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Mittwoch, 19. September 2012

Mit 300 PS zu den Lesern


Fotograf: Leo Pompinon


Hochbegabungspresse Bücherbusse haben tausende Medien an Bord, die sie auf ihren Touren direkt zu den Nutzern bringen. Das schätzen gerade Menschen in ländlichen Regionen. Doch die Zahl der rollenden Riesen stagniert seit Jahren.

Pünktlich steht das kleine Grüppchen an der Bushaltestelle. Die Jüngeren tragen Ohrenstöpsel ihrer MP3-Player. Die Älteren plaudern miteinander. Viel ist nicht los in dem kleinen Dorf im Landkreis Celle. Hinter dem Ortsschild fährt man kilometerweit durch Wälder und Wiesen. Was Urlauber an dieser Region idyllisch finden, bedeutet für die Anwohner lange Wege – zum Einkaufen, zum Arzt, ins Kino oder in die nächste Bibliothek.

„Weiße Flecken“ auf der Landkarte werden solche Gegenden genannt. Um den Menschen, die hier leben, dennoch die Teilhabe an der Wissensgesellschaft zu ermöglichen, haben die Bibliotheken ein besonderes Angebot: die Bücherbusse. Auf festen Touren beliefern sie die Leser mit Büchern, CDs, Computerspielen oder Zeitschriften.

Einer von ihnen ist der Bücherbus im Landkreis Celle. An vier Tagen pro Woche wird der mächtige 300-PS-Motor des zwölf Meter langen Vehikels morgens gegen halb neun angelassen. Dann geht Bibliotheksleiter Johannes von Freymann mit seinem Fahrer und Bibliotheksmitarbeiter Dieter Dralle auf eine von insgesamt neun Touren. 85 Haltepunkte fahren sie an. 4000 bis 5000 ihrer insgesamt rund 35.000 Medien haben sie jedes Mal im Gepäck.

16.000 Bestellungen pro Jahr
Die Haltepunkte fährt der Celler Bus in der Regel alle 14 Tage an. Dann können die Leser im Angebot des Busses stöbern, vorbestellte Medien abholen, Bestellungen aufgeben oder ausgeliehene Medien zurückgeben. „Das Angebot der Fahrbibliotheken wird bundesweit rege genutzt“, sagt von Freymann, der auch Vorsitzender der Fachkommission Fahrbibliotheken beim Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) ist. 8,7 Millionen Ausleihen gab es im vergangenen Jahr. 300.000 aktive Nutzer wurden gezählt. „In Celle bearbeiten wir rund 16.000 Vorbestellungen pro Jahr“, sagt von Freymann. Insgesamt gibt es über den Celler Bücherbus knapp 130.000 Ausleihen pro Jahr. Die Netto-Öffnungszeit des Busses liege bei 19 Stunden pro Woche.

Doch obwohl dieser Bedarf besteht, sinkt die Zahl der Fahrbibliotheken, die die derzeit 112 Bücherbusse in Deutschland betreiben, seit Jahren. Gab es 1978 noch 135 Fahrbibliotheken und 1996 sogar 155, ist die Gesamtzahl seither auf 96 zurückgegangen. „Das ist eine sehr bedauerliche Entwicklung“, sagt Johannes von Freymann. „Damit steigt die Zahl der Menschen, die an unserer Wissensgesellschaft nicht teilhaben können, und das nur, weil sie am falschen Ort wohnen.“

1981 ist die Fahrbücherei Celle erstmals in Betrieb genommen worden. Seit 2010 gibt es den neuen Bus. 423.000 Euro hat das Gefährt gekostet. Er ist mittlerweile der dritte. Fünf Mitarbeiter und ein Azubi teilen sich vier Stellen. „Wir sind eine eigenständige Bibliothek“, sagt von Freymann. Mit der Fahrbibliothek ergänze man das Angebot der Stadt- und der 15 Ortsbüchereien im Landkreis, der auch Träger des Busses sei. Pro Jahr kostet der Celler Fahrbetrieb 269.000 Euro, die der Landkreis übernimmt. „70 Prozent davon sind Personalkosten“, sagt von Freymann. Der Förderkreis helfe tatkräftig und bei kleineren Aktionen könne er auch Sponsoren gewinnen. Doch das ändere nichts daran, dass es eine solide öffentliche Grundfinanzierung für ein solches Projekt geben müsse.

