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Mittwoch, 18. Mai 2011

Bildung vs. Bürokratie in der Praxis: Bildungspaket lässt Schüler, Eltern und passende Lernhilfe-Anbieter im Dunkeln

• Sinnvolle Umsetzung des Bildungspakets nur durch Zusammenarbeit von Behörden, Schulen und Unternehmen möglich

• Gründe für den schlechten Start: Bürokratische Hürden, fehlende Transparenz und mangelnde Informiertheit der Sacharbeiter

• Nur zehn Euro monatlich und überregional verfügbar: Das Nachhilfe-Angebot von sofatutor.com passt perfekt zu den Ansprüchen des Bildungspakets

Hochbegabungspresse Berlin, 12. Mai 2011 - Das neue Bildungspaket der Bundesregierung hat sein Ziel verfehlt: Trotz zweifacher Verlängerung der Antragsfrist hat bisher nur ein Bruchteil der Familien erfolgreich einen Antrag gestellt. Um das Bildungspaket sinnvoll umzusetzen, sollten nun Behörden, Schulen und Anbieter von Lernförderung an einem Strang ziehen und mehr Aufklärungsarbeit leisten. Mit einer Info-Hotline macht das Berliner Unternehmen für Online-Nachhilfe sofatutor.com (www.sofatutor.com) den Anfang und bietet Betroffenen, Ämtern und Schulen an, bei der Beantragung zu helfen.

Gründe für den schlechten Start des Bildungspakets sieht Stephan Bayer, Gründer und Geschäftsführer der größten deutschsprachigen Video-Lernplattform http://www.sofatutor.com/, vor allem in der fehlenden Transparenz für Familien und Lernförderungs-Anbieter sowie dem mangelnden Wissen seitens der Behörden: "Die Idee hinter dem Bildungspaket ist ein richtiger Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Doch Familien, die ein Anrecht auf diese Form der staatlichen Unterstützung haben, müssen an viele Türen klopfen und mehrere Anträge stellen, um letztendendlich eine Zusage für Lernförderung zu erhalten. Welche konkreten Leistungen sie damit in Anspruch nehmen können und wie viel Geld dafür bewillgt wird, ist den meisten jedoch unklar.

Doch nicht nur Eltern, auch Anbieter von Lernförderung haben mit bürokratischen Hürden zu kämpfen. Mit ihren interaktiven Lehrvideos auf www.sofatutor.com hatten die Macher der Plattform versucht, sich als Anbieter für Lernförderung zur Verfügung zu stellen. Die Nachhilfevideos sind überregional und schon ab knapp zehn Euro monatlich verfügbar. Das Online-Angebot des Berliner Unternehmens passt also bestens zu den Ansprüchen und Möglichkeiten des Bildungspakets. Doch die Akkreditierung gestaltete sich schwieriger als erwartet: "Keiner der zuständigen Sachbearbeiter konnte uns konkrete Antworten geben. Ob bei den Behörden der Kreise und kreisfreien Städten, den Jobcentern oder den Familienkassen - die Informationslage war erschreckend schlecht; es wurden nur Sätze aus den Broschüren des Bundesministeriums zitiert", so Bayer. Dennoch hat die Recherche gelohnt: Inzwischen sind die sofatutoren wahre Profis in Sachen Bildungspaket und geben ihr Wissen gerne weiter. Wer Unterstützung braucht, ruft einfach an oder sich erste Tipps im sofatutor-Blog (http://www.sofatutor.com/blog). 

Sollten Leistungsempfänger trotz der Hilfe bei der Antragstellung ihre Bildungsgutscheine nicht für Online-Nachhilfe bei sofatutor.com einlösen können, erstatten die Macher der Lernplattform bereits erstandene Kosten für das Lernabo zurück. Auf diese Weise hoffen sie, wenigstens eine kleinen Beitrag zur Verbesserung der Bildungssituation in Deutschland leisten zu können - ganz unbürokratisch.

Über sofatutor:
sofatutor.com ist mit 18.000 Nutzern die größte interaktive Video-Lernplattform im deutschsprachigen Raum und veranschaulicht auf vielfältige Weise Lehrinhalte ab der Klassenstufe 5. Mittlerweile gibt es über 4.500 zehnminütige Videos auf der Plattform. sofatutor.com bietet für jede Lernsituation ein jederzeit kündbares Abo für ein bis zwölf Monate ab 9,95 Euro pro Monat an. Das Startup sofatutor GmbH wurde 2008 von Stephan Bayer und Andreas Spading aus dem Studium heraus in Berlin gegründet. Für sein innovatives Nachhilfeangebot wurde das Unternehmen schon mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Bildungsmedien-Preis "digita 2011" sowie als Preisträger 'Ausgewählter Ort 2011' im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen". Weitere Informationen unter www.sofatutor.com

Ansprechpartner Presse

Mashup Communications
Nora Feist
+49.30.8321 1974

Sofatutor ist ein Angebot der

sofatutor GmbH
Grünberger Str. 54
10245 Berlin

Samstag, 14. Mai 2011

„Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“: Bundespräsident Christian Wulff zeichnet Siegerschulen aus

1. Bundessieger: GTHS Hakemickeschule in Olpe (NRW)

v.l.n.r. Bundespräsident Christian Wulff, Luisa Korreck (Schülerin), Patrick Hoffmann (Schüler), Claudia Limper-Stracke (Schulleiterin), Dr. Tessen von Heydebreck (Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Stiftung), Dr. Michael Endres (Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung)

- GTHS Hakemickeschule in Olpe ist Deutschlands stärkste Schule
- Deutschlands größter Schulpreis mit über 600 Teilnehmern: Preise im Gesamtwert von 220.000 Euro vergeben
- Jurymitglied Prof. van Ackeren: Die einzelne Schule kann ihre Stärke maßgeblich selbst beeinflussen.

Hochbegabungspresse Berlin, 11. Mai 2011. Bundespräsident Christian Wulff hat heute in Schloss Bellevue die Auszeichnungen in Deutschlands größtem Schulpreis „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ überreicht. Den ersten Preis als „Starke Schule“ nahm die GTHS Hakemickeschule aus Olpe (Nordrhein-Westfalen) entgegen. Der zweite Platz ging an die Grund- und Werkrealschule in der Taus aus Backnang (Baden-Württemberg). Drittplatzierte Schule ist die Erich Kästner Realschule plus in Ransbach-Baumbach (Rheinland- Pfalz). Ausgeschrieben und finanziert wird der mit Preisgeldern in Höhe von rund 220.000 Euro dotierte Wettbewerb von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung. Im Mittelpunkt der Jury-Bewertung standen das Schulkonzept, die Vermittlung fachlicher und sozialer Kompetenzen sowie die erfolgreiche Förderung von Berufsorientierung und Ausbildungsfähigkeit.

Bundespräsident Christian Wulff würdigte das herausragende Engagement der Schulen, ihrer Lehrer und der Schülerinnen und Schüler:

„Bildung ist die Schlüsselfrage für die Herausforderungen der Zukunft. In der Schule wird die Grundlage für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Gestaltung der Zukunft gelegt. Deshalb brauchen wir starke Schulen, die miteinander und voneinander lernen. Der Schulwettbewerb ‚Starke Schulen‘ leistet genau das: Er zeichnet Schulen aus, in denen die Lehrer ihre Schüler in ganz besonderer Weise fördern.“

Über 600 Schulen haben sich bundesweit am Wettbewerb beteiligt und für einen Bewerbungsrekord gesorgt. Beteiligen konnten sich alle Schulen, die ihre Schüler auf den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss vorbereiten. Nach wie vor betrifft dies die Mehrheit der Schüler: Knapp 62 % der Schüler eines Jahrgangs verlassen bundesweit die Schule mit einem Haupt- oder Realschulabschluss.

„Unsere Siegerschulen im Wettbewerb ‚Starke Schule‘ bieten ihren Schülerinnen und Schülern optimale Bedingungen. Sie liegen deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt, was die Vermittlung in Ausbildungsplätze angeht. Während bundesweit über 50 % der Schüler mit Hauptschulabschluss keinen direkten Zugang in die Berufswelt finden, sind dies bei den Siegerschulen des Wettbewerbs nur 19 %“, so Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie- Stiftung, stellvertretend für die Wettbewerbspartner. „Der ‚Starke Schule‘-Preis will auf die hevorragende Arbeit der Schulen aufmerksam machen und zum Nachahmen anregen.“

Im Ergebnis hatten im Wettbewerb 2011 jene Schulen die Nase vorn, die ihre Schüler individuell fördern, neben fachlichen auch soziale Kompetenzen vermitteln und eine frühzeitige Berufsorientierung anbieten, spätestens ab Klasse 7.

