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Samstag, 9. März 2013

Kölner Frauen: Lust auf ein Interview?


Kölner Frauen

Hochbegabungspresse




Liebe Frauen aus Köln und der Umgebung,



in meinem Blog „Kölner Frauen“ stelle ich Frauen 

aus der Region vor http://koelnerfrauen.blogspot.de 


Wenn Sie gerne per Mail interviewt werden wollen, 

dann schreiben Sie mir: PresseKoeln@t-online.de


Das Interview erscheint dann hier:




Herzliche Grüsse 

Lilli Cremer-Altgeld

PresseKoeln@t-online.de   


Executive MBA treibt Innovation voran

 
Hochbegabungspresse



  • Business Schools unterstützen professionelle Intrapreneurs - Neuer Trend zum “Innovatorship”
  • Executive MBA Studenten streben nach Fähigkeiten zur Innovation
  •  QS World Executive MBA Tour – Frankfurt, Samstag, den 16. März 2013
London, den 8. März 2013

Business Schools passen ihre Executive MBA Programme an, um dem wachsenden Bedarf an Unternehmensinnovationen entgegen zu kommen, so die Veranstalter der QS World Executive MBA Tour. Die Messe für MBA-Studiengänge wird am 16. März im Frankfurter Hilton Hotel stattfinden und präsentiert einige der führenden nationalen und internationalen Business Schools. Dawn Bournand, stellvertretende Direktorin der Executive Tour, sagt, dass sich Unternehmen in einem Zeitalter der Innovation befinden. Gleichzeitig streben ambitionierte Professionals nach höheren Qualifikationen wie dem Executive MBA (EMBA), um in diesem stetigen Wechsel und Wachstum einen Schritt voraus zu sein.

„Über die letzten Jahre haben wir eine steigende Zahl an Entrepreneuren in den Klassenzimmern der Business Schools gesehen. Dieser Trend geht weiter damit, dass EMBA Studenten nach Fähigkeiten suchen, die ihre intrapreneurische Seite fördern, also die Fähigkeit Innovationen zu entdecken und zu erarbeiten. Obwohl die finanzielle Unterstützung durch Unternehmen leicht abgenommen hat über die letzten Jahre, sind EMBA Absolventen immer noch sehr loyal gegenüber ihren Unternehmen. Und sie wollen demonstrieren, wie viel Ihnen Innovation innerhalb der Firma bedeutet.“

Donna March, MBA Programm Managerin an der Royal Roads University, sagt, dass mittlere Manager und Führungskräfte, die typischen EMBA-Studenten, ideal aufgestellt sind, um die Bewegung Intrapreneurship voranzutreiben. „Gegenüber dem hohen Senior Management sind sie noch nahe genug am operativen Geschehen der Firma dran, um zu wissen, welche Änderungen die größte Wirkung hätten. Gleichzeitig sind sie jedoch auch in der Hierarchie hoch genug, um diese Wechsel und Innovationen systematisch zu beeinflussen und anzutreiben. Diese Gruppe möchte auf den nächsten Level kommen und gleichzeitig den Wechsel beeinflussen“, erläutert March.

Es sind aber nicht nur die Kandidaten selbst, die Innovationsfähigkeit demonstrieren. Auch Business Schools fördern und unterstützen dieses gezielt. An der Technischen Universität München, TUM School of Management unterrichtet Prof. Hana Milanov im Executive MBA-Programm International Entrepreneurship: „EMBA-Kandidaten kommen zu uns, weil sie wissen, der einzige Weg für Unternehmen in der Zukunft zu wachsen, ist es ihre Denkweise zu aktualisieren oder manchmal auch fundamental zu ändern. Unternehmen müssen lernen wieder ‘klein‘ zu denken und dadurch den Unternehmergeist wiederentdecken.“ Sie fügt hinzu: „Unsere Studenten arbeiten oft für Unternehmen, die unsere heutige Lebensart geprägt haben. Als Ort, an dem sich Technologie und Business treffen, bietet die TU München den idealen Kontext für ein EMBA-Programm. Das Programm entwickelt ihre Denkweise dazu, Möglichkeiten der Zukunft wahrzunehmen.“

Dr. Bakr Ibrahim, Professor der John Molson School of Business an der Concordia University, erklärt, dass sein Kurs in Entrepreneurship den Fokus auf Innovation habe, handle es sich um Start-Ups, mittelständische Unternehmen oder große Organisationen. „Die Studenten müssen eine neue Idee entwickeln und einen Businessplan von A-Z aufstellen. Weiteres Thema des Kurses ist, wie in einem Unternehmen mehr Gründergeist entwickelt werden kann. Intrapreneurship ist dabei ein Thema, das diskutiert wird.“

EMBA-Interessenten haben nun die Möglichkeit, auf der MBA-Messe QS World Executive MBA Tour in Frankfurt ihre Fähigkeiten den Zulassungsbeauftragten der Business Schools vorzustellen. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 16. März im Hilton Hotel Frankfurt von 14:00 bis 18:00 Uhr statt. Besucher können mit einer Vielzahl von EMBA-Anbietern sprechen und somit einen guten Überblick gewinnen. Zur Unterstützung erhalten die ersten 200 Besucher zudem das Handbuch „QS TopExecutive Passport“.

Für Kandidaten, die mit ihrer Planung schon etwas weiter sind, bietet die QS Connect 1-2-1 am Vormittag die Möglichkeit, sich auf individuelle Einzelgespräche zu bewerben. Hierbei werden die Termine je nach Interessen und der Erfahrung der Besucher mit den Voraussetzungen der Schulen abgeglichen.

Zu den teilnehmenden Schulen gehören unter anderem Duke University, IMD, TUM School of Management,  WU Executive Academy – Universität Wien, Kellogg-WHU, ESCP Europe, Universität St. Gallen, Universität Zürich sowie die RWTH Aachen und die Peking University.

Der Eintritt zur QS World Executive MBA Tour ist mit vorheriger Anmeldung kostenlos, ohne Anmeldung beträgt dieser 10 Euro. Die QS Connect 1-2-1 ist ebenfalls kostenlos, erfordert jedoch eine gesonderte Anmeldung samt Lebenslauf.


QS Quacquarelli Symonds Limited
Kontakt: Herrn Björn Schlesinger, Marketing Manager
Tel.: +44 (0) 20 7424 1911, Fax: +44 (0) 20 7284 7201
Mail:
bjoern.schlesinger@qs.com, Info: www.topmba.com


QS World Executive MBA Tour
Frankfurt – Samstag, den 16. März
Hilton Hotel
Hochstr. 4, 60313 Frankfurt

QS Top Executive (ehemals QS TopExecEd) bietet Informationen über den Studiengang Executive MBA, der sich an erfahrene Führungskräfte mit mehreren Jahren Berufserfahrung richtet. Durch Publikationen wie dem QS Top Executive Guide und durch die weltweite Serie der Messe QS World Executive MBA Tour informiert QS über die Möglichkeiten und Vorteile dieses weiterführenden Studiums und schafft Aufmerksamkeit bei den potentiellen Zielgruppen. In 2012 besuchte die Studienmesse QS World Executive MBA Tour 17 Städte weltweit, während der Guide und das zugehörige Onlinemagazin an über 100.000 Professionals weltweit geht.

