere sechs sollen folgen. Da die neuen Instrumente auch zusätzliche Betreuer benötigen, steigt auch die Zahl der Mitarbeiter Jahr für Jahr. Derzeit arbeiten über 400 Menschen am MLZ und am FRM II; mit 82 Mitarbeitern und Gästen vor Ort ist das Zentrum die größte Außenstelle des Jülich Centre for Neutron Science (JCNS). Zusätzlich führen jährlich rund 1000 Gastwissenschaftler Messungen am MLZ durch.
Ab 2019 sollen die beiden neuen Gebäude bezugsfertig sein. Das südliche Gebäude entsteht im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es wird 2550 Quadratmeter Büro- und Laborflächen für Wissenschaftler des JCNS und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht bieten. Das nördliche Gebäude entsteht im Auftrag der bayerischen Staatsregierung für die TUM. Auf rund 2000 Quadratmetern Nutzfläche wird es eine zweistöckige Werkstatthalle sowie Büros aufnehmen. Zwischen den Neubauten wird der Blick auf das denkmalgeschützte sogenannte "Atom-Ei" frei bleiben, das den Vorgänger des heutigen Forschungsreaktors beherbergte. Das Münchener Architekturbüro Henn hat den Bau geplant; die voraussichtlichen Baukosten betragen insgesamt rund 32 Millionen Euro.

Spatenstich für neue Gebäude an unserer Außenstelle in Garching4550 Quadratmeter Nutzfläche für Büros, Labor- und Werkstatträume wird der Gebäudeneubau bieten. Copyright: Henn GmbH
Gruppenbild in Garching beim Spatenstich
Erster Spatenstich für das Wissenschafts- und Werkstattgebäude der Technischen Universität München sowie das Labor- und Bürogebäude des Forschungszentrum Jülich zur Nutzung durch das Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ). Copyright: Uli Benz / TU München

Stimmen zum Spatenstich

"Die von der TU München betriebene Forschungs-Neutronenquelle hat weltweit einen herausragenden Ruf", sagte Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Eine wesentliche forschungspolitische Frage ist, wie es uns gelingt, die besten Köpfe für die Forschung zu gewinnen. Dafür brauchen wir optimale Rahmenbedingungen, ein kreatives Umfeld, aber auch Infrastrukturen, also Geräte und moderne Gebäude, wie sie hier in Garching entstehen. Diese sind eine wichtige Grundlage, um die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Deutschland noch weiter zu steigern."
"Der heutige Spatenstich zu den neuen Gebäuden des Heinz Maier-Leibnitz-Zentrums (MLZ) ist ein unübersehbares Signal für Spitzenforschung mit Neutronen in Deutschland und Europa", sagte Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle. Die Neutronenforschung hier in Garching steht im Dienst der Bewältigung großer Herausforderungen von Gesellschaft und Wirtschaft, etwa im Zusammenhang mit der Energiewende, der Digitalisierung und Gesundheit. Das MLZ nimmt eine Vorreiterrolle bei der Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ein. Wir wollen die Zusammenarbeit in der Forschung über die Grenzen der Einrichtungen hinaus weiter stärken, um bei wissenschaftlichen Problemstellungen die besten Köpfe zusammenzuspannen."
In seinem Grußwort anlässlich des Spatenstichs sagte TUM-Präsident Prof. Wolfgang Herrmann: "Seit 60 Jahren gewährt uns das Licht der Neutronen in Garching einzigartige Einblicke in das Innere verschiedenster Materialien und wichtiger biologischer Bausteine. Die hier gewonnenen Erkenntnisse sind die unverzichtbare Basis für die Entwicklung neuer Technologien, die das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Die Investitionen von Bund und Land in die räumliche Infrastruktur wird dank des unübertroffenen Leistungsspektrums unserer Neutronenquelle reichlich Früchte tragen."
"Die neuen Gebäude stärken die Zusammenarbeit der universitären und außeruniversitären Forschung. Es entsteht ein neues Glied in der Kette der strategischen Zusammenarbeit zwischen der TU München und dem Forschungszentrum Jülich", sagte Prof. Sebastian M. Schmidt, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich. "Hier werden in naher Zukunft junge Wissenschaftler in Ausbildung, Nutzer und Experten der Neutronenforschung unter einem Dach zusammenkommen. Allen Seiten wird dies neue Ideen und Impulse bringen, auf die ich mich jetzt schon freue."
Auch Prof. Thomas Brückel, Direktor am JCNS und Sprecher des MLZ-Direktoriums, blickt dem Neubau mit Freude entgegen: "Mit den neuen Wissenschaftsgebäuden des Heinz Maier-Leibnitz Zentrums kommt zusammen, was zusammen gehört: Menschen zu Menschen, zu Labors und Werkstätten. Beim gemeinsamen Kaffee werden neue Ideen und Zusammenarbeiten geboren werden, über die Grenzen der institutionellen Zugehörigkeit hinweg. Die neuen Labors werden das mächtige Werkzeug der Forschung mit Neutronen ergänzen und der Wissenschaft am MLZ weitergehende Einblicke ermöglichen."