Die Bildungsforscherin Prof. Isabell van Ackeren arbeitet seit vielen Jahren in der „Starke Schule“-Jury mit: „Die Schulen im Wettbewerb stellen sich im besonderen Maße der Herausforderung, trotz widriger Umstände die Leistungsentwicklung ihrer Schüler möglichst optimal zu unterstützen. Dabei zählen sie zu den innovativsten in Deutschland. Auffallend ist: Es gibt hierzulande große Qualitätsunterschiede zwischen den Einzelschulen desselben Schultyps.

Die stärksten Schulen sind diejenigen, die nicht in Auffangbecken außerhalb der Schule denken, sich auf die individuellen Profile ihrer Schüler konzentrieren und auch auf Inklusion setzen.“

Der erste Preis geht mit 15.000 Euro an die Ganztagshauptschule Hakemickeschule in Olpe. Dr. Tessen von Heydebreck, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Stiftung, lobte das überzeugende Gesamtkonzept der Schule, das individuelle Förderung, soziales Lernen und die frühzeitige Berufswahlorientierung in den Vordergrund stellt. Externe Fachkräfte wie Sozial- oder Sprachheilpädagogen werden in den Schulalltag einbezogen was die Inklusion von Sonderschülern ermöglicht. „Selbstständiges Lernen“ steht jeden Tag auf dem Stundenplan. Die Schule ist eng vernetzt mit dem städtischen Berufskolleg, lokalen Firmen und der Bundesagentur für Arbeit, um den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern. Auch die Eltern sind aktiv eingebunden. Über ein Mitteilungsbuch erhalten sie tage- und wochenweise Informationen über die Lernforschritte und das soziale Verhalten ihrer Kinder. Schulsanitäter, Streitschlichter, Paten für jüngere Schüler und für körperbehinderte Kinder tragen zu einer sehr guten Atmosphäre in der Schule bei.

Den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis erhält die Grund- und Werkrealschule in der Taus in Backnang. Als Laudator gratulierte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise.

Besonders herausragend an der Schule ist die erfolgreiche Qualitäts- und Unterrichtsentwicklung, aber auch die gute Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern, Eltern und den zahlreichen außerschulischen Partnern. Individuelle Förderung steht im Zentrum des pädagogischen Konzepts. Vielfältige Differenzierungen, die Erstellung von Förderplänen und z. B. auch der Einsatz von Lesepaten verbessern die Leistungen der Schüler und stärken ihre Kompetenzen. Die aktive Einbindung der Schüler in das schulische Leben ist ein wesentliches Anliegen der Werkrealschule – sei es bei der Erarbeitung des Schulprogramms, in der Schülerfirma oder der selbstständigen Organisation von Veranstaltungen.

Mit dem dritten Preis und 5.000 Euro wird die Erich Kästner Realschule plus Ransbach-Baumbach ausgezeichnet. Dr. Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, lobte die motivierende Lernkultur. Ein Schwerpunkt des Schulkonzeptes liegt in der Förderung des selbstständigen Lernens, dazu gehört auch ein

Kommunikations- bzw. Methodentraining. Schüler arbeiten eigenständig als „Lernberater“ oder betreuen Arbeitsgemeinschaften. Praxistage, Betriebspraktika und Berufspaten zur Unterstützung bei der Bewerbung bereiten die Schüler auf die Arbeitswelt vor. Im Projekt „Keiner ohne Abschluss“ erhalten Schüler ohne Hauptschulabschluss die Chance, die Berufsreife durch zusätzliche Förderung noch zu erreichen und sammeln zugleich Erfahrungen in der Arbeitswelt durch Praktika.

Eine weitere Besonderheit der Schule: Schulhund Henry. Er wird bei der Betreuung von Kindern eingesetzt, die beispielsweise unter Lernschwächen oder Hyperaktivität leiden.

Bei der Bewertung berücksichtigte eine Jury mit Vertretern aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft die jeweiligen regionalen Rahmenbedingungen der Schulen wie z.B. das wirtschaftliche und soziale Umfeld. Aus den über 600 schriftlichen Bewerbungen sowie durch zahlreiche Vor-Ort-Besuche wurden zunächst bis zu zehn Preisträger pro Bundesland ausgewählt. Aus dem Kreis der 16 Landessieger wurden die drei Bundessieger sowie die Plätze vier bis zehn ermittelt.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr zusätzlich der Sonderpreis „Stark durch Vielfalt“ vergeben, mit dem den Herausforderungen der Schulen im Umgang mit Vielfalt Rechnung getragen wird. Ausgezeichnet wird das Staatliche regionale Förderzentrum Herderschule in Weimar.

Die Schule hat das Projekt „Bauhausreise“ entwickelt, das Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen Einblick in das Staatliche Bauhaus am Gründungsort Weimar gibt. Das Projekt fördert in herausragender Weise die Sozialentwicklung, Kreativität, Eigeninitiative, Kontaktfähigkeit und das Selbstvertrauen der Schüler.

Alle im Wettbewerb ausgezeichneten Schulen werden in das „Starke Schule“-Netzwerk aufgenommen, das ihnen Fortbildungen und finanzielle Unterstützung für innovative Schulprojekte anbietet.

Diesen Text können Sie unter http://www.starkeschule.ghst.de/  herunterladen.

Fotos finden Sie ab ca. 15:30 Uhr im Bildarchiv (Menüpunkt „Bildarchiv“). Gerne vermitteln wir Ihnen Kontakte zu den Preisträgern, Jurymitgliedern oder Partnern von „Starke Schule“.


Pressekontakt:

Carmen Jacobi, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Referentin Information / Kommunikation Tel. 069/660 756 155, mob. 0151/15 12 14 84, JacobiC@ghst.de


„Starke Schule“ 2011 – die Preisträger im Überblick:

1. Platz GTHS Hakemickeschule, Olpe (Nordrhein-Westfalen),

Hauptschule

2. Platz Grund- und Werkrealschule in der Taus, Backnang

(Baden-Württemberg)

3. Platz Erich Kästner Realschule plus Ransbach-Baumbach

(Rheinland-Pfalz)

4. Platz Integrierte Ganztagsschule, Kelsterbach (Hessen),

Integrierte Gesamtschule

5. Platz GTS 2001, Syke (Niedersachsen), Haupt- und Realschule

6. Platz Regionale Schule „Heinrich Heine“, Ostseebad

Karlshagen (Mecklenburg-Vorpommern)

7. Platz Volksschule Eching (Bayern), Grund- und Hauptschule

8. Platz Staatliche Regelschule Stadtilm (Thüringen)

9. Platz Sekundarschule „A. Diesterweg“, Sandersdorf-

Brehna Ortsteil Roitzsch (Sachsen-Anhalt)

10. Platz Heinz-Brandt-Schule (Berlin), Integrierte

Sekundarschule

Sonderpreis Staatliches regionales Förderzentrum Herderschule,

Weimar (Thüringen)

„Erfolgreich sein“ - was bedeutet das?

Die ESSEC Business School und das französische Marktforschungsinstitut CSA veröffentlichen die Ergebnisse einer internationalen Studie.

Hochbegabungspresse Mai 2011. Wussten Sie, dass die Karriere in europäischen Ländern als weniger wichtig eingestuft wird, als die Liebe? Und wussten Sie, dass für 96% der Deutschen zu einem erfolgreichen Leben unbedingt auch „wahre Freunde“ gehören? Sind auch für Sie Bill Gates, Angela Merkel und Dieter Bohlen die Leitbilder des Erfolgs? Soeben hat die ESSEC Business School diese Ergebnisse einer in Zusammenarbeit mit dem CSA Institute durchgeführten internationalen Studie zum Thema „Erfolg“ veröffentlicht. In Deutschland, Brasilien, China, USA, Frankreich, Indien, Marokko, Großbritannien, Russland und Singapur wurden die wichtigsten Kategorien des Erfolgs untersucht und damit auch die essentiellen Werte des jeweiligen Landes ermittelt. Die Einschätzung, Erfolg im Leben erreicht zu haben, äußert eine große Mehrheit der Befragten. Vor allem eine gute Beziehung zu nahe stehenden Personen (Familie, Freunden, Kollegen) scheint maßgeblich zum persönlichen Erfolg beizutragen. Darüber hinaus besteht eine enge Verknüpfung zwischen dem Berufsleben und dem generellen Gefühl des Erfolgs.

Grundlage dieser internationalen Studie ist die Untersuchung des Begriffs und der Bedeutung von „Erfolg“ für die höheren Bildungsschichten in unterschiedlichen Ländern dieser Erde. Was macht ein erfolgreiches Leben aus? Gibt es eine universelle Definition von Erfolg? Welche Konflikte können zwischen persönlichem und beruflichem Leben entstehen? Welche Länder oder Kulturen begünstigen ein erfolgreiches Leben?

