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Donnerstag, 8. Oktober 2015
26 Buchstaben – 26 Illustratoren
So funktioniert ganzheitliche Integration geflüchteter Kinder im Schulalltag
Seit diesem Schuljahr beschulen erstmals auch Freie Bildungsträger Lerngruppen mit geflohenen Kindern aus Krisengebieten – Eine Bilanz nach vier Wochen an den Berliner Klax-Schulen
Berlin, 8. Oktober 2015. Die Zahl der Willkommensklassen steigt seit Jahren kontinuierlich. 2011 gab es in Berlin 112 der speziellen Lerngruppen, 2014 waren es 257 und mit Beginn des aktuellen Schuljahres nunmehr 478. Durch die hohen Flüchtlingszahlen stießen die öffentlichen Bildungseinrichtungen an ihre Kapazitätsgrenzen und sahen sich außerstande, zum Beginn des neuen Schuljahres eine ausreichende Anzahl an Willkommensklassen einzurichten. Daher hat die Senatsverwaltung erstmals auch Privatschulen genehmigt, Flüchtlingskinder zu beschulen. Als einer der wenigen freien Träger in Berlin haben die Klax-Schulen in Berlin zwei Willkommensklassen aufgenommen: eine an der Grundschule in Berlin-Weißensee und eine an der Sekundarschule in Berlin-Pankow.
„Wir haben bei der Bildungsverwaltung frühzeitig beantragt, neu ankommende Flüchtlingskinder in Willkommensklassen beschulen zu dürfen. Denn in unserem pädagogischen Konzept ist die Arbeit in gemischten Gruppen mit unterschiedlichen ethnischen, religiösen, kulturellen und sozialen Hintergründen ohnehin vorgesehen. Deshalb ist die Integration der aus Krisengebieten geflohenen Kinder für uns ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit“, sagt Andrea Schubert, Leiterin der Klax-Sekundarschule in Berlin-Pankow. „Abgesehen davon, dass unsere Lernfamilien altersgemischt und multikulturell sind, steht bei der Klax-Pädagogik das Kind als Individuum im Mittelpunkt. Unser offenes, kompetenzorientiertes Lernkonzept ermöglicht ein eigenes Lerntempo. Das ist für die Alphabetisierung und den Spracherwerb extrem hilfreich“, so die Schulleiterin.
„Für eine Stadt wie Berlin ist es sehr wichtig, dass auch freie Träger sogenannte Willkommensklassen anbieten“, erklärt Ramona Basting von der regionalen Schulaufsicht Pankow der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. „Es ist wirklich großartig, was in so kurzer Zeit alles erreicht werden konnte“, freut sich Basting.
Ganzheitliche Integration durch Lehrer-, Schüler- und Elternschaft
Mit Katrin Beisken, Lehrerin der Willkommensklasse in der Klax-Sekundarschule, und Erkan Yildirim, Lehrer der Willkommensklasse in der Klax-Grundschule, stehen den neuangekommenen Kindern zwei Bezugslehrer zur Verfügung, die sich jeweils auf Deutsch als Zweitsprache spezialisiert haben und langjährige Berufserfahrung in der Vermittlung der deutschen Sprache vorweisen können. Erkan Yildirim betreut seit diesem Schuljahr eine Gruppe von jeweils fünf Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Die Kinder stammen aus Syrien, Albanien, Bulgarien, Serbien und dem Kosovo.
Darüber hinaus bringt sich auch die Schülerschaft tatkräftig ein. So haben die Schüler der 11. Klasse der Klax-Sekundarschule die Patenschaft für die Willkommensklasse übernommen, helfen ihnen bei der Orientierung im Schulalltag und setzen gemeinsame Projekte um.