Grenzüberschreitende Kooperation
Auch andernorts haben Bücherbusse eine lange Tradition. Das Angebot der Stadtbibliothek Freiburg etwa gibt es bereits seit 57 Jahren. „Mit unserer rollenden Zweigstelle ergänzen wir die Versorgung unserer Stadt“, sagt die Diplom-Bibliothekarin Christel Karle, die die Fahrbibliothek leitet. Dieses Projekt ist aber auch ein Beispiel für internationale Kooperation. Seit gut 20 Jahren arbeiten die Breisgauer mit der Bibliothèque Municipale im französischen Mulhouse zusammen. „Die Bücherbusse der Städte besuchen einmal im Monat ihre Partnerstadt“, sagt Christel Karle. „Erzieher, binationale Familien oder auch ältere Elsässer, die in ihrer Kindheit noch Deutsch gelernt haben, nutzen dieses Angebot.“

Eine große Nutzergruppe der Busse aus Mulhouse und Freiburg sind Kinder und Jugendliche. Das ist auch bei anderen Bücherbussen so. Viele ihrer Haltepunkte befinden sich an Schulen. Der Bücherbus der Stadtbibliothek im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg zum Beispiel fährt wöchentlich neun Grundschulen an. „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Leseförderung“, sagt Birgit Moldenhauer, die Leiterin. „Unsere fahrbare Zweigstelle bietet den Vorteil, dass wir zu den Grundschülern kommen können und die Kleinen sich nicht durch die Großstadt zu uns auf den Weg machen müssen.“
„Die Stimmung bei uns ist eigentlich immer fröhlich“, sagt Dieter Dralle aus Celle. „Der Bus ist eine Art Treffpunkt für alle.“ Für die Schulen und Kindergärten könne man zudem wichtige ergänzende Aufgaben erfüllen: Klassensätze mitbringen, Medienpakete zu bestimmten Themen zusammenstellen oder Leseförderprojekte unterstützen, indem man Buchvorstellungen, Vorträge oder Autorenlesungen organisiere.

Abends gegen 18.30 Uhr ist der Celler Bus in der Regel von seinen Touren zurück. Doch Feierabend ist dann noch nicht. Die Tagesdaten werden auf den Büroserver überspielt. Zudem muss der Bus gereinigt werden. Schließlich soll am nächsten Morgen wieder alles schick sein, wenn der zwölf-Meter-Riese auf seine nächste Tour geht.

(Autor: dbv, Text: 5207 Zeichen, inkl. Leerzeichen)


Weitere Infos:




Infos zu Fahrbibliotheken:

96 Fahrbibliotheken bundesweit
112 Bücherbusse bundesweit
17,4 % organisatorisch eigenständig
82,6 % Teil eines Bibliothekssystems
8,7 Millionen Entleihungen jährlich

Quelle: fahrbibliothek.de


Die bundesweite Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ wird bereits zum fünften Mal vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) koordiniert. Vom 24. bis 31. Oktober 2012 präsentieren sich Bibliotheken in ganz Deutschland als Partner für Medien- und Informationskompetenz sowie für Bildung und Weiterbildung. Sie veranstalten Lesungen, Ausstellungen, Workshops, Events, Bibliotheksnächte und viele weitere Aktionen, die im gemeinsamen Terminkalender zu finden sind: www.treffpunkt-bibliothek.de.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit mehr als 60 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information, sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.

Kontakt:  Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Barbara Schleihagen, Geschäftsführerin, Tel.: 0 30/644 98 99 12

Samstag, 15. September 2012

Airbus-Wettbewerb 'Fly Your Ideas' bring Innovation auf den Campus






Hochbegabungspresse                                                                                                           
13. September 2012

Airbus-Wettbewerb Fly Your Ideas bringt Innovation auf den Campus
Wettbewerbssieger erhalten einwöchiges Seminar mit führenden Airbus-Ingenieuren und Wissenschaftlern sowie 30.000 Euro

Der von der UNESCO unterstützte und alle zwei Jahre ausgetragene Airbus-Wettbewerb Fly Your Ideas fordert Studenten in der ganzen Welt heraus, neue Ideen für eine nachhaltigere Luftfahrtindustrie zu entwickeln. Dieses Jahr werden die Gewinner nicht nur mit einem Geldpreis von 30.000 Euro belohnt, sondern erhalten auch den Besuch von Experten der Airbus Innovation Cell[1]* auf ihrem Campus. Diese werden im Rahmen eines einwöchigen Seminars vermitteln, was nötig ist, um sich erfolgreich in der Luftfahrtforschung zu engagieren.

