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Mittwoch, 28. Januar 2015
Anneliese Maier-Forschungspreis: Die Preisträger 2015 stehen fest
Dienstag, 27. Januar 2015
Zeppelin Universität begrüßt 116 Studienanfänger zum Frühjahrssemester
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| Semesterstart: Der nunmehr 24. Jahrgang hat sein Studium an der ZU aufgenommen. |
Wirtschaft Kultur Politik
Sebastian Paul
Volontär Universitätskommunikation
D-88045 Friedrichshafen | Bodensee
Tel: +49 7541 6009-2193
E-Mail: sebastian.paul@zu.de
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Karl-Josef Kuschel in Stiftungsrat berufen
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Porträtfotovon Karl-Josef Kuschel zum Herunterladen Nutzung honorarfrei im Rahmen der Berichterstattung über den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels mit Angabe des Copyrights: Hajo Schomerus |
Presseportal für Hochbegabung Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft den Theologen und Literaturwissenschaftler Karl-Josef Kuschel in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Er folgt auf den Schweizer Germanisten Peter von Matt, der nach sechs Jahren als Stiftungsratsmitglied ausscheidet.
Karl-Josef Kuschel, geboren 1948 in Oberhausen, war von 1995 bis 2013 Professor für „Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs“ an der Universität Tübingen. Sein Forschungsinteresse gilt der Theorie des interreligiösen Dialogs mit Fokus auf Judentum, Christentum und Islam sowie der „Theorie der Kultur“ über die Wechselwirkungen von Literatur und Theologie.
Für seine Forschungen und Veröffentlichungen ist Karl-Josef Kuschel mit zahlreichen Preisen geehrt worden, unter anderem mit dem Integrationspreis für Verdienste um den interkulturellen und interreligiösen Dialog durch die Stiftung „Apfelbaum“ (2011) und mit dem Herbert-Haag-Preis (2010), der an Personen verliehen wird, die sich für Freiheit und Menschlichkeit innerhalb der Kirche einsetzen.
Der Stiftungsrat hat die Aufgabe, den Friedenspreisträger oder die Friedenspreisträgerin des jeweiligen Jahres zu benennen. Zu seinen Mitgliedern gehören neben Karl-Josef Kuschel: Stephan Detjen (Deutschlandradio, Berlin), Prof. Ulrich Khuon (Intendant Deutsches Theater Berlin), Felicitas von Lovenberg (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Prof. Dr. Karl Schlögel (Berlin, Historiker), Janne Teller (New York, Schriftstellerin), Matthias Ulmer (Stuttgart, Vorstandsmitglied des Börsenvereins), Thomas Wrensch (Braunschweig, Vorstandsmitglied des Börsenvereins) sowie Heinrich Riethmüller (Tübingen), der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich der Vorsitzende des Stiftungsrates ist.
Im Frühjahr beginnt der Stiftungsrat mit seinen Beratungen zur Wahl des Friedenspreisträgers 2015. Auch die Öffentlichkeit ist in die Kandidatensuche eingebunden: Noch bis zum 1. März 2015 können Vorschläge für den diesjährigen Preisträger eingereicht werden. Die Verleihung des Friedenspreises findet immer zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse in der Frankfurter Paulskirche statt.
Weitere Informationen zum Friedenspreis gibt es unter http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/445651/.
Pressefoto:
Porträtfoto von Karl-Josef Kuschel zum Herunterladen
Nutzung honorarfrei im Rahmen der Berichterstattung über den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels mit Angabe des Copyrights: Hajo Schomerus
Frankfurt am Main, 27. Januar 2015
Kontakt für die Medien:
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Claudia Paul, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 69 1306-293, E-Mail: paul@boev.de
Thomas Koch, Presse-Referent
Telefon +49 69 1306-292, E-Mail: t.koch@boev.de
Montag, 26. Januar 2015
Jugend forscht: Diese Woche starten bundesweit die Wettbewerbe der Jubiläumsrunde 2015
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| Stiftung Jugend forscht e. V. |
Prof. Dr. Karen Wiltshire neue Vorsitzende der internationalen Meeresforschungsorganisation POGO
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Die neue Leiterin des Partnership of Global Oceans - POGO: Prof. Dr. Karen Wiltshire. Foto: Alfred-Wegener-Institut |
Wissensallianz „Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung“
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Freuen sich über den internationalen Erfolg (v.l.): Detlev Lindau-Bank, Dr. Christoph Schank, Vizepräsidentin Dr. Marion Rieken, Prof. Dr. Marco Rieckmann und Lukas Scherak. (Bild: Daubenspeck)
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Freitag, 23. Januar 2015
Lebenszyclen
Mittwoch, 21. Januar 2015
The path to artificial photosynthesis
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Artificial catalysts imitate natural photo-synthesis (HZB).