QS TopMBA Connect 1-2-1
Frankfurt – Samstag, den 16. März
Hilton Hotel
Hochstr. 4, 60313 Frankfurt
09:00 – 13:00 Uhr
connect.topmba.com  

Fruehling in der Filmwerkstatt: Weiterbildung fuer Filmschaffende


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Liebe Freunde und Kollegen:

die Sonne ist zurück und mit ihr bei uns und vielleicht ja auch bei Ihnen/Euch die Lust auf neue Projekte und neue Perspektiven. Sollte es dabei um das Thema "Film" gehen, bietet die Münchner Filmwerkstatt seit nunmehr fünf Jahren als einziger gemeinnnütziger und nach der "Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung" der Bundesagentur für Arbeit zertifizierter Anbieter in Süddeutschland ein breites Programm in allen Bereichen und Gewerken vor und hinter der Kamera. Seit 2013 finden alle Seminare und Workshops der Münchner Filmwerkstatt ausschließlich in der film.coop statt, unserem eigenen Ausbildungsstudio im Gewerbehof Westend unweit der Donnersberger Brücke. Die Termine im April und Anfang Mai im einzelnen:

NEUE GESCHÄFTSMODELLE FÜR DIE FILMPRODUKTION am 6./7. April 2013 Die digitale Revolution wird im Filmgeschäft oft in einem Atemzug genannt mit Piraterie und Filesharing – dabei bietet sie auch reichlich Chancen. Der Musiker und Rechtsanwalt Michael Augustin präsentiert an diesem Wochenende Direct-to-Fan-Marketing, Crowd Funding und viele weitere Ansätze, unter denen Produzenten heute und in Zukunft neue Finanzierungsbausteine und/oder Erlöse ihrer Projekte generieren können.

ELEKTROTECHNIK AM SET am 9. April 2013
In dieser Tagesveranstaltung bietet Dipl.-Ing. (FH) Joachim Bayersdörfer einen aktuellen Überblick über technische und rechtliche Aspekte von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit für Mitarbeiter, die selbst mit Elektrotechnik in Berührung kommen (wie z.B. das gesamte Licht-Department oder auch der Set-AL). Die am Ende ausgegebene Teilnahmebescheinigung dient auch als Unterweisungsnachweis nach §2 der Unfallverhütungsvorschrift BGV A3.

SICHERHEITSBEAUFTRAGTE/R FILM am 11./12. April 2013 Jeder Betrieb in Deutschland ab 20 Beschäftigen muß nach der BGV A1 und dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) mindestens eine/n Sicherheitsbeauftrage/n haben – nachdem diese Grenze von den allermeisten Filmcrews überschritten wird, ist also auch am Set die ständige Anwesenheit eines Sicherheitsbeauftragten erforderlich. Dieser zweitätige Lehrgang umfaßt den erforderlichen allgemeinen Grund- (am 11. April) wie auch den spezifischen Aufbaukurs für die Film- und TV-Branche (am 12. April) und somit das gesamte notwendige Rüstzeug, um die Teilnehmer fortan als Sicherheitsbeauftragte einsetzen zu können.

SICHERHEITSBEAUFTRAGTE/R FILM (FORTBILDUNG) am 12. April 2013 Nachdem Sicherheitsbeauftrage, wie wir sie mit dem vorgenannten Lehrgang ausbilden, sich mindestens alle drei Jahre fortbilden müssen, um mit der technischen und rechtlichen Entwicklung Schritt zu halten, bieten wir bereits aktiven Sicherheitsbeauftragten auch den spezifischen Aufbaukurs für die Film- und TV-Branche als Einzeltag an, der ihnen zum Erhalt ihrer Qualifikation dient. Gleichzeitig taugt die am Ende ausgegebene Teilnahmebescheinigung auch als “Unterweisungsnachweis für die in der Filmbranche tätigen Personen”, der nach den Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und nach §4 der Unfallverhütungsvorschrift BGV A1 von jedem Mitarbeiter jährlich zu erbringen ist.

MODERATIONSTRAINING am 13./14. April 2013 Mit vielen Praxisübungen vermittelt Achim Grauer das Handwerkszeug, das jeder TV-Moderator mitbringen sollte: Sprechen für die Moderation, Verhalten vor der Kamera, Umgang mit Lampenfieber, Schreiben von Anmoderationen und Moderationstexten. Dabei werden verschiedene Moderationsformate von der News- und Magazinmoderation über die Reporterschalte bis zum Interview behandelt.

FILMFINANZIERUNG IN DEUTSCHLAND am 20./21. April 2013 Das Drehbuch ist fertig, die Kalkulation steht. Nun stellt sich die Frage, wie das notwendige Kapital beschafft werden kann, um das Projekt zu finanzieren. Der beim Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsproduzent ausgezeichnete Filmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer stellt die verschiedenen Möglichkeiten vor: von Fördermitteln der Länder und dem Bund über Koproduktionspartner, private Investoren bis zu Vorverkäufen an Sender und Verleiher. Jedes Projekt besitzt unterschiedliche Anforderungen und damit gilt es, die richtige Finanzierungsstruktur für sein Projekt zu finden und gleichzeitig auch die eigene Erlössituation im Auge zu behalten.

DREHBUCHAUFSTELLUNG am 27./28. April 2013 Mit Hilfe dieser aus der systemischen Therapie entlehnten Methode erhalten Autoren, Regisseure, Produzenten und andere Filmschaffende Klarheit über die Stärken und Schwächen ihres Stoffes und gewinnen kreative Impulse für seine Weiterentwicklung. In diesem Workshop unter der Leitung von BR-Debütredakteurin Dr. Claudia Gladziejewski und Rainer Paszek erhält jeder Teilnehmer, der dies wünscht, die Möglichkeit, seinen mitgebrachten Stoff offen oder verdeckt aufzustellen – wobei auch Teams und Zaungäste (zum reduzierten Preis!) herzlich willkommen sind.

