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Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels
GmbH (MVB) gestattet künftig allen Bibliotheken die kostenlose Nutzung ihrer
Datenbank mit Buchcovern zur Anreicherung der Bibliothekskataloge. Die MVB
ist die Wirtschaftstochter des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und
unter anderem Betreiberin der beiden Verkaufsplattformen Libreka! und
buchhandel.de. Eine vergleichbar umfangreiche Datenbank mit aktuellen
Coverbildern bietet bisher nur Amazon. Ähnlich wie bei Amazon muss für die
Nutzung durch die Bibliothek auf das Verkaufsangebot von buchhandel.de
verlinkt werden. Anders als bei Amazon sind bei Buchhandel.de auch zahlreiche
kleinere Buchhändler vertreten. Auf Basis der Postleitzahl werden lokale
Buchhandlungen in der Nähe angeboten.
„Wir freuen uns,
dass die Bibliotheken jetzt mehr Auswahl haben“ erklärte heute Monika Ziller,
die Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv). Vor zwei Wochen
hatte der Germanist Roland Reuß in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung kritisch bemerkt, dass die Universitätsbibliothek Heidelberg von den
Bildern der Buchcover im Bibliothekskatalog auf die Verkaufsplattform Amazon
verlinkt. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von großen und kleinen
Bibliotheken in Deutschland, die ähnlich verfahren. Dies hat zu einigen
kritischen Nachfragen insbesondere des örtlichen Buchhandels geführt. „Das
Problem, das wir hatten, ist, dass Amazon mit seiner sehr umfangreichen
Datenbank an aktuellen Buchcovern einmalig attraktiv ist. Ein ‚Preis‘ der
dafür von den Bibliotheken gezahlt wurde ist die – meist hinter dem Bild
versteckte – Verlinkung auf Amazon. Mit dem Angebot von buchhandel.de gibt es
jetzt eine weitere Möglichkeit neben Amazon“ erläutert Monika Ziller.
„Buchcover sind heute aus den Katalogen gar nicht mehr wegzudenken. Unsere
Besucherinnen und Besucher sind es aus dem Internet gewöhnt, zu dem ‚Produkt‘
auch ein Bild zu sehen. Eine Bibliothek, die das nicht bringt, wirkt
altbacken und unzeitgemäß.“
Die von Roland Reuß
implizit geäußerte Kritik, Bibliotheken wollten einseitig Amazon fördern, ist
aus Sicht des Deutschen Bibliotheksverbands abwegig. Im Gegenteil:
„Bibliotheken zählen zu den besten Kunden gerade des örtlichen Buchhandels“ betont
Monika Ziller. „Wegen der Buchpreisbindung haben wir gar kein Interesse
daran, anders als lokal zu kaufen. Amazon bietet da keinen Mehrwert gegenüber
dem Buchhändler vor Ort. Es ist aber eine bedauerliche Tatsache, dass der
Buchhändler vor Ort keine umfangreiche Coverdatenbank hat, auf die wir
verlinken könnten.“
Der
Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Im Deutschen
Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und
Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein
dient seit mehr als 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der
Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der
Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der
Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung
des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information,
sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.
Kontakt:
Deutscher
Bibliotheksverband e.V.
Barbara Schleihagen,
Geschäftsführerin, Tel.: 030/644 98 99-10 E-Mail: schleihagen@bibliotheksverband.de
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Inhalt
1.
GEDANKENtanken:
Geistige Brandstiftung
2.
In nur 4
Wochen: 1. Bonner Leadership-Kongress
3.
GEDANKENtanken-Menü:
Redner & Themen
4.
Ort &
Datum: Wo & wann?
5.
Preise: Was
investieren Sie?
6.
Öffentliche
Termine 2013: Stefan live
7.
Der schlaue
Spruch
Geistige
Brandstiftung
Liebe Schweinehundefreunde,
Sie
wissen ja: Im Kern wollen wir alle schöne Gefühle erleben und schlechte
vermeiden.