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Thomas Brückel
Forschungszentrum Jülich
Jülich Centre for Neutron Science
Tel. 02461 61-4699
E-Mail: t.brueckel@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Angela Wenzik
Wissenschaftsjournalistin
Forschungszentrum Jülich
Tel. 02461 61-6048
E-Mail: a.wenzik@fz-juelich.de

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Preisverleihung Generation 14plus


Internationale Fachjury vergibt im Rahmen des Berlinale-Wettbewerbs Generation 14plus die Preise der Bundeszentrale für politische Bildung

Am Freitagabend, den 17. Februar 2017, wurden im Rahmen der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Kategorie Generation 14plus der Große Preis sowie der Spezialpreis der Internationalen Jury vergeben. Die von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gestifteten Preise in Höhe von insgesamt 10.000 Euro wurden im Haus der Kulturen der Welt verliehen.

Der mit 7.500 Euro dotierte Große Preis für den besten Spielfilm ging an die ukrainisch-deutsche Koproduktion "Shkola nomer 3" ("School Number 3") von Yelizaveta Smith und Georg Genoux. Mit dem S! pezialpre is für den besten Kurzfilm, dotiert mit 2.500 Euro, wurde der belgisch-kolumbianische Film "The Jungle Knows You Better Than You Do" von Juanita Onzaga ausgezeichnet. Die unabhängige Jury bestand aus dem deutsch-ungarischen Regisseur Benjamin Cantu, der US-amerikanischen Regisseurin Jennifer Reeder sowie dem chilenischen Filmemacher Roberto Doveris, der im Vorjahr mit dem Großen Preis der Internationalen Jury ausgezeichnet worden war.

"Die Gewinnerfilme zeigen eindrücklich und auf Augenhöhe die Lebenswelten von Jugendlichen, mal ganz privat und mal im Kontext großer politischer Konflikte. Der Wettbewerb Generation 14plus repräsentiert auch in diesem Jahr die globale Vielfalt jugendlicher Perspektiven und regt zur Diskussion an - für ein demokratisches Miteinander ist das unverzichtbar", so Thomas Krüger, Präsident der bpb.

Lobende Erwähnungen bei der Verleihung erhi! elten der chinesische Spielfilm "Ben Niao" ("The Foolish Bird") von Huang Ji und Ryuji Otsuka sowie der in Kroatien, Slowenien und Schweden koproduzierte Kurzfilm "U Plavetnilo" ("Into the Blue") von Antoneta Alamat Kusijanovic. Mit der Preisvergabe wird ein zusätzlicher Anreiz zur Produktion sehenswerter Filme für Jugendliche geschaffen und die Bedeutung von filmischen Angeboten für diese Zielgruppe hervorgehoben.