CAMERA ACTING vom 9. bis zum 12. Mai 2013 Schauspieler Hendrik Martz (Patrick Pacard, Verbotene Liebe, Der Goldene Nazivampir von Absam...) führt in diesen vier Tagen in die „Conrad Technique“ ein, die Schauspielern die Arbeit vor der Kamera erleichtert. Schauspielcoach Charles E. Conrad entwickelte basierend auf der Meisner Technik seinen ganz eigenen Ansatz für das Camera Acting: in wiederholten Übungen lenkt der Schauspieler seine gesamte Konzentration auf den Partner und bezieht Handlungen, Emotionen und Reaktionen nur aus seinem Gegenüber. Die Teilnehmer erlernen die Technik anhand einer Szene, die sie durch Improvisationen und Übungen mit ihren Spielpartnern erarbeiten und die anschließend aufgenommen und ausgewertet wird.

STORYBOARD am 11./12. Mai 2013
In diesem Seminar zeigt HFF-Absolvent Siegmar Warnecke den Teilnehmern, wie man eine Szene für die Kamera “auflöst” und wie man diese Arbeit mit dem Zeichenstift dokumentiert und kommuniziert. Wer einmal die Skizzen gesehen hat, mit denen z.B. Martin Scorsese seine Meisterwerke vorbereitet, wird sich dabei auch über die eigenen zeichnerischen Fähigkeiten keine Gedanken mehr machen – Freude im Umgang mit Stift und Papier genügen!

Diese und viele andere Seminare finden sich auch in unserer vollständigen, laufend aktualisierten Übersicht unter http://www.filmseminare.de/termine. Die allermeisten Seminare kosten pro Wochenende regulär 240,- Euro, nur für wenige besonders aufwendige Workshops erheben wir den anderthalbfachen Satz von 360,- Euro. Wer sparen will (und uns die Planung erleichtern möchte), meldet sich frühzeitig an: 50,- Euro Frühbucherrabatt gibt es bei jeder Zahlung, die mindestens 14 Tage vor Seminarbeginn bei uns eintrifft – so reduziert sich der Preis meist auf 190,- Euro! Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter http://www.filmseminare.de/faq – die dort niedergelegten Regelungen sind gleichzeitig auch unsere Vertragsbedingungen.

Wir würden uns freuen, Sie/Euch schon bald bei einem unserer Seminare/Workshops in der film.coop begrüßen zu dürfen. Bis dahin beste Grüße, Martin Blankemeyer und das Team der Münchner Filmwerkstatt.


Münchner Filmwerkstatt e.V.
Postfach 860 525
81632 München
Tel. 089 / 20 333 712
Fax 089 / 20 333 714

Die Münchner Filmwerkstatt ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Förderung der Münchner Independent-Film-Szene und bietet Weiterbildung z.B. in Form von Webinaren, Wochenendseminaren und längerfristigen Lehrgängen und produziert oder unterstützt auch selbst kurze und lange Filme. Im Münchner Westend betreiben wir die film.coop, ein Kino mit integriertem Ausbildungsstudio und Seminarräumen. Höhepunkt unseres Jahres ist das KALIBER35 Munich International Short Film Festival, das immer gegen Ende Juni im Vorfeld des Filmfest München stattfindet. Hier zeigen wir im Internationalen Wettbewerb die 35 spannendsten Kurzfilme des vergangenen Jahres aus aller Welt und veranstalten den KURZ&KNAPP Kinosportcup, bei dem die Teilnehmer 35 Stunden Zeit haben, um selbst eigene Kurzfilme zu drehen. Wer die Münchner Filmwerkstatt persönlich kennenlernen will, hat dazu immer am 15. jeden Monats ab 20 Uhr in der film.coop Gelegenheit – dann findet dort der monatliche Jour fixe statt!



Keine Lust auf Demokratie?

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Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene über wenig politisches Wissen verfügen. Ein Zusammenhang wird in der Rezeption von Massenmedien vermutet. Statt Tageszeitung und Fernsehen ist das Internet ihre wichtigste Quelle für politische Informationen. Im Rahmen einer Langzeitstudie wird nun das politische Wissen von Jugendlichen vor diesem Hintergrund eingehend untersucht.

Hamburg, 5. März 2013. In der Diskussion über sinkende Wählerzahlen, nachlassendes Engagement und zunehmende Politikverdrossenheit stehen besonders junge Menschen im Fokus. Durch ihre mangelnde Beteiligung am demokratischen Prozess wird teilweise das künftige Gelingen der Demokratie in Frage gestellt. 

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass politisches Wissen vor allem durch Zeitungslektüre generiert wird. Mittlerweile ist jedoch das Internet besonders für Jugendliche und junge Erwachsene eine bedeutsame Quelle politischer Information. Während in den traditionellen Nachrichtenmedien redaktionell erstellte Inhalte das Bild bestimmen, stehen sich im Internet redaktionell erstellte Inhalte und user-generated Content gegenüber. 

Wie erkennen Jugendliche in diesem Zusammenhang die journalistische Qualität von Beiträgen? Wie können sie aus der Menge der dort verfügbaren Informationen relevante und nützliche Informationen auszuwählen und sich politisches Wissen aneignen? Für die politische Bildung stellt sich vor allem die Frage, wie junge Menschen dahingehend gefördert werden können, das Internet zielführend und effektiv zu nutzen.

Im Rahmen einer Langzeitstudie von April 2013 bis April 2014 wird der Zusammenhang des politischen Wissens mit der subjektiven Qualitätsbeurteilung der genutzten Online-Nachrichtenquellen beleuchtet. Josephine B. Schmitt, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Medienmanagement an der Hamburg Media School, führt diese Studie mit Schülern im Alter von 15 bis 18 verschiedener deutscher Schulen durch.  

Die Studie ist Teil ihrer Dissertation unter der Betreuung von Prof. Dr. Sabine Trepte. Weiterführende Informationen zum Projekt und zur Teilnahme an der Studie erhalten unter: http://medienundlernen.wordpress.com/.


Pressekontakt
Hendrike Schmietendorf
Tel.: 040 413 468 46
E-Mail: h.schmietendorf@hamburgmediaschool.com