Auch die Eltern der Klax-Schüler haben die Flüchtlingskinder herzlich aufgenommen und von Anfang an aktiv unterstützt: mit Spenden, Begleitung bei Behördengängen und indem sie Sprachbarrieren zu reduzieren helfen. „Die Einbindung der Eltern ist ebenfalls Teil unseres pädagogischen Ansatzes. Für die Eltern der Flüchtlingskinder ist das meist ungewohnt, da es in den Herkunftsländern eher unüblich ist, dass Eltern am Schulalltag mitwirken“, so Andrea Schubert.
Erstes Fazit nach vier Wochen
Katrin Beisken kann nicht glauben, dass seit Schuljahresbeginn erst ein Monat vergangen ist. „Es ist viel passiert in dieser kurzen Zeit“, staunt Beisken. „Es ist schön zu sehen, dass sich die Mädchen und Jungen in der Willkommensklasse gut eingelebt und schon große Fortschritte bei der Alphabetisierung der deutschen Sprache gemacht haben. In Fächern wie Kunst, Musik, Sport und Englisch unterrichten wir die Kinder gemeinsam mit den übrigen Klassen, um sie behutsam in den Schulalltag zu integrieren“, so die Betreuerin. Belastend für alle Beteiligten ist jedoch die Ungewissheit, ob die Zusammensetzung einer Gruppe das „Willkommensjahr“ übersteht. „Zwei Mädchen unserer Willkommensklasse aus dem Kosovo wurden bereits abgeschoben – das war für alle Beteiligten sehr traurig“, bedauert Katrin Beisken.
Weitere Infos unter www.klax-online.de, www.klax-grundschule.de und www.klax-sekundarschule.de. Zur Anfrage von Interviews oder für Bild- und Hintergrundmaterial wenden Sie sich gern an das Pressebüro.
Über Klax
Klax ist eine Unternehmensgruppe, deren Mitglieder sich für die individuelle Entwicklung, die umfassende Bildung von Menschen sowie deren Gesundheits- und Umweltbewusstsein engagieren. Die Klax-Gruppe betreibt Krippen, Kindergärten, Schulen sowie Aus- und Weiterbildungsinstitutionen, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Lernerfolge zu ermöglichen.
Die Klax-Pädagogik bezeichnet eine inhaltliche und methodische Vorgehensweise, die stets vom Kind beziehungsweise vom zu bildenden Menschen ausgeht. In den Klax-Schulen sind Lehrer Lernbegleiter und die Schüler Lernpartner. Kennzeichnend für den pädagogischen Ansatz ist die Überzeugung, dass es Möglichkeiten und Methoden gibt, das einzelne Kind mit seinen Stärken wahrzunehmen, es in seiner individuellen Entwicklung und dem eigenen Lerntempo entsprechend zu fördern.
Grundlage der pädagogischen Arbeit sind dabei die vier Säulen der Klax-Pädagogik: Individualisierte Lernwege, die soziale Gemeinschaft, der authentische Erwachsene und die gestaltete Umgebung. Die Kinder haben feste Bezugsgruppen, lernen jedoch in ihrem eigenen Tempo und ihrer Neigung entsprechend in altersgemischten Lernfamilien.
Die Bezugsgruppen und Lernfamilien bei Klax sind hinsichtlich der ethnisch-kulturellen und religiösen Weltanschauungen sehr heterogen. Toleranz und kritische Reflektions- und Konfliktfähigkeit sind wichtige Themen des Klax-Konzeptes. Ziel ist es, dass die Kinder die Fähigkeit erwerben, sich auf der Basis gemeinsamer Werte zu verständigen. Weitere Infos unter www.klax-online.de.