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de
www.bpb.de/presse


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Krebs – gefürchtet wie kaum eine andere Krankheit

Noch immer ist Krebs für viele Menschen eine lebensbedrohliche Erkrankung. 43 Prozent der Frauen und 51 Prozent aller Männer in Deutschland erkranken irgendwann im Laufe ihres Lebens an Krebs.* Damit trifft die Volkskrankheit Krebs mitten ins Herz der Gesellschaft: Die meisten haben Betroffene im Familien- oder Freundeskreis und niemand ist vor der Diagnose sicher. Eine repräsentative Studie der DAK-Gesundheit vom Oktober 2016 bestätigt das große Angstpotenzial: Die befragten Männer und Frauen fürchteten am meisten, an Krebs zu erkranken – und das trotz steigender Heilungschancen. Gegen die Angst hilft der informierte Umgang mit dem Thema, vor Krebs schützen kann ein gesunder Lebensstil.

Im Kampf gegen den Krebs immer besser
Auch wenn Krebs die zweithäufigste Todesursache in den westlichen Ländern darstellt: Krebs ist nicht zwangsläufig ein Todesurteil. Mehr als die Hälfte aller Krebspatienten überlebt langfristig. Auch bei fortgeschrittener Erkrankung besteht für viele die Aussicht auf längere Überlebenszeiten bei gleichzeitig guter Lebensqualität. Medizinische Fortschritte machen inzwischen bei vielen Krebsarten eine erfolgreiche Behandlung möglich, so zum Beispiel bei Leukämien und Lymphomen.

Auch bei Jüngeren gefürchtet
Trotz aller beachtlichen Erfolge in der Krebsforschung und -therapie – die Angst vor einer Krebserkrankung sitzt in der Bevölkerung tief. So das Ergebnis der repräsentativen Befragung, die das Forsa-Institut für die Krankenkasse DAK-Gesundheit am 17. und 18. Oktober 2016 bei 1.004 Männern und Frauen durchgeführt hat. Fast 70 Prozent der Befragten fürchtet am meisten, an Krebs zu erkranken. In der Altersgruppe zwischen 30 und 44 Jahren waren es sogar 77 Prozent. Frauen sind mit 72 Prozent etwas ängstlicher als Männer. Hinter Krebs belegten die Erkrankungen Alzheimer/Demenz und Schlaganfall die Plätze zwei (50 Prozent) und drei (47 Prozent).

Wissen – ein probates Mittel gegen Angst „Je größer die Angst, desto wichtiger ist fundiertes Wissen“, sagt Dr. Susanne Weg-Remers. Sie ist die Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums. Seit über 30 Jahren informiert der KID unabhängig, kostenlos und wissenschaftlich gesichert. Täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr stehen Ärztinnen und Ärzte Patienten und ihren Angehörigen unter der kostenfreien Nummer 0800-420 30 40 telefonisch und per E-Mail zur Seite und beantworten alle Fragen rund um das Thema Krebs. Weg-Remers: „Wichtige Themen auf unseren Internetseiten www.krebsinformationsdienst.de sind unter anderem Vorbeugungs- und Früherkennungsmaßnahmen. Sie tragen mit dazu bei, das persönliche Krebsrisiko eines jeden zu senken.“

Es ist nie zu spät
Nicht rauchen, gesunde Ernährung, wenig Alkohol, UV-Schutz, ausreichende Bewegung – das sind die Eckdaten eines Lebensstils, den der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung unter anderem (http://cancer-code-europe.iarc.fr/index.php/de/) empfiehlt. Das Risiko an Krebs zu erkranken sinkt, je mehr dieser Empfehlungen umgesetzt werden. Außerdem gut zu wissen: Ein „zu spät“ gibt es nicht, wie das Beispiel Rauchen zeigt. Dazu Prof. Hermann Brenner, Leiter der Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung des Deutschen Krebsforschungszentrums: „Nach einem Rauchstopp sinkt das Krebsrisiko schon nach wenigen Jahren messbar – auch nach langen Jahren eines Raucherlebens. Das belegt eine große Studie unserer Abteilung, in der wir im Rahmen eines europäischen Verbundprojekts Daten von fast 900.000 Menschen ausgewertet haben**“. 