Montag, 4. März 2013

Coverbilder in Bibliothekskatalogen sind unverzichtbar


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Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH (MVB) gestattet künftig allen Bibliotheken die kostenlose Nutzung ihrer Datenbank mit Buchcovern zur Anreicherung der Bibliothekskataloge. Die MVB ist die Wirtschaftstochter des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und unter anderem Betreiberin der beiden Verkaufsplattformen Libreka! und buchhandel.de. Eine vergleichbar umfangreiche Datenbank mit aktuellen Coverbildern bietet bisher nur Amazon. Ähnlich wie bei Amazon muss für die Nutzung durch die Bibliothek auf das Verkaufsangebot von buchhandel.de verlinkt werden. Anders als bei Amazon sind bei Buchhandel.de auch zahlreiche kleinere Buchhändler vertreten. Auf Basis der Postleitzahl werden lokale Buchhandlungen in der Nähe angeboten.
„Wir freuen uns, dass die Bibliotheken jetzt mehr Auswahl haben“ erklärte heute Monika Ziller, die Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv). Vor zwei Wochen hatte der Germanist Roland Reuß in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kritisch bemerkt, dass die Universitätsbibliothek Heidelberg von den Bildern der Buchcover im Bibliothekskatalog auf die Verkaufsplattform Amazon verlinkt. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von großen und kleinen Bibliotheken in Deutschland, die ähnlich verfahren. Dies hat zu einigen kritischen Nachfragen insbesondere des örtlichen Buchhandels geführt. „Das Problem, das wir hatten, ist, dass Amazon mit seiner sehr umfangreichen Datenbank an aktuellen Buchcovern einmalig attraktiv ist. Ein ‚Preis‘ der dafür von den Bibliotheken gezahlt wurde ist die – meist hinter dem Bild versteckte – Verlinkung auf Amazon. Mit dem Angebot von buchhandel.de gibt es jetzt eine weitere Möglichkeit neben Amazon“ erläutert Monika Ziller. „Buchcover sind heute aus den Katalogen gar nicht mehr wegzudenken. Unsere Besucherinnen und Besucher sind es aus dem Internet gewöhnt, zu dem ‚Produkt‘ auch ein Bild zu sehen. Eine Bibliothek, die das nicht bringt, wirkt altbacken und unzeitgemäß.“

Die von Roland Reuß implizit geäußerte Kritik, Bibliotheken wollten einseitig Amazon fördern, ist aus Sicht des Deutschen Bibliotheksverbands abwegig. Im Gegenteil: „Bibliotheken zählen zu den besten Kunden gerade des örtlichen Buchhandels“ betont Monika Ziller. „Wegen der Buchpreisbindung haben wir gar kein Interesse daran, anders als lokal zu kaufen. Amazon bietet da keinen Mehrwert gegenüber dem Buchhändler vor Ort. Es ist aber eine bedauerliche Tatsache, dass der Buchhändler vor Ort keine umfangreiche Coverdatenbank hat, auf die wir verlinken könnten.“

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit mehr als 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information, sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.


Kontakt: 
Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin, Tel.: 030/644 98 99-10  E-Mail: schleihagen@bibliotheksverband.de


Geistige Brandstiftung


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Inhalt

1.     GEDANKENtanken: Geistige Brandstiftung
2.     In nur 4 Wochen: 1. Bonner Leadership-Kongress
3.     GEDANKENtanken-Menü: Redner & Themen
4.     Ort & Datum: Wo & wann?
5.     Preise: Was investieren Sie?
6.     Öffentliche Termine 2013: Stefan live
7.     Der schlaue Spruch

Geistige Brandstiftung

Liebe Schweinehundefreunde,
Sie wissen ja: Im Kern wollen wir alle schöne Gefühle erleben und schlechte vermeiden.

Und weil es netter ist, an schöne Gefühle zu appellieren anstatt an schlechte, versuchen wir auch meist entsprechend zu argumentieren, wenn wir überzeugen wollen:
  • "Wenn du X Verträge verkaufst, bekommst du Y Bonus."
  • "Wenn du jetzt mit dem Rauchen aufhörst, schaffst du noch eine normale Lebenserwartung."
  • "Wenn du heute brav ins Bett gehst, darfst du morgen abend länger wach bleiben."
Seltsam dabei, dass es sich oft um eine Art Bestechung handelt. Ebenso seltsam ist, dass wir uns durch unseren fast zwanghaft positiven Blickwinkel einen Teil der Realität versagen: Denn unsere Handlungen haben nicht nur schöne Konsequenzen, sondern auch unschöne, ja mitunter auch richtig hässliche! Und die können genau so gut überzeugen – wenn nicht sogar noch besser:
  • "Wenn du weniger Verträge als X verkaufst, verlieren wir Arbeitsplätze – vielleicht sogar deinen."
  • "Wenn du weiterrauchst, kannst du es vergessen, deine Enkelkinder groß werden zu sehen."
  • "Wenn du hier weiterhin Terror machst, anstatt ins Bett zu gehen, machen gleich Mama und Papa Terror."
Zugegeben: Alles weniger nett, aber trotzdem erfolgversprechend. Und weil es nicht weit hergeholt scheint, sich vorzustellen, dass es Fälle gibt, in denen der Zweck die Mittel heiligt, ist es legitim, sich beim Argumentieren mitunter auch der "dunklen Seite der Macht" zu bedienen ...

Mein lieber Kollege und Freund Dirk Kreuter nennt diese dunkle Seite "geistige Brandstiftung". Und er hat darüber bei der 1. Kölner Rednernacht einen beeindruckenden Vortrag gehalten, den Sie sich anschauen können (und sollten), wenn Sie hier auf das Bild vom Video klicken.


Und weil Dirk Kreuter nicht nur ein großartiger Verkaufstrainer ist, sondern auch ein extrem erfolgreicher, und er als solcher auch höchst erfolgreich ein großes Team äußerst netter und engagierter Mitarbeiter führt, freue ich mich umso mehr, dass ich Dirk erneut für GEDANKENtanken gewinnen konnte:
  • Zum einen wird Dirk Kreuter als Experte der gerade entstehenden GEDANKENtanken-Akademie (dazu ein andermal mehr) mitmachen. Sein Thema: verkaufen, verhandeln, überzeugen.
  • Zum anderen wird Dirk Kreuter am 5. April beim 1. Bonner Leadership-Kongress wieder als Redner dabei sein! Sein Vortrag: So führen Sie ein Team zur Spitzenleistung!
Na, wobei sollten Sie sich mitunter der "geistigen Brandstiftung" bedienen? Ich könnte Ihnen jetzt natürlich erzählen, wie wichtig es ist, am 5. April in Bonn dabei zu sein und welche Chancen Sie sich entgehen lassen, wenn Sie nicht kommen. Andererseits gibt es im Business ja immer auch zweite Sieger ... ;-)
Ihr
Dr. Stefan Frädrich


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Freuen Sie sich auf DAS neue Business-Event im GEDANKENtanken-Stil!
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  • im exquisitem Ambiente des Kameha Grand Hotel in Bonn (Hotel des Jahres)

Am Freitag, den 5. April 2013 – für Unternehmer, Führungskräfte, Selbstständige
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Freuen Sie sich auf die Themen: Zukunftsforschung, Mitarbeiterführung, Social-Media-Praxis, Charity, Gedächtnistraining, Kommunikations-Know-how, Selbstorganisation & Service

Redner & Themen

13.00 Uhr: Come together
13.45 Uhr: Begrüßung durch unsere charmante Moderatorin: Business- und Führungskräftecoach Frauke Ion
  • Begrüßung und Ausblick auf den Tag

Interview mit GEDANKENtanken-Initiator Dr. Stefan Frädrich:
  • Idee und Konzept von GEDANKENtanken.com
  • Bedeutung des 1. Leadership-Kongresses
GEDANKENtanken-Akademie: So machen Sie aus Vorgesetzten Führungskräfte"
Stefan Frädrich stellt die neue GEDANKENtanken-Akademie vor: eine innovative Trainingsplattform, die Ihnen und Ihrem Team hochwertige und dennoch kompakte Führungskräfteseminare ermöglicht – online zum Selbststudium oder offline in neuartigen Präsenzseminaren.
Das Beste dabei: Ihre Dozenten sind allesamt Top-Experten, von deren Wissen Sie auf ungewohnt praktische Weise profitieren können. Lassen Sie sich überraschen!