Innovation ist das Kernthema der Vision von Airbus für die Zukunft der Luftfahrt. Dieser Wettbewerb ermöglicht es Airbus, mit Universitäten in der ganzen Welt und Studierenden aller Fachrichtungen zusammenzuarbeiten, um zu vermitteln, wie der Branchenführer neue Technologien für eine nachhaltigere Luftfahrt entwickelt, nach der zukünftige Reisende suchen.

„Wir freuen uns, die nächste Generation von Studierenden und jungen Wissenschaftlern, welche unsere Vision einer nachhaltigeren Luftfahrtindustrie teilen, zu motivieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten", erklärt Charles Champion, Executive Vice President  Engineering von Airbus und Schirmherr von Fly Your Ideas. „Wir hoffen, Ideen und den internationalen Austausch innerhalb der weltweiten Gemeinschaft von Studierenden und Wissenschaftlern zu stimulieren, um die nächste Generation von Innovatoren zu begeistern."

Dieses Jahr gehören alle Rechte an Modellen und Entwürfen ihren Entwicklern, so dass sie frei über den weiteren Weg entscheiden können, falls sie ihre Ideen weiterentwickeln möchten.

Die allgemeine Begeisterung für Fly Your Ideas wächst weiter: 111 Teams aus 55 Ländern, sind bereits für die Teilnahme an der 2013-Ausgabe registriert und es verbleiben noch mehr als zwei Monaten bis zum Ende der Anmeldefrist.

Teams, die sich für die nächste Runde qualifizieren möchten, müssen ihre Idee bis zum 7. Dezember 2012 über die Wettbewerbs-Website einreichen.

Fly Your Ideas ist Teil der zukunftsweisenden Initiative Future by Airbus, einer Vision des Flugzeugherstellers für einen nachhaltigen Luftverkehr für 2050 und darüber hinaus.

Die Themen des Wettbewerbs in diesem Jahr sind: Energie, Effizienz, Erschwingliches Wachstum, Verkehrswachstum, Passagiererlebnis und Gesellschaftliche Akzeptanz. Diese Themen wurden von Airbus als die sechs größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für eine nachhaltige Luftfahrtindustrie identifiziert.


[1] Innovation Cell: In 2010 bei Airbus gegründete Organisation mit dem Ziel, bahnbrechende Innovationen über aktuelle Produkte und Services hinaus zugunsten aller Airbus-Stakeholder zu entdecken und umzusetzen.


Pressekontakt:

Anne Galabert – Airbus Media Relations Manager: +33 (0) 5 67 19 04 48

Fotos und Informationen finden Sie unter: http://www.airbus.com/presscentre/pressroom/
Weitere Informationen zu den Themen und zum Wettbewerb finden Sie unter:  http://www.airbus-fyi.com/ 


Hinweise für Redakteure:

Wettbewerbskalender

Anmeldeschluss: 30. November 2012
1. Runde: 3. September 2012 - 7. Dezember 2012 (Eine Seite umfassender Vorschlag)
2. Runde: Januar 2013 - April 2013 (bis zu 1000 Teams ausgewählt, um einen 5000 Worte umfassenden Bericht und ein kurzes Video einzureichen)
3. Runde: Mai 2013 - Juni 2013 (5 Teams ausgewählt, um den Vorschlag einer Jury von Airbus- und Branchenexperten zu präsentieren)
Endgültige Präsentation und Preisvergabe - Juni 2013

Fly Your Ideas 2011

·        2.260 Studierende aus 75 Ländern, 84 Teams wurden für die 2. Runde ausgewählt und 5 Teams wurden für die Endrunde ausgewählt

·   GEWINNER 2011: China - Das Team der Nanjing University of Aeronautics and Astronautics gewann mit seinem bodengestützten Windkraftsystem, das die Energie der Wirbelschleppen beim Starten und Landen nutzt. Xinyuan Zheng, Sprecher des Teams, betont: „Die Teilnahme am 2011 Airbus Fly Your Ideas Wettbewerb war eine einmalige Erfahrung für uns und wir sind sehr stolz, dass wir gewonnen haben."