* Krebs in Deutschland 2011/2012. Eine gemeinsame Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V., 10. Ausgabe. Robert Koch-Institut, Berlin 2015

** Ordóñez-Mena et al., Quantification of the smoking-associated cancer risk with rate advancement periods: meta-analysis of individual participant data from cohorts of the CHANCES consortium. BMC Medicine 2016; 14: 62


Der Krebsinformationsdienst ist seit 1986 Anlaufstelle für alle Fragen zu Krebs. Im Internet bietet der Krebsinformationsdienst aktuelles Wissen, nützliche Tipps, Adressen, Linktipps und Hinweise auf Fachquellen. Am Telefon, per E-Mail sowie in Sprechstunden in Heidelberg und Dresden beantwortet der Dienst Fragen von Ratsuchenden. Im sozialen Netzwerk "Facebook" vermittelt er aktuelle Nachrichten und lädt zur Diskussion ein. Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums, finanziert aus öffentlichen Mitteln. Er kann daher unabhängig informieren, frei von Interessenkonflikten und ohne Werbung.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Ansprechpartner für die Presse:

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsches Krebsforschungszentrum Im Neuenheimer Feld 280 69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968

Dr. Sibylle Kohlstädt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
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Montag, 20. Februar 2017

OECD: Dare to Share – Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf




OECD
20 Feb 2017
Pages:
240
ISBN:
9789264263420 (PDF) ;9789264263277(print)
DOI: 
10.1787/9789264263420-de
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Was sind die Hintergründe und entscheidenden Fragen bei der Förderung einer partnerschaftlichen Aufgabenteilung in Familie und Beruf in Deutschland?  Dieser Bericht soll die Politikverantwortlichen in Deutschland darin bestärken, die wichtigen seit Mitte der 2000er Jahre eingeleiteten Reformen weiterzuführen, um die Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Pflichten für Väter und Mütter zu verbessern. Für die Familien heißt das: „Mehr Partnerschaftlichkeit wagen“. Die deutschen Erfahrungen werden dabei im internationalen Vergleich untersucht, u.a. mit Blick auf Frankreich und die nordischen Länder, die seit langem eine Politik zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Stärkung der Geschlechtergleichstellung verfolgen. Der Bericht beginnt mit einem Übersichtskapitel, in dem erklärt wird, warum und wie sich Partnerschaftlichkeit für Familien, Kinder sowie Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt auszahlt. Vorgestellt werden aktuelle Daten, Politiktrends sowie detaillierte Analysen der ausschlaggebenden Faktoren für die Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, einschließlich der Frage, wie mehr Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf zu höheren Geburtenraten führen kann.  Außerdem werden Politikmaßnahmen zur Förderung der Partnerschaftlichkeit untersucht, wobei sich der Blick sowohl auf nach wie vor bestehende Unzulänglichkeiten als auch auf die Fortschritte richtet, die mit den seit Mitte der 2000er Jahre eingeleiteten Reformen erzielt wurden. Der Bericht enthält eine Reihe von Politikempfehlungen, deren Ziel es ist, Eltern eine ausgewogenere Aufteilung beruflicher und familiärer Pflichten zu ermöglichen.

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Frauen in Europa

Frauen in Europa
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Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung

Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“

Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:

Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.

Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.

Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.

Aber was ist überhaupt Hochbegabung?

Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015

Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?

Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015

Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.

Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.

Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.

Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.

Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?

Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.

Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.

Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:

O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.

O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.

O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:

O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.

O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.

Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015

Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.

Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:

„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:

O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)

O Sozial-emotionale Fähigkeiten

O Musisch-künstlerische Fähigkeiten

O Musikalische Fähigkeiten

O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)

O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

O Praktische Intelligenz“

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015

Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.

Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“

Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?

Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …

Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).

Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.

Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.

So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015

Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.

Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."

Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.

Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.

O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.

O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015

O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015

O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015

O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015

Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.

Meine Empfehlungen:

O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015

O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015

O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.

Ich drücke schon mal die Daumen!

Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.

Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.

Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.

Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.

© Lilli Cremer-Altgeld, 2015