14.15 Uhr: Erik Händeler "Die Geschichte der Zukunft: Wie das Sozialverhalten von heute den Wohlstand von morgen bestimmt"
Längst arbeiten die Maschinen alleine vor sich hin – Arbeit findet heute in der gedachten Welt statt: planen, organisieren, beraten, Wissen suchen, aufbereiten, Probleme durchdenken und lösen. Da der Einzelne aber nicht mehr alles überblicken kann, sind wir zunehmend auf andere angewiesen – und jeder wird wichtig für den Gesamterfolg.
Dieses neue Paradigma verändert Hierarchien und Sozialverhalten im Betrieb. Denn produktiver Umgang mit Wissen erzwingt Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Transparenz, Versöhnungsbereitschaft, Authentizität statt Statusorientierung, Kooperationsfähigkeit und langfristige Orientierung. Ein Blick auf vergangene Strukturzyklen, in denen etwa die Dampfmaschine oder das Auto die Wirtschaft antrieben, offenbart: Stets gab es ganz bestimmten Erfolgsmuster, die zu Produktivität und Wohlstand führten. Erik Händeler ist sich sicher: Wenn wir die heutigen Erfolgsmuster erkennen und leben, beginnt ein neuer Wachstumszyklus.
Erik Händeler ist Zukunftsforscher, Wissenschaftsjournalist, Autor – und ein mitreißender und leidenschaftlicher Redner. Er ist spezialisiert auf die Kondratiewtheorie der langen Strukturzyklen.

15.00 Uhr: Boris Grundl "Diktatur der Gutmenschen"
Unsere Gesellschaft braucht selbstständige und mutige Menschen, weil es sonst keinen Fortschritt gibt. Oft jedoch verschaffen sich Gutmenschen auf Kosten der Schwachen Macht und ein Gefühl der Überlegenheit. Die Folge: Mitarbeiter, Kollegen, Schüler werden systematisch kleingehalten und zur Abhängigkeit dressiert. Was also dürfen Sie sich nicht gefallen lassen, wenn Sie etwas bewegen wollen? Boris Grundl weist den Weg zu mehr Verantwortung, größerer Wirkung und besseren Ergebnissen.
Boris Grundl gehört als charismatischer Kongress-Redner zu Europas Trainerelite. Er ist Management-Trainer, Unternehmer, Autor sowie Inhaber der Grundl Leadership-Akademie.
 Seine wegweisenden Impulse und mitreißende Kraft schöpft er aus einem persönlichen Schicksal, um das ihn niemand beneidet: Als 25-jähriger Spitzensportler blieb Grundl nach einem Unfall zu 90 Prozent gelähmt und wurde zum Pflegefall. Trotzdem entwickelte er sich innerhalb weniger Jahre zum Marketing- und Vertriebsdirektor in einem europäischen Großkonzern. Heute ist er als prominenter Experte gern gesehener Gast in Fernsehen und Radio. Boris Grundls Authentizität und Tiefgründigkeit sowie seine Fähigkeit, andere zu berühren, zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen, ist einzigartig. Er redet Klartext, bleibt humorvoll und bringt die Dinge präzise auf den Punkt: Kurze Rede – tiefer Sinn.

15.45 Uhr Kommunikationspause im Foyer
  • Kaffee trinken & Happen schnappen
  • Informations-Stände der Experten und Referenten besuchen
  • Austauschen mit Ihrem Team und anderen Kongressteilnehmern
  • Gerne auch ein kurzer Spaziergang am Rhein ...

16.15 Uhr Carsten K. Rath "The Bill Clinton Factor –  die 5-Sekunden-Regel"
Auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen zählt jede Sekunde! Vor allem die ersten fünf Sekunden entscheiden über den Erfolg.
Erfahren Sie, warum Dankbarkeit und Achtsamkeit für den Kunden absolute Voraussetzung für seine Loyalität ist. Leben und kommunizieren Sie Ihre Unternehmenswerte im Rahmen von ganzheitlichen Qualitätsmanagementsystems täglich und verwandeln Sie Ihre Mitarbeiter so in Botschafter.
Der Grand Hotelier Carsten K. Rath ist Unternehmer, Hochschuldozent, Keynote-Speaker & Service-Excellence-Experte. Vor allem aber ist der renommierte internationale Grand Hotelier (Kameha Grand Hotel) überzeugte Qualitäts-Enthusiast! Für sein Engagement und seinen Weitblick wurde der Entrepreneur bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem „Innovationspreis der Deutschen Tourismuswirtschaft“, als „Hotel-Manager des Jahres“, „Arbeitgeber des Jahres“, „Gastgeber des Jahres“ und vielem mehr. Er begeistert mit praktischen Ansätzen und versteht es, Analogien zwischen der Grand-Hotellerie und Unternehmen unterschiedlichster Branchen (Dienstleistung und Produktion) herzustellen. Sein Motto: SERVICE IS EXCELLENCE!

16.45 Uhr Anitra Eggler "Digital-Therapie: E-Mail macht dumm, krank und arm"
Kurze Anamnese: Schlafen Sie mit Ihrem Smartphone? Gehen Sie häufiger mit Ihren E-Mails ins Bett als mit …? Haben Sie diese Woche bereits unter Präsentations-Pest gelitten und das nahende Meeting-Wachkoma mit E-Mail-Wahnsinn oder Sinnlos-Surf-Syndrom bekämpft? Kennen Sie die 69. Webseite hinten links, auf der Sie sich fragen, was Sie vor einer Stunde eigentlich suchten, als Sie „nur mal kurz was googeln“ wollten? Und, Hand auf die Maus: Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich im Stundentakt vergewissern müssen, ob Facebook noch steht? Letzte Frage: Hätten Sie gerne weniger Stress, mehr Arbeitsspaß und mehr Zeit für alles, was wirklich wichtig ist – also Ihr Leben und Ihre Träume zum Beispiel?
Mindestens drei mal genickt? Dann wird’s Zeit für eine Digital-Therapie! Anitra Eggler ist Digital Therapeutin und Autorin aus Leidenschaft. Das Feuer der Internet-Pionierin, Expertin und Dozentin für digitale Kommunikation, Online Marketing, Werbung, Unternehmenskommunikation und Medien entzündet alle, die sie live erleben. Vor ihrer Unternehmer-Karriere war Anitra Eggler als Journalistin, Startup-Managerin, Kreativdirektorin, Agentur-Chefin und Online-Verlagsgeschäftsführerin erfolgreich. Ihre Vorträge und Workshops bringen brandaktuelle Internet-, Marketing- und Kommunikations-Themen provokant, eloquent, frech und charmant auf den Punkt und halten ihrem Publikum schonungslos den Spiegel vor.