Pressebüro Klax
c/o public link GmbH
Katja Weinhold
Tel +49(0)30.44 31 88 12
Mobil +49(0)172 45 78 698
E-Mail: klax@publiclink.de
www.publiclink.de
Klax GmbH
Ferdinand Borstelmann
Tel: +49 (0) 30-477 96-0
Mobil: +49 (0) 162-210 11 06
E-Mail: ferdinandbostelmann@klax-online.de
www.klax-online.de
Stellungnahme des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zur Vergabe des Literaturnobelpreises an Swetlana Alexijewitsch (Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2013)
Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
Frankfurt am Main, 8. Oktober 2015
Kontakt für die Medien:
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Claudia Paul, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: paul@boev.de
Alexander Vieß, Redakteur Web & Social Media
Telefon +49 (0) 69 1306-296, E-Mail: viess@boev.de
Mittwoch, 7. Oktober 2015
The Nobel Prize in Chemistry 2015
Presseportal für Hochbegabung
Tomas Lindahl, Francis Crick Institute and Clare Hall Laboratory, Hertfordshire, UK
Paul Modrich, Howard Hughes Medical Institute and Duke University School of Medicine, Durham, NC, USA
Aziz Sancar, University of North Carolina, Chapel Hill, NC, USA
“for mechanistic studies of DNA repair”.
The cells’ toolbox for DNA repair
The Nobel Prize in Chemistry 2015 is awarded to Tomas Lindahl, Paul Modrich and Aziz Sancar for having mapped, at a molecular level, how cells repair damaged DNA and safeguard the genetic information. Their work has provided fundamental knowledge of how a living cell functions and is, for instance, used for the development of new cancer treatments.
Each day our DNA is damaged by UV radiation, free radicals and other carcinogenic substances, but even without such external attacks, a DNA molecule is inherently unstable. Thousands of spontaneous changes to a cell’s genome occur on a daily basis. Furthermore, defects can also arise when DNA is copied during cell division, a process that occurs several million times every day in the human body.
The reason our genetic material does not disintegrate into complete chemical chaos is that a host of molecular systems continuously monitor and repair DNA. The Nobel Prize in Chemistry 2015 awards three pioneering scientists who have mapped how several of these repair systems function at a detailed molecular level.
In the early 1970s, scientists believed that DNA was an extremely stable molecule, but Tomas Lindahl demonstrated that DNA decays at a rate that ought to have made the development of life on Earth impossible. This insight led him to discover a molecular machinery, base excision repair, which constantly counteracts the collapse of our DNA.
Aziz Sancar has mapped nucleotide excision repair, the mechanism that cells use to repair UV damage to DNA. People born with defects in this repair system will develop skin cancer if they are exposed to sunlight. The cell also utilises nucleotide excision repair to correct defects caused by mutagenic substances, among other things.
Paul Modrich has demonstrated how the cell corrects errors that occur when DNA is replicated during cell division. This mechanism, mismatch repair, reduces the error frequency during DNA replication by about a thousandfold. Congenital defects in mismatch repair are known, for example, to cause a hereditary variant of colon cancer.
The Nobel Laureates in Chemistry 2015 have provided fundamental insights into how cells function, knowledge that can be used, for instance, in the development of new cancer treatments.
Tomas Lindahl, Swedish citizen. Born 1938 in Stockholm, Sweden. Ph.D. 1967 from Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden. Professor of Medical and Physiological Chemistry at University of Gothenburg 1978–82. Emeritus group leader at Francis Crick Institute and Emeritus director of Cancer Research UK at Clare Hall Laboratory, Hertfordshire, UK.
http://crick.ac.uk/research/a-z-researchers/emeritus-scientists/tomas-lindahl/
Paul Modrich, U.S. citizen. Born 1946. Ph.D. 1973 from Stanford University, Stanford, CA, USA. Investigator at Howard Hughes Medical Institute and James B. Duke Professor of Biochemistry at Duke University School of Medicine, Durham, NC, USA.
http://www.biochem.duke.edu/paul-l-modrich
Aziz Sancar, U.S. and Turkish citizen. Born 1946 in Savur, Turkey. Ph.D. 1977 from University of Texas, Dallas, TX, USA. Sarah Graham Kenan Professor of Biochemistry and Biophysics, University of North Carolina School of Medicine, Chapel Hill, NC, USA.
http://www.med.unc.edu/biochem/people/faculty/primary/asancar
Prize amount: 8 million Swedish krona, to be shared equally between the Laureates.