·        GEWINNER 2009: Australien - Das multinationale Team ‚Coz‘ von der University of Queensland, Australien, erhielt im Juni 2009 den Hauptpreis. Das Projekt fokussierte die Nutzung eines neuartigen Bioverbundwerkstoffs aus Fasern der Rizinuspflanze in Flugzeugkabinen.





Dirk Hermanns
Senior International Consultant

Tel: +33 1 41 43 72 76
Site: www.noirsurblanc.com

Deutscher Weiterbildungspreis: noch fünf Wochen bis Einsendeschluss




Hochbegabungspresse Essen, 14.09.2012 – Noch fünf Wochen, dann endet am 20. Oktober 2012 die Einreichungsfrist für den Deutschen Weiterbildungspreis. Der Preis wird zum nunmehr vierten Mal vom renommierten Haus der Technik ausgeschrieben.

Nach den sehr erfolgreichen Ausschreibungen der vergangenen Jahre erwarten die Veranstalter auch in diesem Jahr eine lebhafte Beteiligung. Die Teilnahme lohnt in jedem Fall: Der Deutsche Weiterbildungspreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die prämierte Arbeit wird im Rahmen einer Dokumentation einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Neu ist der Sonderpreis mit 3.000 Euro Preisgeld exklusiv für kleine und mittelständische Unternehmen.

Eine Jury aus unabhängigen Experten bewertet die Wettbewerbsbeiträge nach den Kriterien Neuigkeitsgrad, wirtschaftliche Relevanz, Wirkungspotenzial, Praktikabilität sowie nach der branchenübergreifenden Bedeutung. Die eingereichten Projekte sollten nicht älter als zwei Jahre und entweder bereits umgesetzt worden sein oder sich in der Umsetzungsphase befinden. Die Veröffentlichung eingereichter wissenschaftlicher Arbeiten darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen.

Teilnahmeunterlagen sowie ausführliche Informationen zum Deutschen Weiterbildungspreis finden sich unter www.deutscher-weiterbildungspreis.de  oder direkt bei:

Haus der Technik
Monika Venker
Hollestr. 1
45127 Essen
Tel: 0201/1803-326

Pressekontakt:
Grayling Deutschland GmbH
Nicole Zeitz; Jan Leder
T. +49 (0)211 – 96 485 48, -41
F. +49 (0)211 – 96 485 45

IQ-Tests zu Sonderkonditionen


Von 3 bis 91: Hochbegabte aus allen Generationen

Sonderaktion für Familien und Freunde zum Tag der Intelligenz

Hochbegabungspresse Das jüngste Mitglied von Mensa in Deutschland e.V. ist derzeit 3 Jahre alt – das älteste Mitglied ist 91. Kinder, Studenten, Berufstätige und Rentner – Mensa hat Mitglieder aus allen Altersgruppen. Oft sind auch mehrere Familienangehörige verschiedener Generationen Mitglied des Hochbegabtenvereins.



Zum Tag der Intelligenz rund um den 1. Oktober bietet Mensa für Familien, Paare und Freunde Sonderkonditionen für IQ-Tests: Jeder zahlende Teilnehmer erhält einen Gutschein, um einen zweiten Teilnehmer kostenlos mit anzumelden.

Deutschland ist IQ-Test-Weltmeister
Die 2-für-1-Sonderaktion gibt es bei IQ-Tests in rund 50 deutschen Städten. Die deutsche Mensa-Gruppe hat damit im Ländervergleich nicht nur die meisten Veranstaltungen zum Tag der Intelligenz, sondern hier kommen im Lauf des Jahres auch die meisten Teilnehmer zum IQ-Test – mit rund 2500 deutlich mehr als in den USA und in Großbritannien, obwohl der internationale Verein dort ein Vielfaches an Mitgliedern hat.