Image Credit: HZB
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HZB researchers describe efficient manganese catalyst capable of converting light to chemical energy
If sunlight could effortlessly be converted to chemical energy, our energy troubles would be a thing of the past. Green plants have evolved a special kind of mechanism to help them do just that: photosynthesis, the process by which plants take sunlight and, with its help, produce high-energy substances like sugar from water and carbon dioxide. But the molecules located in the so called “oxygen evolution centre” that facilitate this series of steps inside a plant cell are highly complex and sensitive. A current mission of scientists is simulating them in a laboratory setting and optimizing them for commercial energy production.
At his institute, Emad Aziz is doing research on artificial water splitting catalysts with the goal of getting them to perform at the level of the oxygen evolution center of photosynthesis. A while back, the scientists figured out what the chemical nature of these types of energy converters would need to be. Top candidates are manganese complexes embedded in a nafion matrix, a teflon-like polymer. Leone Spiccia´s lab developed and provided the samples. He says: “Under a bias, our manganese complexes produce nanoparticles of manganese oxides within nafion matrix. When exposed to light and biased simultaneously, these oxides promote water oxidation, a key and challenging reaction associated with the splitting water into oxygen and hydrogen. The hydrogen can be stored as an energy carrier.”
“The next step was to figure out which of the potential manganese complexes in nafion yields the best manganese oxides,“ says the scientist in charge of the experiments, Munirah Khan of the Freie Universität Berlin, holder of a DAAD and HEC(Pakistan) scholarship.
She studied the formation of manganese oxides and their catalytic effect using X-ray light at BESSY II, the HZB’s synchrotron radiation source. In her doctorate research work, Khan used the RIXS method, which allowed her to select and further investigate the manganese species involved in catalytic processes with high precision.
Of the various manganese complexes, one in particular – designated Mn(III) by the scientists – turned out to be the one that most efficiently formed manganese oxides. “We are developing our methods to construct multi-dimension catalytic pathways for such novel materials in the energy and time scales. Our goal is to provide synthetic chemists with a full picture of the catalytic process under real test conditions in order to enhance their work on the function of these materials,“ says Emad Aziz, “and figure out if and under what conditions it might be used for technological application in converting light to chemical energy. If we succeed, it could mean we’re well on our way towards a continuous, environmentally-friendly, and cost-effective storage form of solar energy.“
Berlin, 21.1.2015
For additional information:
Prof. Dr. Emad Aziz
Institute “Methods for Material Development”
Ph.: +49 (0)30-8062-15003
emad.aziz@helmholtz-berlin.de
Public Relations
Hannes Schlender
Ph.: +49 (0)30-8062-42414
Fax: +49 (0)30-8062-42998
hannes.schlender@helmholtz-berlin.de
Auf dem Weg zur künstlichen Photosynthese
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Künstliche
Katalysatoren ahmen das Prinzip der Photosynthese nach.
Grafik: HZB
HZB-Forscher beschreiben
effizienten Mangan-Katalysator für die Umwandlung von Licht in chemische
Energie
Presseportal für Hochbegabung Wissenschaftler des
Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie (HZB) haben die
Elektronenzustände eines Mangan-Katalysators exakt beschrieben, der Licht in
chemische Energie umwandeln kann. Die Forscher haben damit einen wichtigen
Schritt gemacht, um Photosynthese – die Energiegewinnungsmethode grüner
Pflanzen – in künstlichen Systemen besser zu verstehen.
Die Arbeiten fanden statt im Rahmen
einer Kooperation des HZB mit der School of Chemistry und dem ARC Centre of
Excellence for Electromaterials Science an der Monash University in Australien.
Die Teams um Professor Emad Aziz, Leiter des HZB-Instituts „Methoden der
Materialentwicklung“ und Professor Leone Spiccia von der Monash University
haben Ergebnisse ihrer Forschung heute im Journal „ChemSUSChem“ (DOI:
10.1002/cssc.201403219) und vor kurzem im „Journal of Materials Chemistry A“
der renommierten Royal Society of Chemistry veröffentlicht (DOI: 10.1039/c4ta04185b).