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

1. Das Gefühl, ein erfolgreiches Leben zu führen, wird auf der ganzen Welt mehrheitlich geteilt

In den 10 Ländern, die an der Studie teilnahmen, glaubte die Mehrheit der Befragten, dass sie zurzeit ein erfolgreiches Leben führen: Der Anteil derjenigen, die antworteten, dass ihr derzeitiges Leben insgesamt „ziemlich“ oder „völlig“ erfolgreich sei, reicht von 90% in Indien bis 59% in China. Die westlichen Länder befinden sich zum großen Teil auf den vorderen Plätzen. Deutschland und die USA belegen mit 82% den 3. Platz hinter Frankreich, das mit 85% auf Platz 2 rangiert. Aber auch in den fünf Ländern auf den letzten Plätzen glaubt immerhin über die Hälfte der Befragten, erfolgreich zu sein: Singapur 65%, Marokko 65%, Russland 64%, Brasilien 62% und China 59%.

2. Es besteht eine enge Verbindung zwischen Erfolg im Berufsleben und dem generellen Gefühl eines erfolgreichen Lebens

Erfolg im Berufsleben ist offenbar ein Garant für ein erfolgreiches Leben. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die angaben, generell ein erfolgreiches Leben zu führen, auch glaubten, großen Erfolg im Berufsleben zu haben.

3. Eine universelle Basis für die Definition von Erfolg: Harmonie im engsten Kreis

Ein erfolgreiches Familienleben und ein harmonisches soziales Umfeld sind besonders wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Leben: eine „glückliche Familie“ und „wahre Freunde“ haben hohe Priorität. Auch was die berufliche Karriere angeht, liegt der wahre Erfolg in der Beziehung zu den Arbeitskollegen.

4. Das westliche Erfolgsmodell

Die Suche nach Wohlbefinden scheint die Wurzel des westlichen Modells zu sein: Eine starke Konzentration auf Familie und Freunde, die Bindung an postmaterielle Werte, der Mythos des Kleinunternehmers, ein vergleichsweise weniger entwickelter Unternehmergeist und ein Misstrauen gegenüber dem Staat - dies alles sind die Kriterien, die westliche Länder offenbar prägen.

5. Bill Gates: die universelle Inkarnation des Erfolgs

Bill Gates wird international als die Person angesehen, die beruflichen Erfolg verkörpert. Er nimmt in Deutschland, den USA, Russland, China and Marokko den ersten Platz ein. Indien und Großbritannien allerdings stimmten für nationale Unternehmer (Ratan Tata / Richard Branson) als erfolgreiche Vorbilder.

6. Die BRIC Länder setzten auf Unternehmergeist

In den höheren Einkommensschichten der Schwellenländer ist ein größerer Unternehmergeist zu verzeichnen als in den Industrieländern. Die Einschätzung des eigenen Erfolgs fällt innerhalb der BRIC Länder allerdings sehr unterschiedlich aus: Während die Inder ihr Leben am häufigsten als erfolgreich einstufen, bilden die Chinesen bezüglich dieser Frage das Schlusslicht. Hinsichtlich des Begriffs „Erfolg“ gehen die Auffassungen ebenfalls auseinander: In China definieren 79% der Befragten beruflichen Erfolg über die Höhe des gesparten Vermögens. Demgegenüber sprechen sich in Brasilien 79% für eine Re-Investition des Vermögens aus.

Fokus auf Deutschland

Die Studie zeigt, dass Führungskräfte und Manager in Deutschland ihr Leben zum Großteil als erfolgreich empfinden. Mit 82% liegt Deutschland hinsichtlich der persönlichen Einschätzung eines erfolgreichen Lebens hinter Indien und Frankreich auf dem dritten Platz. 8% der Befragten erklärten, dass sie „völlig“ erfolgreich und 74%, dass sie „ziemlich“ erfolgreich seien.

Deutschland zählt zu den Ländern, in denen besonders das Privatleben (Familie und Freunde) als sehr wichtig und sehr erfolgreich eingeschätzt wird. Das Wichtigste für 96% der Deutschen sind wahre Freunde. Es folgen ein glückliches Familienleben, Freizeit und Partnerschaft, während die Karriere sich erst auf den hinteren Plätzen wiederfindet. Nur etwa ein Drittel der Deutschen ist bereit, Opfer zuungunsten der Familie, des Freundeskreis, des Liebeslebens oder der Gesundheit zu bringen.

Als wichtigste Erfolgskriterien werden Intelligenz und ein gutes Netzwerk angesehen. Die Inkarnation des Erfolgs stellt für 9% der Deutschen Bill Gates dar, gefolgt von diversen Politikern wie beispielsweise Angela Merkel oder Showgrößen wie Günther Jauch und Dieter Bohlen.

Unter den befragten Ländern liegt Deutschland, was den Wunsch einer Unternehmensgründung anbelangt, auf dem letzten Rang. Nur 38% der Deutschen streben ein eigenes Unternehmen an (zum Vergleich: in Marokko liegt der Anteil bei 75%). 62% der Deutschen hingegen möchten sich lieber durch einen Aufstieg innerhalb eines Unternehmens verwirklichen.

Die Ergebnisse der Studie bestätigen die ESSEC Business School in ihrem Credo, dass die Rolle von Bildungsinstitutionen mittlerweile über die reine Wissensvermittlung weit hinausgeht. Zu ihrer Aufgabe gehört auch das Ausbilden von zufriedenen und ausgeglichenen Managern, die langfristig erfolgreich sein können. „Die Herausforderung der Pädagogik besteht darin, die Selbstreflexion anregende Lehrinhalte mit der Vermittlung des nötigen Fachwissens zu kombinieren - und dies für ein sehr heterogenes Publikum“, so Pierre Tapie, Dekan und Präsident der ESSEC-Gruppe. Aus diesem Grund steht bei der ESSEC das Individuum im Mittelpunkt der vielseitigen Ausbildung, bei der die Studierenden mithilfe von Coachings ermutigt werden, ihre eigenen Ideen zu entwickeln.

Methodik:

Internetumfrage geführt vom 04. bis 13. Januar 2011. Eine Auswahl von 3.000 Personen aus den oberen Bildungsschichten (Esomar-Kategorien A, B, C1) in den folgenden 10 Ländern (300 Interviews pro Land): Deutschland, Brasilien, China, USA, Frankreich, Indien, Marokko, UK, Russland, Singapur.

Bitte lesen Sie die Studienergebnisse unter http://www.youhavetheanswer.net/index.php  .

Pressekontakt

Dirk Hermanns
- Noir sur Banc -
Tel.: +33 (0)1 41 43 72 76


Über die ESSEC Business School

ESSEC Business School (Ecole Supérieure des Sciences Economiques et Commerciales) wurde 1907 gegründet. Sie ist eine der Top-Business-Schulen Frankreichs und im Ausland durch ihre internationale Managementausbildung hoch angesehen. Der renommierte internationale ESSEC-Lehrkörper führt zusammen mit Top-Managern eine exzellente akademische Tradition fort, wobei Kreativität und Individualität im Vordergrund stehen. www.essec.edu


























Motivationsbrief: Konkurrenz? Ja, bitte!

Newsletter von Dr. Stefan Frädrich

Hochbegabungspresse



Liebe Schweinehundefreunde,


manche Menschen fürchten sich ja vor Konkurrenz. Und liegen damit ziemlich daneben. Denn:


Keine Angst vor Konkurrenz!


Entweder brauchen wir uns nicht zu fürchten, weil wir selbst gut sind. Dann ist der vermeintliche Konkurrent eher ein legitimer Mitbewerber, mit dem wir gemeinsam hohe Standards definieren, uns gegenseitig weiterbringen können und dem eigenen Markt gut tun.


Oder aber die Konkurrenz ist besser als wir, so dass wir darin statt eines eingebildeten Feindes eher einen Feedbackmechanismus sehen sollten – der Mitbewerber zeigt uns, was wir noch zu tun haben, um nach oben zu kommen. Er zwingt uns dazu, uns weitzerzuentwickeln. Und demnach ist nicht unser Konkurrent schuld, dass wir (noch) zu schlecht sind. Wir sind es selbst, die in der Pflicht stehen – auch wenn diese Erkenntnis nicht immer angenehm ist.


(Möglichkeit Nummer drei ist natürlich, dass wir besser sind als unsere „Konkurrenten“. Dazu weiter unten mehr.)