17.15 Uhr Gregor Staub "megamemory® Gedächtnistraining"
Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich besser Namen merken, frei Reden halten, Ihr Zahlengedächtnis verbessern, PINs und Passwörter im Kopf behalten, dank Vedischer Mathematik leichter und besser rechnen, Fremdsprachen schneller lernen, Lernstoff leichter ins Langzeitgedächtnis übertragen und Kindern und Teammitgliedern beim Lernen helfen. Utopisch? Nicht mit Gregor Staub!
Der renommierte Schweizer Lernphilosoph und Gedächtnistrainer Gregor Staub lässt Sie live erleben, wie einfach Sie Ihre Gedächtnisleistung schnell und langfristig verbessern können – mit der richtigen Methode. Seit über 20 Jahren vermittelt er verblüffende Lernstrategien in Firmen, Schulen und Universitäten. Er schrieb etliche Bücher und war in unzähligen TV- und Radiosendungen zu Gast. Seine unterhaltsamen Seminare und Vorträge hatten über 1 Million Teilnehmer.

17.45 Uhr: Dirk Kreuter "So führen Sie ein Team zur Spitzenleistung!"
Was qualifiziert Sie dazu, Chef zu sein? Welche Aufgaben haben Sie dabei, in welchem Rollenverständnis agieren Sie? Welche Führungswerkzeuge stehen Ihnen zur Verfügung, und wie wenden Sie sie in der Praxis an? Dirk Kreuters Führungsphilosophie ähnelt der eines guten Fußballtrainers, der viele Parameter im Blick haben muss: Fitness, Technik, Team, Kommunikation – und Leistung auf den Punkt. Dazu gehört auch, Führung zu übernehmen und unangenehme Entscheidungen zu treffen.
Dirk Kreuter ist einer der führenden Top-Verkaufsexperten im deutschsprachigen Raum. Der mehrfach ausgezeichnete Redner und Unternehmer arbeitet mit vielen Marktführern (und solchen, die es werden wollen), mittelständischen und namhaften internationalen Unternehmen zusammen. Mit seinem direkten Vortragsstil, seiner überzeugenden Rhetorik und anschaulichen Beispielen und Metaphern versteht es Dirk Kreuter, komplexe Strategien, Techniken und Zusammenhänge deutlich darzustellen und allgemein verständlich zu machen. So verbindet er Information, Unterhaltung, Praxis und Motivation – und bewirkt nachhaltiges Lernen mit Aha-Effekten.

18.15 Uhr Kommunikationspause im Foyer
  • Noch einen Kaffee trinken & weitere Happen schnappen
  • Wieder die Informations-Stände der Experten und Referenten besuchen
  • Weiterer Austausch mit Ihrem Team und anderen Kongressteilnehmern
  • Gerne ein zweiter kurzer Spaziergang am Rhein

19.00 Uhr Dr. Bernhard Saneke "Warum Flugzeuge abstürzen und Unternehmen versagen"
Bernhard Saneke führt ein ungewöhnliches Berufsleben: Einerseits ist er praktizierender Zahnarzt mit Spezialisierung auf Implantologie und Inhaber einer der erfolgreichsten und größten deutschen Zahnarztpraxen. Parallel dazu ist er aktiver Flugkapitän bei der Lufthansa und fliegt – quasi im zweiten Hauptberuf – die “richtig dicken Dinger”, mit denen wir um die Welt jetten. Seine Erfahrungen als Pilot, Arzt und Unternehmer gibt Bernhard Saneke seit Jahren leidenschaftlich als Redner und Trainer wieder.
Warum stürzen Flugzeuge ab? Oft weil im Cockpit etwas schief läuft – bei der Kommunikation. Dr. Saneke gibt tiefe Einblicke in die Welt der Profi-Piloten: Wie funktioniert perfekte Kommunikation im Cockpit, wie werden Unfälle vermieden, Entscheidungen in Sekunden gefällt und Konflikte gelöst? Und wie lässt sich all das für Ihre Führungspraxis nutzen, um Kommunikationsbarrieren zu beseitigen, das Wissen und Können Ihrer Mitarbeiter und damit die Ressourcen Ihres Unternehmens zu nutzen? Wie treffen Sie systematisch die richtigen Entscheidungen und motivieren Ihre Mitarbeiter zu Bestleistungen?

19.45 Uhr Oliver Monteleone "So kommt ein Baumarktboss ins Fernsehen - und in die Köpfe der Kunden"
Wie man sich mit Social Media vom Wettbewerb differenzieren und neue Kunden als Fans gewinnen kann, zeigt Oliver Monteleone: Der Leiter eines Baumarkts baute mit "self TV" einen eigenen Youtube-Kanal auf, in dem er geschickt, originell und sehr unterhaltsam die Produkte seines Marktes bewirbt. Der Erfolg spricht für sich: Die Videos wurden bereits eine halbe Million Mal gesehen! Außerdem ging es dadurch bald ins "richtige" Fer nsehen: Kabel eins wurde auf den "Baumarktboss" und seinen Baumarkt aufmerksam und drehte eine mehrteilige TV-Doku-Soap.
Über den Weg zum Social-Media-Erfolg, seine Erfahrungen und praktische Tipps für geschicktes Online- und Medien-Marketing spricht Oliver Monteleone auch auf der Business-Bühne gewohnt locker, mitreißend und "frei Schnauze".

20.15 Uhr Reiner Meutsch "Abenteuer Weltumrundung: Schulen für die Ärmsten bauen"
Schulbildung ist die Grundlage für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Wer Lesen und Schreiben gelernt hat, kann sich seine eigene Meinung bilden und bestehende Ungerechtigkeiten hinterfragen. Unternehmer, Journalist und Abenteurer Reiner Meutsch hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seiner Stiftung "FLY & HELP" weltweit neue Schulen, Kindergärten und Waisenhäuser zu bauen . Er flog dafür in 10 Monaten um die Erde, legte mehr als 100.000 Flugkilometer zurück, besuchte und überflog 77 Länder und berichtet fesselnd von unzähligen spannenden, humorvollen, faszinierenden und berührenden Begegnungen und Erlebnissen. Und er zeigt, wie jeder von uns helfen kann.
Reiner Meutsch ist seit jungen Jahren Unternehmer und war vom 1989 bis 2009 Geschäftsführer des Reisedirektanbieters "Berge & Meer". Parallel startete er seine Moderatoren-Karriere beim Radiosender RPR1, bei dem er wöchentlich seine eigene Sendung „Mein Abenteuer“ leitet und moderiert. Seit 2003  besitzt er die Privatpilotenlizenz und erfüllte sich seinen Kindheitstraum: zu fliegen – und zu helfen.