Könnte man das Licht der Sonne ohne großen Aufwand
direkt in chemische Energie umwandeln – sämtliche Energiesorgen der Menschheit
wären Vergangenheit. Grüne Pflanzen haben dafür einen Mechanismus entwickelt,
die Photosynthese: Sie nutzen Sonnenlicht, um aus Wasser und Kohlendioxid
energiereiche Substanzen wie Zucker aufzubauen. Doch die Moleküle des so
genannten „Oxygen Evolution Centre“, wo diese Vorgänge in den Pflanzenzellen
stattfinden, sind hochkomplex und sehr empfindlich. Wissenschaftler sind
deshalb bestrebt, die katalytischen Vorgänge im Labor in künstlichen Systemen
ablaufen zu lassen und diese für den kommerziellen Einsatz zu optimieren.
An seinem Institut erforscht Emad Aziz chemische
Katalysatoren zur Wasserspaltung, die zu ähnlicher Leistungsfähigkeit gebracht
werden sollen wie die Photosynthese-Enzyme. Vor einiger Zeit haben die Wissenschaftler
bereits herausgefunden, welche Beschaffenheit solche Energiewandler haben
müssen. Am besten geeignet sind Mangan-Komplexe, die in eine Nafion-Matrix –
einem Teflon-ähnlichen Polymer – eingebettet sind. Die Proben dafür hat Leone
Spiccias Team entwickelt und zur Verfügung gestellt: „Beim Kontakt mit Nafion
bilden die Mangan-Komplexe Nanopartikel aus Manganoxiden“, sagt Spiccia: „Diese
Oxide katalysieren bei Lichteinfall die Oxidation von Wasser, also die
Reaktion, bei der Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten wird. Der
Wasserstoff kann als Energieträger gespeichert werden.“
„Wir wollten nun herausfinden, welcher der zahlreichen
möglichen Mangan-Komplexe in Nafion die besten Manganoxide bildet“, beschreibt
die bei den Versuchen federführende Wissenschaftlerin Munirah Khan von der
Freien Universität Berlin ihre Aufgabe. Gefördert vom DAAD und von der
pakistanischen „Higher Education Commission“ hat Frau Khan die Bildung der
Manganoxide und ihre katalytische Wirkung mit Röntgenlicht der Synchrotronstrahlungsquelle
BESSY II des HZB genau untersucht. Zum Einsatz kam eine als RIXS bezeichnete
Methode, mit der sich die an den Katalyseprozessen beteiligten Manganoxide sehr
genau untersuchen lassen.
Von den verschiedenen Mangan-Komplexen erwies sich ein
von den Wissenschaftlern als Mn(III) bezeichneter Komplex als Bildner der
effizientesten Manganoxide. „Wir entwickeln jetzt unsere Methoden so weiter,
dass wir katalytische Prozesse mit solchen neuen Materialien in Bezug auf ihr
energetisches und zeitliches Verhalten untersuchen können“, sagt Emad Aziz:
„Unser Ziel ist es, synthetisch arbeitenden Chemikern ein genaues Bild dieser
Vorgänge zu geben, um so ihre Forschung zur Funktion der Materialien zu
unterstützen. So muss man zum Beispiel herausfinden, ob und unter welchen
Bedingungen die Materialien für technische Anwendungen genutzt werden können,
so dass Licht in chemische Energie umgewandelt wird. Wenn dies gelingt, wären
wir auf dem Weg zu einer kontinuierlichen, umweltfreundlichen und kostengünstigen
Speicherung von Sonnenenergie ein wesentliches Stück weiter gekommen.“
Weitere Information:
Prof. Dr. Emad Aziz
Institute “Methods for Material
Development”
Tel : +49 (0)30 8062-15003
Pressestelle
Hannes Schlender
Tel.: +49 (0)30-8062-42414
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Mitglied der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.
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Gewaltprävention in Schule und Kindergarten
Presseportal für Hochbegabung Die von Gewalt oder sexuellen Übergriffen Betroffenen sehen sich oft mit Ängsten und Verunsicherungen derjenigen konfrontiert, an die sie sich hilfesuchend wenden. Hier sollte der Thementag Hilfestellung für alle anbieten, die für sich und ihre Einrichtung nach Wegen der Prävention und professionellem Umgang mit verschiedenen Formen der Gewalt suchen. BdFWS-Vorstandsmitglied Henning Kullak-Ublick unterstrich auf dem Plenum der Veranstaltung die Notwendigkeit von Fortbildungen und entsprechenden Handreichungen zum Thema für alle Waldorfschulen und andere pädagogische Einrichtungen. „Die Schulen müssen das Instrumentarium an die Hand bekommen, um im Interesse der Schülerinnen und Schüler professionell handeln zu können, wenn Übergriffe bereits erfolgt oder zu befürchten sind“, betonte Kullak-Ublick und kündigte dazu verstärkte Aktivitäten des Vorstands an.