Insofern freue ich mich über „Konkurrenz“. Ich sehe sie als Möglichkeit und Anlass zum eigenen Wachstum. Und ich bin überzeugt: Sie sollten das auch tun! (Und ich hoffe, die meisten von Ihnen tun es bereits?)


Selbstbewusstsein und Überflussmentalität


Freilich aber brauchen wir für so eine konstruktive Sichtweise zwei Voraussetzungen:


Einerseits benötigen wir genügend Selbstbewusstsein, um den Tatsachen ins Auge sehen zu wollen und zu können. Wir müssen uns unserer selbst bewusst sein wollen: Sind wir wirklich so gut wie wir denken? Wo sind wir besser und wo schlechter als die anderen? Für ein solches Selbstbewusstsein sind ein paar Voraussetzungen hilfreich: etwa bereits ein paar Erfahrungen gemacht zu haben (auch mit schmerzlichen Niederlagen). Oder über die grundsätzliche Bereitschaft zur Selbstreflexion zu verfügen, genauso wie über die Bereitschaft zum persönlichen Wachstum. Also einen gewissen Hunger zu haben, besser werden zu wollen. Natürlich hilft auch ein gesundes Selbstvertrauen, das uns sogar negatives Feedback als Chance auf Wachstum sehen lässt. So entsteht die innere Stärke, die Konkurrenz willkommen heißen lassen kann, anstatt sich wie ein hilfloses Kind vor ihr zu fürcht en.


Außerdem erübrigt sich das Gefühl von vermeintlicher Schwäche, wenn wir tun, was wir wirklich gerne tun. Wenn wir also unsere Handlungen selbst als Spiel, Leidenschaft, Spaß oder als etwas in sich Sinnhaftes verstehen. So kann Feedback der Außenwelt zwar bei der Orientierung helfen - muss es aber nicht zwangsläufig: Wieso soll die Außenwelt zum Maßstab für einen selbst werden?


Andererseits brauchen wir, um Konkurrenz zu mögen, eine gewisse Überflussmentalität. Wir dürfen unsere Welt nicht als einen Ort voller Knappheiten verstehen, sondern eher als ein unerschöpfliches Reservoir von Möglichkeiten. Ich bin überzeugt: Es gibt ohne Ende gute Ideen, Menschen, Märkte, Geld, Gelegenheiten! Nur hält uns leider oft der Mangelgedanke davon ab, die vielen Möglichkeiten zu nutzen: Lieber das Bekannte berechnen, als das Unbekannte ausprobieren. Lieber im Gewohnten verharren, als sich im Neuen bewegen. Lieber der Spatz in der Hand – es könnte auf den Dach keine Taube sein.


Lustigerweise allerdings ist es gerade die Überflussmentalität, die unser aller Leben weiterbringt. Der Glaube daran, dass wir „Bewährtes“ nicht beschützen müssen, sondern es – im Gegenteil! – immer wieder auf den Prüfstand stellen und mit Neuem vergleichen müssen. Genau deshalb entwickelt sich unsere Welt ständig weiter. Deshalb können wir mit dem Telefon heute Filmchen drehen. Deshalb können sich Informationen heute von einem Moment auf den anderen rund um den Globus verteilen. Deshalb finden im nahen Osten Revolutionen statt. Deshalb können wir ernsthaft über Alternativen zur Atomenergie nachdenken. Deshalb können wir mit nur einem einzigen Seminar zum Nichtraucher werden, obwohl das noch längst nicht jede Krankenkasse begriffen hat.


Überfluss bringt uns alle weiter


Und genau deshalb gibt es auch keine Konkurrenz auf der Welt, sondern nur ein ganz natürliches Nebeneinander von Unterschiedlichkeiten, das sich zwar hin und wieder in die Quere kommt, aber sich im Grunde ständig gegenseitig befruchtet. Also: Konkurrenz? Ja, bitte! Unbedingt!


Falls Sie (oder Ihre Firma/Familie/Beziehung etc.) also unter einer Konkurrenzsituation leiden, sollten Sie sich fragen, ob Sie statt des engen Fokus Ihres Du-oder-ich-Blickes nicht eher innehalten sollten. Gibt es etwas, das Sie übersehen? Wo ist eine Ressource, die Sie (noch) nicht nutzen? Sollten Sie vielleicht etwas Altes loslassen, weil es längst nicht mehr „altbewährt“ ist, sondern fast schon mumifiziert? Welchen Überfluss wollen Sie nicht sehen, weil Sie nur auf die versiegende Quelle starren?


In diesem Sinne: Betrachten wir Konkurrenz, Mitbeweber, Wettstreit, oder wie immer wir es nennen wollen, stets als Geschenke des Lebens! Nehmen wir sie dankbar, erwachsen und eigenverantwortlich an – und machen wir damit den Kuchen für uns alle größer, anstatt wie hypnotisiert nur den Schnittwinkel unseres persönlichen Kuchenstückes verteidigen zu wollen!


Konkurrenz in meiner Branche


An dieser Stelle ein sehr konkretes Beispiel für eine fruchbare Zusammenarbeit unter „Konkurrenten“: Wie Sie sicher wissen, herrscht in meinem Markt der Trainer, Redner, Coaches, Consultants und Autoren nicht unbedingt ein Mangel an Angeboten. Im Gegenteil: Manchmal muss ich wirklich darüber schmunzeln, wie viele es von uns gibt. Infolgedessen könnte ich mich darüber freuen, zu den „Erfolgreichen“ zu gehören und mich für mein Ego ständig mit „weniger Erfolgreichen“ vergleichen: „Super, ich bin besser als der da oder die da!“ Was wäre das für eine blödsinnige und lächerliche innere Haltung! Denn wie Sie sicher auch wissen, arbeite ich regelmäßig mit den Besten der Branche zusammen und empfehle meine Kollegen auch ständig an meine Kunden.


Warum? Klar: Weil ich meine Benchmark möglichst weit oben ansiedle. So fühle ich mich ständig gefordert und gefördert, denn auch meine guten Kollegen haben die gleiche Einstellung. So können wir gemeinsam wachsen und ständig besser werden. Auch meine lieben Top-Kollegen empfehlen mich ebenfalls – was sie übrigens nur tun, wenn ich ihren Standards genüge.


Heißer Tipp: Buchen Sie Christian Bischoff!


Gerne nenne ich Ihnen hier ein konkretes Beispiel für einen wirklich herrausragenden Kollegen, der GENAU in meinem Markt (Persönlichkeit und Erfolg) tätig ist und mit dem ich GENAU diese Art der gegenseitig befruchtenden Konkurrenz habe, so dass wir beide davon profitieren – und einander uneingeschränkt empfehlen können, was wir auch regelmäßig tun: Christian Bischoff ist ein grandioser Motivationsredner, der Ihre Veranstaltung in einem Maße bereichert, wie es nur die Allerwenigsten schaffen. Allein Christians Biografie als (Ex-)Leistungssportler, Redner und Erfolgsautor ist so spannend und hochauthentisch, dass jeder seiner Sätze in Worten gegossener Erfolgslust gleicht. Und seine Performance auf der Bühne lässt sich am besten einfach nur so beschreiben: Christian rockt! Er ist einer dieser ganz wenigen Menschen, die so eine bestimmte Frequenz aussenden, der man gerne zuhört, inhaltlich folgen mag und sich von ihr wirklich motivieren lässt. Und Christian ist ein richtig sympathischer, bodenständiger, gerader und anständiger Kerl, der keine Luftschlösser in die Welt pustet, sondern Substanz, Substanz, Substanz.


Daher, liebe Leserinnen und Leser, falls Sie auf der Suche nach einem passenden Redner sind: Buchen Sie Christian! Sagen Sie ihm einen lieben Gruß von mir. Und ein dickes Dankeschön für seine Konkurrenz. (Und sollten Sie nicht speziell auf Rednersuche sein, schauen Sie trotzdem bei Christian vorbei: Er macht super Seminare, schreibt klasse Bücher und bietet ebenfalls einen Newsletter an, der Sie weiterbringt! www.christian-bischoff.com)


Herzliche Schweinehundegrüße


Stefan Frädrich


Kontakt


Dr. Stefan Frädrich
Motivation, die wirkt.

Maastrichter Str. 17
D-50762 Köln

E-Mail: stefanfraedrich@aol.com
Internet: http://www.stefan-fraedrich.de/

Eine Viertelmillion Teilnehmer: Bildung & Begabung erreicht mehr Talente als im Vorjahr

Hochbegabungspresse 2011 werden mehr als 240.000 Schüler an den Projekten von Bildung & Begabung teilnehmen. Dabei zeigt der Trend im Vergleich zu 2010 nach oben: Vor allem beim Bundeswettbewerb Mathematik ist das Interesse größer geworden.