More information: http://kva.se and http://nobelprize.org
Expert: Claes Gustafsson, member of the Nobel Committee for Chemistry, +46 31 786 38 26, +46 70 858 95 21, claes.gustafsson@medkem.gu.se
Press contact: Hans Reuterskiöld, Press Officer, Phone +46 8 673 95 44, +46 70 673 96 50, hans.reuterskiold@kva.se
Presskontakt:
Hans Reuterskiöld, Press Officer, the Royal Swedish Academy of Sciences, 46 8-673 95 44, 46 70-673 96 50, hans.reuterskiold@kva.se
The Royal Swedish Academy of Sciences, founded in 1739, is an independent organization whose overall objective is to promote the sciences and strengthen their influence in society. The Academy takes special responsibility for the natural sciences and mathematics, but endeavours to promote the exchange of ideas between various disciplines.
Vorankündigung: Experten-Gespräch: Talente finden und binden. Die Generationen Y und Z verstehen, begeistern, gewinnen.
Steinbeis-Hochschule Berlin
Sitz der Hochschule und des Studienzentrums: Franklinstrasse 15 - 10587 Berlin (Germany)
Fon: +49 (30) 29 33 09-232 | Fax: +49 (30) 29 33 09-235
Studien- und Bewerberadministration: Kriegsbergstrasse 34 - 70174 Stuttgart (Germany)
Fon +49 (711) 51893-10 | Fax: +49 (711) 51893-29
Nobelpreis für Physik – Hinweise auf Ansprechpartner in Deutschland
Auch in Deutschland arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der heute ausgezeichneten Forscher, unter anderem in Projekten, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden. Die DFG möchte Sie besonders hinweisen auf:
Die drei Wissenschaftler sind von der DFG kontaktiert worden und stehen – teilweise nur per Mail – für Fragen zum Forschungsgebiet der Nobelpreisträger zur Verfügung.
Medienkontakt DFG:
http://www.dfg.de
Dienstag, 6. Oktober 2015
The Nobel Prize in Physics 2015
Presseportal für Hochbegabung
The Royal Swedish Academy of Sciences has decided to award the Noble Prize in Physics for 2015 to
Takaaki Kajita, Super-Kamiokande Collaboration, University of Tokyo, Kashiwa, JapanThe Royal Swedish Academy of Sciences has decided to award the Nobel Prize in Physics for 2015 to
Arthur B. McDonald, Sudbury Neutrino Observatory Collaboration, Queen’s University, Kingston, Canada
“for the discovery of neutrino oscillations, showing that neutrinos have mass”.
Metamorphosis in the particle world
The Nobel Prize in Physics 2015 recognises Takaaki Kajita in Japan and Arthur B. McDonald in Canada, for their key contributions to the experiments which demonstrated that neutrinos change identities. This metamorphosis requires that neutrinos have mass. The discovery has changed our understanding of the innermost workings of matter and can prove crucial to our view of the universe.
Around the turn of the millennium, Takaaki Kajita presented the discovery that neutrinos from the atmosphere switch between two identities on their way to the Super-Kamiokande detector in Japan.
Meanwhile, the research group in Canada led by Arthur B. McDonald could demonstrate that the neutrinos from the Sun were not disappearing on their way to Earth. Instead they were captured with a different identity when arriving to the Sudbury Neutrino Observatory.
A neutrino puzzle that physicists had wrestled with for decades had been resolved. Compared to theoretical calculations of the number of neutrinos created in nuclear reactions inside the Sun, up to two thirds of neutrinos were missing in measurements performed on Earth. Now, the two experiments discovered that the neutrinos had changed identities.
The two discoveries led to the far-reaching conclusion that neutrinos, which for a long time were considered massless, must have some mass, however small.