Und weil es netter ist, an schöne Gefühle zu appellieren anstatt an schlechte, versuchen wir auch meist entsprechend zu argumentieren, wenn wir überzeugen wollen:
Seltsam
dabei, dass es sich oft um eine Art Bestechung handelt. Ebenso seltsam
ist, dass wir uns durch unseren fast zwanghaft positiven Blickwinkel einen
Teil der Realität versagen: Denn unsere Handlungen haben nicht nur schöne
Konsequenzen, sondern auch unschöne, ja mitunter auch richtig hässliche!
Und die können genau so gut überzeugen – wenn nicht sogar noch besser:
Zugegeben: Alles weniger nett, aber trotzdem
erfolgversprechend. Und weil es nicht weit hergeholt scheint, sich
vorzustellen, dass es Fälle gibt, in denen der Zweck die Mittel heiligt, ist es
legitim, sich beim Argumentieren mitunter auch der "dunklen Seite
der Macht" zu bedienen ...
Mein lieber Kollege und Freund Dirk Kreuter nennt diese dunkle Seite "geistige Brandstiftung". Und er hat darüber bei der 1. Kölner Rednernacht einen beeindruckenden Vortrag gehalten, den Sie sich anschauen können (und sollten), wenn Sie hier auf das Bild vom Video klicken.
Und weil Dirk Kreuter nicht nur ein großartiger
Verkaufstrainer ist, sondern auch ein extrem erfolgreicher, und er als
solcher auch höchst erfolgreich ein großes Team äußerst netter und
engagierter Mitarbeiter führt, freue ich mich umso mehr, dass ich Dirk erneut
für GEDANKENtanken gewinnen konnte:
Na, wobei sollten Sie sich mitunter der "geistigen
Brandstiftung" bedienen? Ich könnte Ihnen jetzt natürlich erzählen, wie
wichtig es ist, am 5. April in Bonn dabei zu sein und welche Chancen Sie sich
entgehen lassen, wenn Sie nicht kommen. Andererseits gibt es im Business ja
immer auch zweite Sieger ... ;-)
Also am besten schnell handeln: Melden Sie sich NOCH HEUTE für den 1. Bonner
Leadership-Kongress an.
Ihr
Dr. Stefan Frädrich
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15.00
Uhr: Boris
Grundl "Diktatur der Gutmenschen"
Auf dem Weg zum erfolgreichen
Unternehmen zählt jede Sekunde! Vor allem die ersten fünf Sekunden entscheiden
über den Erfolg.
Kurze Anamnese: Schlafen
Sie mit Ihrem Smartphone? Gehen Sie häufiger mit Ihren E-Mails ins Bett als mit
…? Haben Sie diese Woche bereits unter Präsentations-Pest gelitten und das
nahende Meeting-Wachkoma mit E-Mail-Wahnsinn oder Sinnlos-Surf-Syndrom
bekämpft? Kennen Sie die 69. Webseite hinten links, auf der Sie sich fragen,
was Sie vor einer Stunde eigentlich suchten, als Sie „nur mal kurz was googeln“
wollten? Und, Hand auf die Maus: Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich im
Stundentakt vergewissern müssen, ob Facebook noch steht? Letzte Frage: Hätten
Sie gerne weniger Stress, mehr Arbeitsspaß und mehr Zeit für alles, was
wirklich wichtig ist – also Ihr Leben und Ihre Träume zum Beispiel?
Stellen Sie sich vor,
Sie könnten sich besser Namen merken, frei Reden halten, Ihr Zahlengedächtnis
verbessern, PINs und Passwörter im Kopf behalten, dank Vedischer Mathematik
leichter und besser rechnen, Fremdsprachen schneller lernen, Lernstoff leichter
ins Langzeitgedächtnis übertragen und Kindern und Teammitgliedern beim Lernen
helfen. Utopisch? Nicht mit Gregor Staub!
Was qualifiziert Sie
dazu, Chef zu sein? Welche Aufgaben haben Sie dabei, in welchem Rollenverständnis
agieren Sie? Welche Führungswerkzeuge stehen Ihnen zur Verfügung, und wie
wenden Sie sie in der Praxis an? Dirk Kreuters Führungsphilosophie ähnelt der
eines guten Fußballtrainers, der viele Parameter im Blick haben muss: Fitness,
Technik, Team, Kommunikation – und Leistung auf den Punkt. Dazu gehört
auch, Führung zu übernehmen und unangenehme Entscheidungen zu treffen.