In der ersten Runde des Bundeswettbewerbs haben in diesem Jahr 1.600 junge Leute die Aufgaben beantwortet – 60 Prozent mehr als 2010. Der Bundeswettbewerb Mathematik richtet sich vor allem an besonders talentierte Oberstufen-Schüler. Gemeinsam mit den Mathematik-Olympiaden, an denen von der Grundschule an 220.000 junge Leute teilnehmen, ist der Bundeswettbewerb einer der traditionellen Schülerwettbewerbe in Deutschland.

„Unsere Projekte werden von Schülern, Lehrern und Eltern als wertvolle Impulse zur Talentförderung angesehen – das motiviert uns, unser Angebot noch auszubauen“, sagt Elke Völmicke, Geschäftsführerin von Bildung & Begabung. Bildung & Begabung, das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland, ist eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und wird maßgeblich gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Auch beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen liegen die Teilnehmerzahlen über denen des Vorjahres. So haben zum Beispiel mehr als 8.000 Schüler in der ersten Runde des Mittelstufenwettbewerbs (EW1) mitgemacht. 2010 waren es noch etwa 7.600 Schüler. Für die neuen Wettbewerbsrunden ist die Anmeldung ab Anfang Juni auf www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de möglich.

Für die Angebote der Deutschen SchülerAkademien (DSA) haben sich in diesem Jahr 1.913 Schüler beworben – ebenfalls eine Steigerung im Vergleich zu 2010. „Bei der DSA freuen wir uns Jahr für Jahr besonders über die große Unterstützung der Schulen, die engagierte Schüler für eine Teilnahme empfehlen“, sagt Geschäftsführerin Elke Völmicke.

Zurzeit wird Bildung & Begabung ausgebaut. Bestehende Projekte werden weiterentwickelt, neue kommen hinzu. Anfang Juni präsentiert Bildung & Begabung sein neues Erscheinungsbild im Web – auf www.bildung-und-begabung.de.

Pressekontakt:

Andreas Block, Pressereferent, Tel. (02 28) 9 59 15 61
Moritz Kralemann, Pressesprecher, Tel. (02 28) 9 59 15 60
presse@bildung-und-begabung.de

Freitag, 13. Mai 2011

Unglücksrisiko an Freitag, dem 13. jetzt mathematisch nachgewiesen

Deutscher Weiterbildungspreis fördert neue unkonventionelle Ansätze: Mathematiker zeigen im Rahmen eines Weiterbildungskonzeptes für Lehrer, dass Freitag der 13. statistisch vorbelastet ist

Hochbegabungspresse Essen, 09.05.2011 – Freitag der 13. gilt als definitiver Unglückstag. Wie wahrscheinlich es tatsächlich ist, an diesem Tag verstärkt von Ungemach heimgesucht zu werden, zeigt eine Rechnung, die im Rahmen des Weiterbildungskonzeptes „Mathematik Anders Machen“ durchgeführt worden ist. Dieses Konzept gehörte zu den Finalisten des Deutschen Weiterbildungspreises 2010, ausgeschrieben vom Essener Haus der Technik.

Viele Menschen möchten an diesem Datum am liebsten im Bett bleiben: Freitag der 13. hat einen schlechten Ruf – was schief gehen kann, geht auch schief. Und der Unglücksrabe hat an einem solchen Tag seinen großen Auftritt, so glaubt man. Doch welchen tatsächlichen Hintergrund hat dieser alte Aberglaube?

Nach den Berechnungen der Mathematiker Prof. Dr. Heinrich Hemme und Jochen May, Referenten bei der bundesweiten Initiative zur Lehrerfortbildung „Mathematik Anders Machen“ ist Freitag der 13. mit größerer Wahrscheinlichkeit ein Unglückstag als beispielsweise Donnerstag, der 13. Diese Schlussfolgerung hängt mit dem Phänomen des Schaltjahres zusammen.

Ein Schaltjahr – so die mathematische Definition – liegt vor, wenn sich die Jahreszahl ohne Rest durch 400 teilen lässt. Außerdem sind auch die Jahre Schaltjahre, deren Jahreszahl sich durch 4, nicht aber durch 100 teilen lässt. Danach umfasst der Schaltjahreszyklus 400 Jahre – und innerhalb dieser Periode fällt der 13. häufiger auf einen Freitag als auf einen anderen Wochentag. An dieser Stelle kommt die Statistik ins Spiel: Geht man von der Annahme aus, dass ein Unglück an jedem Tag mit der gleichen Wahrscheinlichkeit eintreten kann, erhöht sich mit der Häufigkeit, mit der ein 13. auch ein Freitag ist, entsprechend die Chance, dass an einem Freitag, dem 13. ein Unglück passiert.

Damit ist natürlich noch nichts darüber gesagt, was jeder Einzelne an einem solchen Freitag zu befürchten hat – ebenso wenig, ob diese statistische Auffälligkeit ausschließlich auf Negativ- und nicht genauso auf Positiv-Ereignisse zutrifft.

Eines jedoch zeigt die Rechnung ganz deutlich: Mathematik-Unterricht kann unendlich viel mehr sein als nur trockenes Jonglieren mit abstrakten Zahlen und Werten im scheinbar luftleeren Raum. Und genau darauf kommt es den Entwicklern von „Mathematik Anders Machen“ an.

Dabei geht es in erster Linie darum, auf Wissen neugierig zu machen und lebenslanges Lernen als Chance zu begreifen. So wie die Mathematiker Hemme und May das Thema „Freitag der 13.“ genutzt haben, um Lehrern zu zeigen, wie sie den Mathematikunterricht praxisnäher gestalten können, bieten auch andere Ansätze viele Möglichkeiten und Potenziale, einen der kostbarsten Rohstoffe unserer Gesellschaft zu mehren: die Bildung.

Das Weiterbildungskonzept „Mathematik Anders Machen“ gehörte zu den Finalisten des Deutschen Weiterbildungspreises 2010, ausgeschrieben vom Essener Haus der Technik. Auch in diesem Jahr suchen die Veranstalter wieder zukunftsweisende Weiterbildungskonzepte – jeder, der ein entsprechendes Projekt oder Konzept im Bereich der beruflichen Weiterbildung erarbeitet hat, ist zur Teilnahme aufgerufen. Auf die Einreichung derartiger Konzepte freuen sich die Initiatoren des Deutschen Weiterbildungspreises.

Der Deutsche Weiterbildungspreis wird alljährlich durch das renommierte Weiterbildungsinstitut Haus der Technik in Essen verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Ziel des Preises ist es, den Stellenwert der Weiterbildung in der Öffentlichkeit zu verdeutlichen und die Arbeit an der Qualität der Lehre zu fördern. Die unabhängige sechsköpfige Jury besteht aus renommierten Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Wettbewerbsbeiträge für die nächste Ausschreibungsrunde können ab April 2011 eingereicht werden.

Weitere Informationen gibt es bei Facebook sowie unter:

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Grayling Deutschland GmbH
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F. +49 (0)211 – 96 485 45

Donnerstag, 12. Mai 2011

„Erfolgreich sein“ - was bedeutet das?

Die ESSEC Business School und das französische Marktforschungsinstitut CSA veröffentlichen die Ergebnisse einer internationalen Studie.

Hochbegabungspresse Mai 2011. Wussten Sie, dass die Karriere in europäischen Ländern als weniger wichtig eingestuft wird, als die Liebe? Und wussten Sie, dass für 96% der Deutschen zu einem erfolgreichen Leben unbedingt auch „wahre Freunde“ gehören? Sind auch für Sie Bill Gates, Angela Merkel und Dieter Bohlen die Leitbilder des Erfolgs? Soeben hat die ESSEC Business School diese Ergebnisse einer in Zusammenarbeit mit dem CSA Institute durchgeführten internationalen Studie zum Thema „Erfolg“ veröffentlicht. In Deutschland, Brasilien, China, USA, Frankreich, Indien, Marokko, Großbritannien, Russland und Singapur wurden die wichtigsten Kategorien des Erfolgs untersucht und damit auch die essentiellen Werte des jeweiligen Landes ermittelt. Die Einschätzung, Erfolg im Leben erreicht zu haben, äußert eine große Mehrheit der Befragten. Vor allem eine gute Beziehung zu nahe stehenden Personen (Familie, Freunden, Kollegen) scheint maßgeblich zum persönlichen Erfolg beizutragen. Darüber hinaus besteht eine enge Verknüpfung zwischen dem Berufsleben und dem generellen Gefühl des Erfolgs.