For particle physics this was a historic discovery. Its Standard Model of the innermost workings of matter had been incredibly successful, having resisted all experimental challenges for more than twenty years. However, as it requires neutrinos to be massless, the new observations had clearly showed that the Standard Model cannot be the complete theory of the fundamental constituents of the universe.
The discoveries rewarded with this year’s Nobel Prize in Physics have yielded crucial insights into the all but hidden world of neutrinos. After photons, the particles of light, neutrinos are the most numerous in the entire cosmos. The Earth is constantly bombarded by them.
Many neutrinos are created in reactions between cosmic radiation and the Earth’s atmosphere. Others are produced in nuclear reactions inside the Sun. Thousands of billions of neutrinos are streaming through our bodies each second. Hardly anything can stop them passing, neutrinos are nature’s most elusive elementary particles.
Now the experiments continue and intense activity is underway worldwide in order to capture neutrinos and examine their properties. New discoveries about their deepest secrets are expected to change current understandings of the history, structure and future fate of the universe.
Takaaki Kajita, Japanese citizen. Born 1959 in Higashimatsuyama, Japan. Ph.D. 1986 from University of Tokyo, Japan. Director of Institute for Cosmic Ray Research and Professor at University of Tokyo, Kashiwa, Japan.
http://www.icrr.u-tokyo.ac.jp/about/greeting_eng.html
Arthur B. McDonald, Canadian citizen. Born 1943 in Sydney, Canada. Ph.D. 1969 from Californa Institute of Technology, Pasadena, CA, USA. Professor Emeritus at Queen’s University, Kingston, Canada.
http://www.queensu.ca/physics/arthur-mcdonald
Prize amount: 8 million Swedish krona, to be shared equally between the Laureates.
More information: http://kva.se and http://nobelprize.org
Experts: Olga Botner, member of the Nobel Committee for Physics, +46 18 471 38 76, +46 73 390 86 50, olga.botner@physics.uu.se
Lars Bergström, Secretary of the Nobel Committee for Physics, +46 8 553 787 25, lbe@fysik.su.se
Presskontakt:
Hans Reuterskiöld, Press Officer, the Royal Swedish Academy of Sciences, 46 8-673 95 44, 46 70-673 96 50, hans.reuterskiold@kva.se
The Royal Swedish Academy of Sciences, founded in 1739, is an independent organization whose overall objective is to promote the sciences and strengthen their influence in society. The Academy takes special responsibility for the natural sciences and mathematics, but endeavours to promote the exchange of ideas between various disciplines.
Montag, 5. Oktober 2015
Der echte Weg des "Marsianers": Video aus Bildern der Raumsonde Mars Express
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„Der Marsianer“ Mark Watney
NASA-Astronaut Mark Watney ist „Der Marsianer“ im
gleichnamigen Kinofilm. Quelle: 2015 Twentieth Century Fox.
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Presseportal für Hochbegabung
Nobelpreis für Medizin – Hinweise auf Ansprechpartner in Deutschland
Presseportal für Hochbegabung
In Stockholm wurden heute die Träger des diesjährigen Nobelpreises für Medizin bekannt gegeben. Der Preis geht an William C. Campbell und Satoshi Ōmura für ihre Beiträge zur Bekämpfung von pathogenen Würmern sowie Youyou Tu für ihre Beiträge zur Bekämpfung der Malaria.
Auch in Deutschland arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der heute ausgezeichneten Forscher, unter anderem in Projekten, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden. Die DFG möchte Sie besonders hinweisen auf:
Die beiden Wissenschaftler sind von der DFG kontaktiert worden und stehen – teilweise nur per Mail – für Fragen zum Forschungsgebiet der Nobelpreisträger zur Verfügung.