Schulbildung
ist die Grundlage für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Wer Lesen
und Schreiben gelernt hat, kann sich seine eigene Meinung bilden und bestehende
Ungerechtigkeiten hinterfragen. Unternehmer, Journalist und Abenteurer Reiner
Meutsch hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seiner Stiftung "FLY
& HELP" weltweit neue Schulen, Kindergärten und Waisenhäuser zu
bauen . Er flog dafür in 10 Monaten um die Erde, legte mehr als 100.000
Flugkilometer zurück, besuchte und überflog 77 Länder und berichtet fesselnd
von unzähligen spannenden, humorvollen, faszinierenden und berührenden
Begegnungen und Erlebnissen. Und er zeigt, wie jeder von uns helfen kann.
Ihre Investition
Bitte beachten Sie unsere Preisstaffelung:
Die Preise verstehen sich jeweils zzgl. MwSt.
Physische Karten verschicken wir nicht, Sie gelten als angemeldet, sobald wir
nach Ihrer Kartenbuchung den Zahlungseingang vermerken. Da wir weitgehend
papierfrei arbeiten, erhalten Sie auch keine Eintrittskarte oder weiteres
gedrucktes Informationsmaterial. Bitte sagen Sie einfach am Einlass Ihren
Namen, um Zutritt zum Kongress zu erhalten.
Sichern Sie sich JETZT Ihre Karte(n)!
BITTE BEACHTEN SIE AUSSERDEM, DASS DIE
VERANSTALTUNG ZUR WEITEREN MEDIALEN AUFBEREITUNG UND SENDUNG GEFILMT WIRD.
DAS HEISST, DASS AUCH SIE MITUNTER IM BILD ZU SEHEN SEIN KÖNNEN. MIT IHREM
ERSCHEINEN BEIM 1. BONNER LEADERSHIPKONGRESS STIMMEN SIE DEM AUTOMATISCH ZU.
DAS PROGRAMM KANN SICH BIS ZULETZT VEREINZELT
NOCH VERÄNDERN.
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Öffentliche
Termine: Stefan live
12.03. "Komfortzonen & Leadership", Köln 14.03. "Das Günter-Prinzip", Webinar 05.04. GEDANKENtanken: 1. Bonner Leadership-Kongress, Bonn Infos und Anmeldung Auf folgenden Kanälen finden Sie Stefan Frädrich regelmäßig bei Youtube: Stefan Frädrichs Youtube-Kanal GEDANKENtanken Youtube-Kanal HappyAndFitHappiness Youtube-Kanal Damit Sie nichts verpassen, können Sie alle Kanäle bequem abonnieren! Stefan Frädrichs Sendung "Besser Essen - leben leicht gemacht" läuft im neuen Frauensender Sixx! Zum TV-Programm von Sixx Und wer keine Lust hat, sich an einem starren Programm zu orientieren, kann einzelne Folgen jederzeit beim Online-Sender Maxdome anschauen: www.maxdome.de |
Der schlaue
Spruch
Im Gegenteil: Die Umstände sind immer die Kreuzung
an
der unser Charakter entscheidet.
José Ortega y Gasset |
Kontakt
Motivation, die wirkt. Maastricher Str. 17 D-50672 Köln E-Mail: info@stefan-fraedrich.de Internet: www.stefan-fraedrich.de |
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Foto: Ralf Voigt |
Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung
Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“
Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:
❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.
❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.
❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.
Aber was ist überhaupt Hochbegabung?
Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015
Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?
Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015
Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015
❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.
Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.
Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.
Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“
Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.
Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?
Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.
Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.
Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:
O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.
O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.
O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015
So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:
O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.
O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.
Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015
Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.
Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:
„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:
O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)
O Sozial-emotionale Fähigkeiten
O Musisch-künstlerische Fähigkeiten
O Musikalische Fähigkeiten
O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)
O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)
O Praktische Intelligenz“
http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015
Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.
Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“
Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?
Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …
Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).
Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.
Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.
So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015
Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.
Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.
❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.
O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.
O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015
O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015
O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015
O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015
❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.
Meine Empfehlungen:
O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015
O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015
O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.
Ich drücke schon mal die Daumen!
Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.
Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.
Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.
Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.
© Lilli Cremer-Altgeld, 2015