Grundlage dieser internationalen Studie ist die Untersuchung des Begriffs und der Bedeutung von „Erfolg“ für die höheren Bildungsschichten in unterschiedlichen Ländern dieser Erde. Was macht ein erfolgreiches Leben aus? Gibt es eine universelle Definition von Erfolg? Welche Konflikte können zwischen persönlichem und beruflichem Leben entstehen? Welche Länder oder Kulturen begünstigen ein erfolgreiches Leben?

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

1. Das Gefühl, ein erfolgreiches Leben zu führen, wird auf der ganzen Welt mehrheitlich geteilt

In den 10 Ländern, die an der Studie teilnahmen, glaubte die Mehrheit der Befragten, dass sie zurzeit ein erfolgreiches Leben führen: Der Anteil derjenigen, die antworteten, dass ihr derzeitiges Leben insgesamt „ziemlich“ oder „völlig“ erfolgreich sei, reicht von 90% in Indien bis 59% in China. Die westlichen Länder befinden sich zum großen Teil auf den vorderen Plätzen. Deutschland und die USA belegen mit 82% den 3. Platz hinter Frankreich, das mit 85% auf Platz 2 rangiert. Aber auch in den fünf Ländern auf den letzten Plätzen glaubt immerhin über die Hälfte der Befragten, erfolgreich zu sein: Singapur 65%, Marokko 65%, Russland 64%, Brasilien 62% und China 59%.

2. Es besteht eine enge Verbindung zwischen Erfolg im Berufsleben und dem generellen Gefühl eines erfolgreichen Lebens

Erfolg im Berufsleben ist offenbar ein Garant für ein erfolgreiches Leben. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die angaben, generell ein erfolgreiches Leben zu führen, auch glaubten, großen Erfolg im Berufsleben zu haben.

3. Eine universelle Basis für die Definition von Erfolg: Harmonie im engsten Kreis

Ein erfolgreiches Familienleben und ein harmonisches soziales Umfeld sind besonders wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Leben: eine „glückliche Familie“ und „wahre Freunde“ haben hohe Priorität. Auch was die berufliche Karriere angeht, liegt der wahre Erfolg in der Beziehung zu den Arbeitskollegen.

4. Das westliche Erfolgsmodell

Die Suche nach Wohlbefinden scheint die Wurzel des westlichen Modells zu sein: Eine starke Konzentration auf Familie und Freunde, die Bindung an postmaterielle Werte, der Mythos des Kleinunternehmers, ein vergleichsweise weniger entwickelter Unternehmergeist und ein Misstrauen gegenüber dem Staat - dies alles sind die Kriterien, die westliche Länder offenbar prägen.

5. Bill Gates: die universelle Inkarnation des Erfolgs

Bill Gates wird international als die Person angesehen, die beruflichen Erfolg verkörpert. Er nimmt in Deutschland, den USA, Russland, China and Marokko den ersten Platz ein. Indien und Großbritannien allerdings stimmten für nationale Unternehmer (Ratan Tata / Richard Branson) als erfolgreiche Vorbilder.

6. Die BRIC Länder setzten auf Unternehmergeist

In den höheren Einkommensschichten der Schwellenländer ist ein größerer Unternehmergeist zu verzeichnen als in den Industrieländern. Die Einschätzung des eigenen Erfolgs fällt innerhalb der BRIC Länder allerdings sehr unterschiedlich aus: Während die Inder ihr Leben am häufigsten als erfolgreich einstufen, bilden die Chinesen bezüglich dieser Frage das Schlusslicht. Hinsichtlich des Begriffs „Erfolg“ gehen die Auffassungen ebenfalls auseinander: In China definieren 79% der Befragten beruflichen Erfolg über die Höhe des gesparten Vermögens. Demgegenüber sprechen sich in Brasilien 79% für eine Re-Investition des Vermögens aus.

Fokus auf Deutschland

Die Studie zeigt, dass Führungskräfte und Manager in Deutschland ihr Leben zum Großteil als erfolgreich empfinden. Mit 82% liegt Deutschland hinsichtlich der persönlichen Einschätzung eines erfolgreichen Lebens hinter Indien und Frankreich auf dem dritten Platz. 8% der Befragten erklärten, dass sie „völlig“ erfolgreich und 74%, dass sie „ziemlich“ erfolgreich seien.

Deutschland zählt zu den Ländern, in denen besonders das Privatleben (Familie und Freunde) als sehr wichtig und sehr erfolgreich eingeschätzt wird. Das Wichtigste für 96% der Deutschen sind wahre Freunde. Es folgen ein glückliches Familienleben, Freizeit und Partnerschaft, während die Karriere sich erst auf den hinteren Plätzen wiederfindet. Nur etwa ein Drittel der Deutschen ist bereit, Opfer zuungunsten der Familie, des Freundeskreis, des Liebeslebens oder der Gesundheit zu bringen.

Als wichtigste Erfolgskriterien werden Intelligenz und ein gutes Netzwerk angesehen. Die Inkarnation des Erfolgs stellt für 9% der Deutschen Bill Gates dar, gefolgt von diversen Politikern wie beispielsweise Angela Merkel oder Showgrößen wie Günther Jauch und Dieter Bohlen.

Unter den befragten Ländern liegt Deutschland, was den Wunsch einer Unternehmensgründung anbelangt, auf dem letzten Rang. Nur 38% der Deutschen streben ein eigenes Unternehmen an (zum Vergleich: in Marokko liegt der Anteil bei 75%). 62% der Deutschen hingegen möchten sich lieber durch einen Aufstieg innerhalb eines Unternehmens verwirklichen.

Die Ergebnisse der Studie bestätigen die ESSEC Business School in ihrem Credo, dass die Rolle von Bildungsinstitutionen mittlerweile über die reine Wissensvermittlung weit hinausgeht. Zu ihrer Aufgabe gehört auch das Ausbilden von zufriedenen und ausgeglichenen Managern, die langfristig erfolgreich sein können. „Die Herausforderung der Pädagogik besteht darin, die Selbstreflexion anregende Lehrinhalte mit der Vermittlung des nötigen Fachwissens zu kombinieren - und dies für ein sehr heterogenes Publikum“, so Pierre Tapie, Dekan und Präsident der ESSEC-Gruppe. Aus diesem Grund steht bei der ESSEC das Individuum im Mittelpunkt der vielseitigen Ausbildung, bei der die Studierenden mithilfe von Coachings ermutigt werden, ihre eigenen Ideen zu entwickeln.

Methodik:

Internetumfrage geführt vom 04. bis 13. Januar 2011. Eine Auswahl von 3.000 Personen aus den oberen Bildungsschichten (Esomar-Kategorien A, B, C1) in den folgenden 10 Ländern (300 Interviews pro Land): Deutschland, Brasilien, China, USA, Frankreich, Indien, Marokko, UK, Russland, Singapur.

Bitte lesen Sie die Studienergebnisse unter http://www.youhavetheanswer.net/index.php

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Dirk Hermanns
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Über die ESSEC Business School

ESSEC Business School (Ecole Supérieure des Sciences Economiques et Commerciales) wurde 1907 gegründet. Sie ist eine der Top-Business-Schulen Frankreichs und im Ausland durch ihre internationale Managementausbildung hoch angesehen. Der renommierte internationale ESSEC-Lehrkörper führt zusammen mit Top-Managern eine exzellente akademische Tradition fort, wobei Kreativität und Individualität im Vordergrund stehen. www.essec.edu

Motivationsbrief: Konkurrenz? Ja, bitte!

Newsletter von Dr. Stefan Frädrich


Hochbegabungspresse


Liebe Schweinehundefreunde,


manche Menschen fürchten sich ja vor Konkurrenz. Und liegen damit ziemlich daneben. Denn:


Keine Angst vor Konkurrenz!


Entweder brauchen wir uns nicht zu fürchten, weil wir selbst gut sind. Dann ist der vermeintliche Konkurrent eher ein legitimer Mitbewerber, mit dem wir gemeinsam hohe Standards definieren, uns gegenseitig weiterbringen können und dem eigenen Markt gut tun.


Oder aber die Konkurrenz ist besser als wir, so dass wir darin statt eines eingebildeten Feindes eher einen Feedbackmechanismus sehen sollten – der Mitbewerber zeigt uns, was wir noch zu tun haben, um nach oben zu kommen. Er zwingt uns dazu, uns weitzerzuentwickeln. Und demnach ist nicht unser Konkurrent schuld, dass wir (noch) zu schlecht sind. Wir sind es selbst, die in der Pflicht stehen – auch wenn diese Erkenntnis nicht immer angenehm ist.


(Möglichkeit Nummer drei ist natürlich, dass wir besser sind als unsere „Konkurrenten“. Dazu weiter unten mehr.)