Medienkontakt DFG:
http://www.dfg.de
Freitag, 2. Oktober 2015
Münchener Sender startet Themenwoche „Made in Germany – Die Deutschlandwoche bei kabel eins“ am Samstag, 03. Oktober um 20:15 Uhr
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Moderatorin Kathy Weber |
c/o redhead solutions
Susanne Hertzner
Tel: +49 2234 96 46 750
Fax:+49 2234 96 46 755
E-Mail: presse@redhead-solutions.de
www.kathyweber.de
www.kw-moderatorenschule.de
Frauen in Europa
Frauen in Europa by Lilli Cremer-Altgeld. „Frauen in Europa“. Seien Sie dabei! Mit Ihren Gedichten. Mit Ihren Ideen. Mit Ihren Visionen. Mit Ihren Werken. Mit Ihrer Homepage. Bitte schreiben Sie eine Mail an Lilli Cremer-Altgeld frauenineuropa@t-online.de Bitte klicken Sie auf das Bild: So kommen Sie direkt zum Blog „FRAUEN IN EUROPA“.
Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik
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Foto: Ralf Voigt |
Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung
Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“
Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:
❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.
❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.
❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.
Aber was ist überhaupt Hochbegabung?
Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015
Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?
Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015
Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015
❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.
Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.
Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.
Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“
Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.
Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?
Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.
Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.
Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:
O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.
O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.
O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015
So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:
O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.
O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.
Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015
Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.
Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:
„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:
O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)
O Sozial-emotionale Fähigkeiten
O Musisch-künstlerische Fähigkeiten
O Musikalische Fähigkeiten
O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)
O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)
O Praktische Intelligenz“
http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015
Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.
Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“
Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?
Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …
Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).
Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.
Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.
So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015
Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.
Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.
❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.
O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.
O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015
O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015
O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015
O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015
❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“
Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.
Meine Empfehlungen:
O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015
O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015
O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.
Ich drücke schon mal die Daumen!
Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.
Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.
Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.
Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.
© Lilli Cremer-Altgeld, 2015
Dr. Karin Rasmussen & Lilli Cremer-Altgeld diskutieren über die Welt der Hochbegabung.
- Lunch mit Zeus (24. Artikel)
- Ich gestehe (23. Artikel)
- Was Hochbegabte nach dem Testergebnis wissen dürfen (22. Artikel)
- Unser Selbst – Hochbegabung (all) inclusive! (21. Artikel)
- Wie ein begabter Mensch seine Freiheit findet (20. Artikel)
- Emotional kompetente Hochbegabte, bitte melden! (19. Artikel)
- IQ zum EQ: Wie wär's mit uns beiden? (18. Artikel)
- In die Forschung einsteigen? Oder lieber TUN? (17. Artikel)
- Wie eine Hausfrau den Lebenstraum eines Fabrikanten rettete (16. Artikel)
- Traum? Forschung! (15. Artikel)
- Karin, ich habe einen Traum! (14. Artikel)
- Reale Wunder (13. Artikel)
- „Wer nicht an Wunder glaubt, der ist kein Realist.“ (12. Artikel)
- Fairness und Respekt oder lieber Wettbewerbsverweigerung? Warum Hochbegabte manchmal wenig Lust auf Pflichterfüllung haben (11.Artikel)
- Wie ein aussichtsloser Mensch den Erfolg fand (10. Artikel)
- Die Kraft der Träume … Und der Albträume (9. Artikel)
- Selbstkritik, Selbstzweifel & Einstein (8. Artikel)
- Selbstzweifel – das kräfteraubende Bremsmodul (7. Artikel)
- Small Talk: Wer ihn liebt, wer ihn nicht braucht und was man stattdessen tun kann. Oder: Wie Freudentränen einer hochbegabten Mutter geholfen haben (6. Artikel)
- Small Talk (5. Artikel)
- Was ist das überhaupt: Bescheidenheit? (4. Artikel)
- Bescheidenheit (3. Artikel)
- Warum wissen geschätzte 99% der Hochbegabten gar nicht …? (2. Artikel)
- Start: Warum wissen geschätzte 99% der Hochbegabten gar nicht, dass sie hochbegabt sind? (1. Artikel)
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