Anregungen für den pädagogischen Alltag bildeten einen Schwerpunkt der Veranstaltung. Ingrid Ruhrmann, Sonderschullehrerin, Frühförderin und Mitbegründerin des Bernard Lievegoed Instituts Hamburg, erläuterte in ihrem Impulsreferat verschiedene Formen und Stufen der Gewalt, die „viele Gesichter“ haben könne. Sie reichen vom Schlechtmachen eines Elternteils dem Kind gegenüber, das so als Freund missbraucht werde, über zu festes Anfassen bis zu sexuellen Übergriffen. Das Tagungsmotto „Trau Dich“ richtet sich nach den Worten Ruhrmanns an die Erwachsenen, die sich auch alltägliche Grenzüberschreitungen Kindern oder Schutzbefohlenen gegenüber bewusst machen und klärend eingreifen müssen – so ihr Konzept der Prävention. Dazu gehöre oft viel Mut z.B. auch beim Aushalten der Einsicht, dass die Täter zu 99,5 Prozent aus dem unmittelbaren Umfeld kommen. Damit würden Menschen zu Tätern, denen man es „nie und nimmer zugetraut“ hätte.
Oft sei es das Fehlen „klarer Spielregeln“, die die Übergriffe begünstigten. Damit verwies Ruhrmann auf die Verantwortung der Erwachsenen für die Prävention in der Waldorfpädagogik und grenzte sich von Konzepten ab, die Kinder „stark machen“ und zum Nein-Sagen gegenüber potentiellen Missbrauchern ermutigen wollen. Dies entspreche auch nicht den Erkenntnissen der modernen Hirnforschung, nach denen umfassende Wahrnehmung und Einschätzung einer Situation einen Reifezustand des Gehirns voraussetzen, der sich erst zwischen dem 14. und 21. Lebensjahr ausbildet. Ähnlich sehe es auch die Menschenkunde Rudolf Steiners.
Als Auswirkung der Anwendung von Gewalt nannte Ruhrmann den Verlust der Sicherheit des eigenen leiblichen Raumes. „Eine Tür steht immer offen“, meinte sie und begründete damit, warum von Gewalt und Missbrauch Betroffene häufig erneut zum Opfer werden, auch im Erwachsenenalter.
Buchautor und pädagogischer Berater Mathias Wais, der langjährige berufliche Erfahrung mit Opfern und Tätern von sexuellem Missbrauch hat, schilderte die wichtigsten Merkmale der Täterstrategien. Sie basieren immer auf einem bereits länger bestehenden Vertrauensverhältnis zwischen Kind und Missbrauchendem, so dass die Betroffenen zunächst gar keine Opfergefühle empfinden, sondern sich im Gegenteil privilegiert und ausgezeichnet fühlen dafür, dass sie von dem Erwachsenen bevorzugt werden. Der außerfamiliäre Täter sucht sich gezielt ein besonders zuwendungsbedürftiges, evtl. auch ausgegrenztes Kind aus und präsentiert sich diesem als verständnisvoller Helfer. Über das sogenannte „Grooming“ baut er zudem eine vertrauensvolle Beziehung zu dem sozialen Umraum des Kindes, also primär zu den Eltern, auf. „Beim sexuellen Missbrauch handelt es sich um eine Eskalationstat, die harmlos beginnt und sich dann über viele Wochen schleichend immer weiter entwickelt, bis es tatsächlich zu sexuellen Übergriffen kommt“, erläutert Wais. Gleichzeitig werden die Kinder verbal durch das Einweihen in Erwachsenenbelange (z.B. Gespräch über eigene gescheiterte Ehe) oder auch das Erzählen von schmutzigen Witzen, die sie oft nicht verstehen, „befangen“ gemacht, was zur Folge hat, dass sie dieses „Geheimnis“ weder zuhause noch mit ihrer Peer Group teilen wollen.
Da das Kind die im Laufe der Zeit unangenehme oder eklige Erlebnisse nicht in Einklang bringen kann mit den ansonsten positiven Erfahrungen im Umgang mit der „Vertrauensperson“, findet eine Abspaltung der Missbrauchserfahrung und evtl. Abschiebung in die Traumwelt statt (Derealisation). So kommt es, dass im Erwachsenenalter weiterhin Zweifel bestehen bleiben, ob alles je stattgefunden habe oder nur Einbildung sei.