Wann & wo?

Der 1. Bonner GEDANKENtanken-Leadership-Kongress findet statt am/im:
  • 5. April 2013, 13.00 Uhr (Come together) bis ca. 21.00 Uhr
  • Kameha Grand Bonn, Am Bonner Bogen 1, 53227 Bonn
  • Zimmerreservierung & Anreise: hier

Ihre Investition

Bitte beachten Sie unsere Preisstaffelung:
  • Einzelkarte: je 290,- €
  • Kleingruppe ab 5 Personen, GSA-Mitglieder je 250,- €
  • Teamkarte ab 10 Personen: je 190,- €
  • Unternehmenskarte ab 25 Personen: je 150,- €
  • Charity: 10 Prozent der Einnahmen gehen als Spende an FLY & HELP
Die Preise verstehen sich jeweils zzgl. MwSt. Physische Karten verschicken wir nicht, Sie gelten als angemeldet, sobald wir nach Ihrer Kartenbuchung den Zahlungseingang vermerken. Da wir weitgehend papierfrei arbeiten, erhalten Sie auch keine Eintrittskarte oder weiteres gedrucktes Informationsmaterial. Bitte sagen Sie einfach am Einlass Ihren Namen, um Zutritt zum Kongress zu erhalten.

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BITTE BEACHTEN SIE AUSSERDEM, DASS DIE VERANSTALTUNG ZUR WEITEREN MEDIALEN AUFBEREITUNG UND SENDUNG GEFILMT WIRD. DAS HEISST, DASS AUCH SIE MITUNTER IM BILD ZU SEHEN SEIN KÖNNEN. MIT IHREM ERSCHEINEN BEIM 1. BONNER LEADERSHIPKONGRESS STIMMEN SIE DEM AUTOMATISCH ZU.
DAS PROGRAMM KANN SICH BIS ZULETZT VEREINZELT NOCH VERÄNDERN.

Öffentliche Termine: Stefan live

Die nächsten öffentlichen Termine von Dr. Stefan Frädrich sind:
12.03. "Komfortzonen & Leadership", Köln
14.03. "Das Günter-Prinzip", Webinar
05.04. GEDANKENtanken: 1. Bonner Leadership-Kongress, Bonn
Infos und Anmeldung
Auf folgenden Kanälen finden Sie Stefan Frädrich regelmäßig bei Youtube:
Stefan Frädrichs Youtube-Kanal
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Stefan Frädrichs Sendung "Besser Essen - leben leicht gemacht" läuft im neuen Frauensender Sixx!
Zum TV-Programm von Sixx
Und wer keine Lust hat, sich an einem starren Programm zu orientieren, kann einzelne Folgen jederzeit beim Online-Sender Maxdome anschauen:
www.maxdome.de

Der schlaue Spruch

Es ist falsch, dass im Leben immer die Umstände entscheiden.
Im Gegenteil: Die Umstände sind immer die Kreuzung
an der unser Charakter entscheidet.
José Ortega y Gasset

Kontakt

Dr. Stefan Frädrich
Motivation, die wirkt.
Maastricher Str. 17
D-50672 Köln
E-Mail: info@stefan-fraedrich.de
Internet: www.stefan-fraedrich.de

Freitag, 1. März 2013

Medienkompetenz schlägt Digitale Demenz: Mit der richtigen Strategie digitale Medien zum Lernen nutzen


Hochbegabungspresse


Logo sofatutor.com   



  • Online-Nachhilfe-Plattform sofatutor entwickelt Empfehlungsrichtlinien zum Umgang mit digitalen Medien beim Lernen
Berlin, 26.02.2013 - Im Zuge der aktuellen Diskussion um digitale Medien beim Lernen hat die Online-Nachhilfe-Plattform sofatutor (www.sofatutor.com) Richtlinien erstellt, die den richtigen und erfolgreichen Einsatz digitaler Medien beim Lernen sicherstellen sollen. Die Richtlinien sollen Schülern und Eltern als Orientierung dienen und dabei helfen, die Lernvideos der Plattform so effektiv wie möglich zu nutzen. Darüber hinaus möchte sich sofatutor damit auch zu den allgemein diskutierten Kritikpunkten positionieren und aufzeigen, wo die Potentiale digitaler Medien beim Lernen liegen und an welcher Stelle der falsche Einsatz digitaler Medien zu nicht zufriedenstellenden Ergebnissen führt.


Ausgangspunkt für die Umsetzung der Richtlinien war die zunehmende Verunsicherung, mit der sich insbesondere Eltern an sofatutor wenden. "Kunden, die schon lange erfolgreich mit unseren Videos lernen, sind selbstverständlich verunsichert, wenn sie davon lesen, dass digitale Medien den Lernerfolg womöglich hindern, anstatt ihn zu fördern. Da das weder ihren noch unseren Erfahrungen entspricht, sorgen solche Aussagen natürlich erst einmal für Irritation", so Stephan Bayer, Gründer und Geschäftsführer von sofatutor.com. "Wir sind der Ansicht, dass sich heutzutage nicht mehr die Frage stellt, ob wir digitale Medien in verschiedenen Lebensbereichen nutzen, sondern wie wir sie nutzen. Damit beispielsweise der Computer nicht zur "Sucht-Falle" wird, sondern als praktisches Arbeitsmittel auch entsprechend viel Nutzen bringt, muss er auch richtig zum Einsatz kommen. Das heißt für unsere Lernvideos und Tests in erster Linie: ergebnisorientiert und portioniert. Es soll nicht darum gehen, stundenlang so viele Videos wie möglich zu "konsumieren", sondern ausgesuchte Videos aktiv zu rezipieren, zu hinterfragen und nachzubereiten - sei es mit Hilfe von Lehrbüchern oder im Austausch mit unseren Nachhilfelehrern oder den Mitschülern", so Bayer weiter.

Die folgenden Richtlinien sind darauf ausgelegt, Empfehlungen für den optimalen Einsatz von Computern beim Lernen zu geben. Sie entstanden auf der Datengrundlage von Nutzerumfragen, die sofatutor.com durchgeführt hat und dem Austausch praktischer Erfahrungen mit Teilnehmern des EduCamps 2012 in Ilmenau.