Insofern freue ich mich über „Konkurrenz“. Ich sehe sie als Möglichkeit und Anlass zum eigenen Wachstum. Und ich bin überzeugt: Sie sollten das auch tun! (Und ich hoffe, die meisten von Ihnen tun es bereits?)


Selbstbewusstsein und Überflussmentalität


Freilich aber brauchen wir für so eine konstruktive Sichtweise zwei Voraussetzungen:


Einerseits benötigen wir genügend Selbstbewusstsein, um den Tatsachen ins Auge sehen zu wollen und zu können. Wir müssen uns unserer selbst bewusst sein wollen: Sind wir wirklich so gut wie wir denken? Wo sind wir besser und wo schlechter als die anderen? Für ein solches Selbstbewusstsein sind ein paar Voraussetzungen hilfreich: etwa bereits ein paar Erfahrungen gemacht zu haben (auch mit schmerzlichen Niederlagen). Oder über die grundsätzliche Bereitschaft zur Selbstreflexion zu verfügen, genauso wie über die Bereitschaft zum persönlichen Wachstum. Also einen gewissen Hunger zu haben, besser werden zu wollen. Natürlich hilft auch ein gesundes Selbstvertrauen, das uns sogar negatives Feedback als Chance auf Wachstum sehen lässt. So entsteht die innere Stärke, die Konkurrenz willkommen heißen lassen kann, anstatt sich wie ein hilfloses Kind vor ihr zu fürcht en.


Außerdem erübrigt sich das Gefühl von vermeintlicher Schwäche, wenn wir tun, was wir wirklich gerne tun. Wenn wir also unsere Handlungen selbst als Spiel, Leidenschaft, Spaß oder als etwas in sich Sinnhaftes verstehen. So kann Feedback der Außenwelt zwar bei der Orientierung helfen - muss es aber nicht zwangsläufig: Wieso soll die Außenwelt zum Maßstab für einen selbst werden?


Andererseits brauchen wir, um Konkurrenz zu mögen, eine gewisse Überflussmentalität. Wir dürfen unsere Welt nicht als einen Ort voller Knappheiten verstehen, sondern eher als ein unerschöpfliches Reservoir von Möglichkeiten. Ich bin überzeugt: Es gibt ohne Ende gute Ideen, Menschen, Märkte, Geld, Gelegenheiten! Nur hält uns leider oft der Mangelgedanke davon ab, die vielen Möglichkeiten zu nutzen: Lieber das Bekannte berechnen, als das Unbekannte ausprobieren. Lieber im Gewohnten verharren, als sich im Neuen bewegen. Lieber der Spatz in der Hand – es könnte auf den Dach keine Taube sein.


Lustigerweise allerdings ist es gerade die Überflussmentalität, die unser aller Leben weiterbringt. Der Glaube daran, dass wir „Bewährtes“ nicht beschützen müssen, sondern es – im Gegenteil! – immer wieder auf den Prüfstand stellen und mit Neuem vergleichen müssen. Genau deshalb entwickelt sich unsere Welt ständig weiter. Deshalb können wir mit dem Telefon heute Filmchen drehen. Deshalb können sich Informationen heute von einem Moment auf den anderen rund um den Globus verteilen. Deshalb finden im nahen Osten Revolutionen statt. Deshalb können wir ernsthaft über Alternativen zur Atomenergie nachdenken. Deshalb können wir mit nur einem einzigen Seminar zum Nichtraucher werden, obwohl das noch längst nicht jede Krankenkasse begriffen hat.


Überfluss bringt uns alle weiter


Und genau deshalb gibt es auch keine Konkurrenz auf der Welt, sondern nur ein ganz natürliches Nebeneinander von Unterschiedlichkeiten, das sich zwar hin und wieder in die Quere kommt, aber sich im Grunde ständig gegenseitig befruchtet. Also: Konkurrenz? Ja, bitte! Unbedingt!


Falls Sie (oder Ihre Firma/Familie/Beziehung etc.) also unter einer Konkurrenzsituation leiden, sollten Sie sich fragen, ob Sie statt des engen Fokus Ihres Du-oder-ich-Blickes nicht eher innehalten sollten. Gibt es etwas, das Sie übersehen? Wo ist eine Ressource, die Sie (noch) nicht nutzen? Sollten Sie vielleicht etwas Altes loslassen, weil es längst nicht mehr „altbewährt“ ist, sondern fast schon mumifiziert? Welchen Überfluss wollen Sie nicht sehen, weil Sie nur auf die versiegende Quelle starren?


In diesem Sinne: Betrachten wir Konkurrenz, Mitbeweber, Wettstreit, oder wie immer wir es nennen wollen, stets als Geschenke des Lebens! Nehmen wir sie dankbar, erwachsen und eigenverantwortlich an – und machen wir damit den Kuchen für uns alle größer, anstatt wie hypnotisiert nur den Schnittwinkel unseres persönlichen Kuchenstückes verteidigen zu wollen!


Konkurrenz in meiner Branche


An dieser Stelle ein sehr konkretes Beispiel für eine fruchbare Zusammenarbeit unter „Konkurrenten“: Wie Sie sicher wissen, herrscht in meinem Markt der Trainer, Redner, Coaches, Consultants und Autoren nicht unbedingt ein Mangel an Angeboten. Im Gegenteil: Manchmal muss ich wirklich darüber schmunzeln, wie viele es von uns gibt. Infolgedessen könnte ich mich darüber freuen, zu den „Erfolgreichen“ zu gehören und mich für mein Ego ständig mit „weniger Erfolgreichen“ vergleichen: „Super, ich bin besser als der da oder die da!“ Was wäre das für eine blödsinnige und lächerliche innere Haltung! Denn wie Sie sicher auch wissen, arbeite ich regelmäßig mit den Besten der Branche zusammen und empfehle meine Kollegen auch ständig an meine Kunden.


Warum? Klar: Weil ich meine Benchmark möglichst weit oben ansiedle. So fühle ich mich ständig gefordert und gefördert, denn auch meine guten Kollegen haben die gleiche Einstellung. So können wir gemeinsam wachsen und ständig besser werden. Auch meine lieben Top-Kollegen empfehlen mich ebenfalls – was sie übrigens nur tun, wenn ich ihren Standards genüge.


Heißer Tipp: Buchen Sie Christian Bischoff!


Gerne nenne ich Ihnen hier ein konkretes Beispiel für einen wirklich herrausragenden Kollegen, der GENAU in meinem Markt (Persönlichkeit und Erfolg) tätig ist und mit dem ich GENAU diese Art der gegenseitig befruchtenden Konkurrenz habe, so dass wir beide davon profitieren – und einander uneingeschränkt empfehlen können, was wir auch regelmäßig tun: Christian Bischoff ist ein grandioser Motivationsredner, der Ihre Veranstaltung in einem Maße bereichert, wie es nur die Allerwenigsten schaffen. Allein Christians Biografie als (Ex-)Leistungssportler, Redner und Erfolgsautor ist so spannend und hochauthentisch, dass jeder seiner Sätze in Worten gegossener Erfolgslust gleicht. Und seine Performance auf der Bühne lässt sich am besten einfach nur so beschreiben: Christian rockt! Er ist einer dieser ganz wenigen Menschen, die so eine bestimmte Frequenz aussenden, der man gerne zuhört, inhaltlich folgen mag und sich von ihr wirklich motivieren lässt. Und Christian ist ein richtig sympathischer, bodenständiger, gerader und anständiger Kerl, der keine Luftschlösser in die Welt pustet, sondern Substanz, Substanz, Substanz.


Daher, liebe Leserinnen und Leser, falls Sie auf der Suche nach einem passenden Redner sind: Buchen Sie Christian! Sagen Sie ihm einen lieben Gruß von mir. Und ein dickes Dankeschön für seine Konkurrenz. (Und sollten Sie nicht speziell auf Rednersuche sein, schauen Sie trotzdem bei Christian vorbei: Er macht super Seminare, schreibt klasse Bücher und bietet ebenfalls einen Newsletter an, der Sie weiterbringt! www.christian-bischoff.com)


Herzliche Schweinehundegrüße


Stefan Frädrich



Kontakt


Dr. Stefan Frädrich
Motivation, die wirkt.