Den Tätern geht es dabei nicht primär um Sexualität, sondern um Manipulation des Opfers und seines Umfeldes. Der besondere Kick entsteht gerade erst dadurch, dass das Kind freiwillig das tut, was der Täter möchte, als sei es hypnotisiert, und aufgrund seines Vertrauensverhältnisses zu den Eltern kann auch keinerlei Verdacht aufkommen.
Deshalb ist die wichtigste Prävention auch aus der Sicht von Wais ein transparenter Umgang mit dem Kind. Dadurch, dass das Kind niemals das manipulative Verhalten eines Erwachsenen erlebe, sei es auch im Ernstfall fähig, ein solches Verhalten zu erkennen.
Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 234 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.
Anhänge
Celia Schönstedt
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Pressesprecherin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bund der Freien Waldorfschulen
Kaiser-Wilhelm-Str. 89, 20355 Hamburg
Tel.: +49 (0)40.3410 7699-3
Fax: +49 (0)40.3410 7699-9
e-Mail: schoenstedt@waldorfschule.de
www.waldorfschule.de
Frauen in Europa
Frauen in Europa by Lilli Cremer-Altgeld. „Frauen in Europa“. Seien Sie dabei! Mit Ihren Gedichten. Mit Ihren Ideen. Mit Ihren Visionen. Mit Ihren Werken. Mit Ihrer Homepage. Bitte schreiben Sie eine Mail an Lilli Cremer-Altgeld frauenineuropa@t-online.de Bitte klicken Sie auf das Bild: So kommen Sie direkt zum Blog „FRAUEN IN EUROPA“.
Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik
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Foto: Ralf Voigt |
Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung
Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“
Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:
❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.
❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.
❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.
Aber was ist überhaupt Hochbegabung?
Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015
Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?
Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015
Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015
❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.
Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.
Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.
Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“
Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.
Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?
Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.
Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.
Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:
O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.
O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.
O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015
So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:
O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.
O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.
Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015
Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.
Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:
„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:
O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)
O Sozial-emotionale Fähigkeiten
O Musisch-künstlerische Fähigkeiten
O Musikalische Fähigkeiten
O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)
O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)
O Praktische Intelligenz“
http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015
Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.
Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“
Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?
Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …
Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).
Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.
Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.
So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015
Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.
Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.
❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.
O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.
O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015
O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015
O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015
O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015
❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.
Meine Empfehlungen:
O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015
O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015
O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.
Ich drücke schon mal die Daumen!
Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.
Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.
Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.
Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.
© Lilli Cremer-Altgeld, 2015
Dr. Karin Rasmussen & Lilli Cremer-Altgeld diskutieren über die Welt der Hochbegabung.
- Lunch mit Zeus (24. Artikel)
- Ich gestehe (23. Artikel)
- Was Hochbegabte nach dem Testergebnis wissen dürfen (22. Artikel)
- Unser Selbst – Hochbegabung (all) inclusive! (21. Artikel)
- Wie ein begabter Mensch seine Freiheit findet (20. Artikel)
- Emotional kompetente Hochbegabte, bitte melden! (19. Artikel)
- IQ zum EQ: Wie wär's mit uns beiden? (18. Artikel)
- In die Forschung einsteigen? Oder lieber TUN? (17. Artikel)
- Wie eine Hausfrau den Lebenstraum eines Fabrikanten rettete (16. Artikel)
- Traum? Forschung! (15. Artikel)
- Karin, ich habe einen Traum! (14. Artikel)
- Reale Wunder (13. Artikel)
- „Wer nicht an Wunder glaubt, der ist kein Realist.“ (12. Artikel)
- Fairness und Respekt oder lieber Wettbewerbsverweigerung? Warum Hochbegabte manchmal wenig Lust auf Pflichterfüllung haben (11.Artikel)
- Wie ein aussichtsloser Mensch den Erfolg fand (10. Artikel)
- Die Kraft der Träume … Und der Albträume (9. Artikel)
- Selbstkritik, Selbstzweifel & Einstein (8. Artikel)
- Selbstzweifel – das kräfteraubende Bremsmodul (7. Artikel)
- Small Talk: Wer ihn liebt, wer ihn nicht braucht und was man stattdessen tun kann. Oder: Wie Freudentränen einer hochbegabten Mutter geholfen haben (6. Artikel)
- Small Talk (5. Artikel)
- Was ist das überhaupt: Bescheidenheit? (4. Artikel)
- Bescheidenheit (3. Artikel)
- Warum wissen geschätzte 99% der Hochbegabten gar nicht …? (2. Artikel)
- Start: Warum wissen geschätzte 99% der Hochbegabten gar nicht, dass sie hochbegabt sind? (1. Artikel)
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