Richtlinien für den effektiven Einsatz digitaler Medien beim Lernen

1. Dauer und Häufigkeit der Nutzung beachten:   
Mit Rücksicht auf das Alter der Schüler empfiehlt es sich, die Nutzung bedarfsweise auszurichten. Wöchentlich können bis zu fünf Stunden als gesundes Maß angesehen werden, insofern sie gleichmäßig auf den Nachmittag verteilt werden. Längere Nutzungseinheiten von bis zu zwei Stunden täglich sollten die Ausnahme sein und der zeitlich beschränkten, intensiven Vorbereitung auf wichtige Prüfungen, Tests oder Hausarbeiten dienen.

2. Digitale Medien zielgerichtet nutzen:   
Vor jeder Nutzung sollte ein klares Lernziel festgelegt werden: Welche Informationen sollen konkret im Internet recherchiert werden? Wie viele neue Vokabeln sollen trainiert oder welche Rechenregel soll erlernt werden? Vielen Schülern fällt es schwer zu bestimmen, welche der vielen zur Verfügung stehenden Informationen oder Anwendungen für ihre Fragestellung wichtig und hilfreich sind. Eine klare Zielfestlegung hilft dabei, sich hier nicht zu "verzetteln".

3. Digitale Medien nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung betrachten:   
Zu Lernen heißt, neugierig zu bleiben, sich auszutauschen und über den Tellerrand zu schauen. Genauso sollten digitale Medien nicht als Zauberformel für schnelles und einfaches Lernen betrachtet werden. Die digital vermittelten Lerninhalte sollten hinterfragt, diskutiert und mit anderen Quellen verbunden und aktiv mitgestaltet werden. Goethes "Faust" kann so beispielsweise gelesen, durch Lernvideos anschaulich zusammengefasst, in einer Lerngruppe sowohl online als auch offline diskutiert und mit zusätzlichen Informationen aus dem Internet intensiv reflektiert werden.

4. Die richtigen Erwartungen stellen:   
Digitale Medien vereinfachen vieles. Informationen können von unterwegs mit dem Smartphone abgerufen werden und sind quasi immer und schnell verfügbar. Das bedeutet aber nicht, dass man sich dann nichts mehr merken muss, um den nächsten Test erfolgreich zu bestehen. Schlau ist, wer weiß, wo er die richtigen Lerninhalte im Internet findet und sie anschließend auch richtig lernt und sich intensiv mit ihnen beschäftigt, indem er beispielsweise ein Schaubild dazu malt oder ein eigenes Lernvideo darüber dreht.

5. Ablenkungsquellen minimieren und Multitasking vermeiden:
Gerade beim Lernen mit digitalen Medien gilt: entweder - oder! Soziale Netzwerke wie Facebook, Chats, E-Mails oder Spiele lenken ab und sollten konsequent gemieden werden, solange man wirklich lernen möchte. Die Konzentration und Fokussierung auf die Lerninhalte kann nur hergestellt werden, wenn man seine volle Aufmerksamkeit auf diese richtet. Wer seine Hausaufgaben mit Unterstützung von Online-Lernvideos macht, während er Musik hört, mit Freunden chattet, Mails beantwortet und isst, sollte sich am Ende nicht darüber wundern, dass er so keinen Lernerfolg erzielt.

6. Grundschüler: Lernen mit Maß und Anleitung:
Der Umgang mit digitalen Medien gehört inzwischen auch für viele Grundschüler zum Alltag. Umso wichtiger ist es, hier klare Grenzen zu setzen, die Lerninhalte und Anwendungen genau zu prüfen und gerade in den ersten zwei Schuljahren die Kinder beim Lernen mit Unterstützung digitaler Medien anzuleiten. Eine festgelegte Zeitregelung, kurze, begleitete Lerneinheiten von maximal 30 Minuten und eine "Kindersicherung" für das Internet gehören hier zum Standard.


Über sofatutor: 
Die Online-Nachhilfe-Plattform sofatutor.com veranschaulicht auf vielfältige Weise Lerninhalte ab der 1. Klassenstufe und hat inzwischen über 44.000 Nutzer im deutschsprachigen Raum. Die mehr als 8.600 Videos sind je nach Klassenstufe durchschnittlich zwischen 5 und 10 Minuten lang. Interaktive Testfragen zu jedem Video sowie ein täglicher Chat mit echten Lehrern und wöchentliche Online-Nachhilfestunden mit einem persönlichen Nachhilfelehrer garantieren einen Rundum-Nachhilfe-Service, bei dem keine Fragen offen bleiben. sofatutor.com bietet für jede Lernsituation ein passendes Lernabo für ein bis zwölf Monate ab 14,95 Euro pro Monat an. Seit 2010 kooperiert sofatutor.com mit dem Klett Verlag bei der Erstellung von Lehrwerken, etwa den "Abi-Lernboxen" oder der Reihe "Kompaktwissen". Für sein innovatives Nachhilfeangebot wurde das Unternehmen schon mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Bildungsmedien-Preis "digita 2011", als Preisträger "Ausgewählter Ort 2011" im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" und mit der GIGA-Maus 2012 für das beste Lernprogramm in Mathematik und Naturwissenschaften für Kinder ab 10 Jahre. Weitere Informationen gibt es unter www.sofatutor.com


Ansprechpartner Presse

Mashup Communications
Nora Feist
+49.30.8321 1974
sofatutor@mashup-communications.de

sofatutor ist ein Angebot der
sofatutor GmbH
Grünberger Str. 54
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Presseportal für Hochbegabung: Veröffentlicht von Lilli Cremer-Altgeld
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Frauen in Europa

Frauen in Europa
Frauen in Europa by Lilli Cremer-Altgeld. „Frauen in Europa“. Seien Sie dabei! Mit Ihren Gedichten. Mit Ihren Ideen. Mit Ihren Visionen. Mit Ihren Werken. Mit Ihrer Homepage. Bitte schreiben Sie eine Mail an Lilli Cremer-Altgeld frauenineuropa@t-online.de Bitte klicken Sie auf das Bild: So kommen Sie direkt zum Blog „FRAUEN IN EUROPA“.

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik


Foto: Ralf Voigt


Man erkennt sie.

Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001





Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung

Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“

Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.

Aber was ist überhaupt Hochbegabung?

Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015

Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?

Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.

Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.

Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.

Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.

Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?

Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.

Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.

Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:

O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.

O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.

O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:

O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.

O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.

Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015

Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.

Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:

„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:

O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)

O Sozial-emotionale Fähigkeiten

O Musisch-künstlerische Fähigkeiten

O Musikalische Fähigkeiten

O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)

O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

O Praktische Intelligenz“

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015

Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.

Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“

Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?

Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …

Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).

Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.

Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.

So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015

Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.

Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."

Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.

O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.

O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015

O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015

O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015

O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.

Meine Empfehlungen:

O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015

O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015

O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.

Ich drücke schon mal die Daumen!

Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.

Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.

Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.

Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.

© Lilli Cremer-Altgeld, 2015