Maastrichter Str. 17
D-50762 Köln

E-Mail: stefanfraedrich@aol.com
Internet: http://www.stefan-fraedrich.de/

Donnerstag, 5. Mai 2011

Studenten der Tuck School of Business arbeiten als Berater für Machu Picchu Projekt


Tuck Global Consultancy ermöglicht Studenten Projektarbeiten in internationalen Unternehmen weltweit

Hochbegabungspresse Mai 2011. Ein Beratungsprojekt, das als Wahlfach der Tuck School of Business im Bereich der internationalen Unternehmensberatung angeboten wird, brachte Studenten kürzlich an einen der historisch bedeutendsten Plätze der Welt: Machu Picchu. Das 6-köpfige Tuck-Beraterteam hatte die Aufgabe, zu ermitteln, wie der wirtschaftliche Nutzen des Machu Picchu-Tourismus maximiert werden kann und dabei gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Ökosystems sowie die gesellschaftliche und kulturelle Infrastruktur der Region geschützt werden. Machu Picchu gehört zu den „Elite“-Touristenattraktionen und ist potentiell der Mittelpunkt einer großen Reiseregion, die touristisch noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Die Tuck Studenten wurden von einer führenden Hotelkette in Peru engagiert, für die sie Handlungsempfehlungen für örtliche Managementbelange entwickelten und - nach dem „Best Practice“-Prinzip - eine Benchmark-Analyse anderer Weltkulturerbe-Gebiete lieferten, die in der Vergangenheit ähnliche Herausforderungen bewältigen mussten.

„Im Rahmen unserer Arbeit gingen wir der Frage nach, warum es bei exponentiell wachsendem Tourismus kein kollektives Handeln aller beteiligten Akteure gab, um dieses Wachstum zu unterstützen“, so Amanda Helming, Tuck-Studentin und Teilnehmerin des Programms.

Das internationale Unternehmensberatungsprogramm Tuck Global Consultancy (TGC) wurde 1997 ins Leben gerufen und hat sich zu einem der begehrtesten Wahlkurse der Tuck School of Business in Dartmouth entwickelt. Der Kurs stellt einen tatsächlichen Arbeitsauftrag eines realen Kunden mit einem realen Bedarf dar. Die Berater erhalten dabei keine Vergütung. Drei Wochen jedes 12 bis 15 Wochen dauernden Projektes werden am internationalen Einsatzort verbracht. Sechs bis acht MBA-Studenten im zweiten Studienjahr und ein Teambetreuer bilden dabei jeweils eine Projektgruppe. Bis heute hat das TGC bereits 155 Beratungstätigkeiten für 95 Kunden in 50 Ländern auf sechs Kontinenten durchgeführt.

„Mit Hilfe dieser weltweiten Projekte stellen wir sicher, dass unsere Studenten die bestmögliche internationale Ausbildung erhalten“, erklärt Paul Danos, Dekan der Tuck School of Business. „Viele Studenten entscheiden sich für Tuck, weil wir diese Projekte, die ein echtes Highlight ihrer Ausbildung darstellen, anbieten.“

In Deutschland berieten Tuck-Studenten kürzlich Dover Corp und The Harris Group. In der Vergangenheit waren Tuck-Beraterteams bereits u.a. von Disney, Nike, Citybank, The Boston Consulting Group, McKinsey & Company, Microsoft, Hewlett Packard, Kodak, Intel, DHL, Motorola, Unilever und Wal-Mart engagiert worden.

Pressekontakt:

Dirk Hermanns
Noir sur Blanc
Tel. +33 (0)1 41 43 72 76 /
E-Mail: dhermanns@noirsurblanc.com
http://www.noirsurblanc.com/

Tuck School of Business
Die im Jahre 1900 gegründete Tuck ist die bedeutendste Management-Hochschule in den USA und gehört durchweg zu den besten Betriebswirtschaftsschulen der Welt. Tuck zeichnet sich unter den großen Betriebswirtschaftsschulen der Welt dadurch aus, dass sie eine überschaubare Größe mit globaler Ausstrahlung, rigorose Kursarbeit mit Teamwork-Erfahrungen und wertvolle Traditionen mit Innovation verbindet. http://www.tuck.dartmouth.edu

Mittwoch, 4. Mai 2011

IdeaLab!2011 – Spielplatz für neue Geschäftsideen

- Am 14. und 15. Oktober findet an der WHU-Otto Beisheim School of Management in Vallendar das IdeaLab!2011 statt

- Unter dem Motto "Playground for Pioneers?!" gehen Studenten, Unternehmer und Experten aus der Wirtschaft den Anfängen erfolgreicher Gründungen nach

Hochbegabungspresse Vallendar 03. Mai 2011– Am 14. und 15. Oktober findet zum elften Mal das IdeaLab! der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar statt. Auf dem von Studenten organisierten, renommierten Gründerkongress nahe Koblenz findet ein reger Ideenaustausch zwischen Studierenden, Gründern, etablierten Unternehmen und Wissenschafts-Experten statt. Der Fokus liegt dabei auf den Bedingungen erfolgreicher Unternehmensgründungen sowie eigenen Ideen und Plänen der Teilnehmer. Erfahrene Gründer wie u.a. Lars Hinrichs (Xing), Stephan Uhrenbacher (Doc Morris, Qype uvm.) und Stefan Glänzer (last.fm, myblog.de) geben dabei Einblicke in ihre Erfolgsgeheimnisse und helfen den Neu-Gründern mit wichtigen Tipps, die zukünftige Geschäftsidee und deren Umsetzung voranzutreiben.

Das Motto des diesjährigen IdeaLab! ist "Playground for Pioneers" und soll jungen Gründern Mut machen, sich auszuprobieren und auch solchen Geschäftsmodellen eine Chance zu geben, die noch in den Kinderschuhen stecken. "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt und vom herkömmlichen Weg abzuweichen, mal ein Risiko einzugehen, kann sich am Ende auszahlen. In lockerer und entspannter Atmosphäre können gerade aufkeimende Ideen auf unserem Kongress diskutiert und weiterentwickelt werden", so Pia Buck vom IdeaLab!.

Die Anmeldung für das IdeaLab!2011 ist ab sofort auf www.idea-lab.org möglich. Wer sich bis 31.7. bewirbt, kann einen Early Bird Bonus von 10 Euro ergattern. Die regulären Ticketpreise sind 55 Euro für Studierende, 120 Euro für Teilnehmer / Young Founder und 280 Euro für Corporates.

Das IdeaLab! wurde ursprünglich im Jahr 2000 als Initiative zum Thema innovative Technologien von engagierten Studierende der WHU gegründet, entwickelte sich jedoch rasch zur wichtigsten deutschen Plattform für Junggründer. Hierfür wurde es im Jahr 2009 vom Bundesministerium für Technologie und Wirtschaft zum "Ort der Ideen im Land der Ideen" ernannt.

Weitere Informationen unter: http://www.idea-lab.org/

Über IdeaLab!:
Der IdeaLab! e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Jahre 2000 zur Planung und Organisation des IdeaLab!-Kongresses an der WHU ins Leben gerufen wurde. Ursprüngliche als Initative zum Thema innovative Technologien gegründet, entwickelte sich das IdeaLab! bald zur wichtigsten deutschen Plattform für Junggründer. Hierfür wurde es im letzten Jahr vom Bundesministerium für Technologie und Wirtschaft zum "Ort der Ideen im Land der Ideen" ernannt. In diesem Jahr lautet das Motto des Kongresses: "Playground for Pioneers".

Medienkontakt:
Patricia Kahn
patricia.kahn@whu.edu  
+49.167.6244.3742, Jasmina Luchs
jasmina.luchs@piabo.net  
+49.30.2576205.15

Frauen in Europa

Frauen in Europa
Frauen in Europa by Lilli Cremer-Altgeld. „Frauen in Europa“. Seien Sie dabei! Mit Ihren Gedichten. Mit Ihren Ideen. Mit Ihren Visionen. Mit Ihren Werken. Mit Ihrer Homepage. Bitte schreiben Sie eine Mail an Lilli Cremer-Altgeld frauenineuropa@t-online.de Bitte klicken Sie auf das Bild: So kommen Sie direkt zum Blog „FRAUEN IN EUROPA“.

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik


Foto: Ralf Voigt


Man erkennt sie.

Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001





Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung

Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“

Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.

Aber was ist überhaupt Hochbegabung?

Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015

Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?

Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.

Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.

Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.

Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.

Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?

Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.

Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.

Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:

O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.

O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.

O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:

O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.

O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.

Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015

Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.

Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:

„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:

O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)

O Sozial-emotionale Fähigkeiten

O Musisch-künstlerische Fähigkeiten

O Musikalische Fähigkeiten

O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)

O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

O Praktische Intelligenz“

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015

Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.

Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“

Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?

Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …

Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).

Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.

Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.

So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015

Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.

Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."

Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.

O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.

O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015

O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015

O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015

O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.

Meine Empfehlungen:

O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015

O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015

O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.

Ich drücke schon mal die Daumen!

Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.

Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.

Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.

Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.

© Lilli Cremer-Altgeld, 2015