Wussten Sie, dass auch 2 Prozent Ihres Publikums hochbegabt sind? Falls Sie Interesse am Abdruck von IQ-Test-Aufgaben oder einem Gewinnspiel mit IQ-Test-Gutscheinen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

Pressekontakt:         
Matthias Moehl (Vorsitzender), 0171 / 477 47 86
Isabella Holz (stellv. Vorsitzende), 0151 / 59234734


Mensa ist ein internationaler Zusammenschluss mit weltweit 110 000 Mitgliedern. Nach den USA und Großbritannien stellt Deutschland mit über 10 000 Mitgliedern die drittgrößte Gruppe. Mitglied werden kann, wer in einem normierten Test nachweist, dass er einen höheren Intelligenzquotienten hat als 98 Prozent der Bevölkerung. In Deutschland entspricht dies einem IQ ab 130. Bekannte Mensa-Mitglieder sind der deutsche Oscar-Preisträger Florian Gallenberger und die Schauspielerin Geena Davis. Mensa in Deutschland e.V. (MinD) ist als Interessenvertretung beim Deutschen Bundestag registriert und engagiert sich mit zahlreichen Projekten für die Förderung und Erkennung von Hochbegabung. Dazu gehören „MensaKids“ und „MensaJuniors“ für hochintelligente Kinder und Jugendliche sowie das „MinD-Hochschul-Netzwerk“.

Dienstag, 11. September 2012

Cass Business School startet Unternehmensberatungsprojekt für Studenten des Master of Science





Tiefgreifende Neugestaltung der Vorlesungen – Führende multinationale Marken bestätigen ihre Teilnahme an neuem Modul

Hochbegabungspresse September 2012 - Ab September lernen die Studenten des Master of Science in Management an der Cass Business School nach einer neuen Struktur. Die Schule mit Sitz in London hat ihren Vorzeigestudiengang im Postgraduiertenprogramm einer Reihe von Neuerungen unterzogen - darunter ein Unternehmensberatungsprojekt im letzten Semester.

Das neue Modul Unternehmensberatung lässt Teams mit bis zu fünf Studenten reale und aktuelle Unternehmensprobleme von einigen der bekanntesten Firmen der Welt lösen. Von Wachstumsstrategien über Restrukturierung bis hin zu internationaler Expansion und Produkteinführungen haben Studenten sechs Wochen Zeit, eine Lösung zu finden, die anschließend einem Gremium führender Manager vorgestellt wird.

Zu den erstrangigen Großunternehmen, die ihre Teilnahme bereits bestätigt haben, gehören Cartier, PwC, Interbrand, Johnson & Johnson, RBS, Houlihan Lokey, Royal Mail, S&P und Virgin. „Wir möchten Studenten ermutigen, die im Hörsaal erworbenen Fertigkeiten in realen Herausforderungen multinationaler Großunternehmen anzuwenden“, erklärt Prof. Gianvito Lanzolla, Programmdirektor des Master of Science in Management an der Cass Business School.

„Dieses Modul bringt unsere Studenten auf einzigartige Weise mit Geschäftsführern international renommierter Unternehmen in direkten Kontakt. Sie können ihr Wissen vertiefen und bei der Anwendung des Erlernten wichtiges Selbstvertrauen aufbauen. Es gibt ihnen zudem die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln, ihr Netzwerk auszubauen und Karrierechancen wahrzunehmen.“

Zwei weitere neue Module - Praktisches Management sowie Business in der Gesellschaft - wurden ebenfalls im letzten Semester mit aufgenommen. Dieser Schritt führt zu einer Schwerpunktsetzung in Richtung praktischer Anwendung des von den Studenten während des Unterrichts erworbenen Wissens.

Prof. Gianvito Lanzolla: „Wir haben Inhalte und Unterrichtsart überarbeitet, um die neuesten Erkenntnisse in der Managementforschung und -praxis miteinzubeziehen. Die analytischen Unterrichtskomponenten wurden deutlich verstärkt, so werden Studenten mit Wissen und Kompetenzen ausgestattet, um komplexe Unternehmens- und Managementfragen kritisch zu analysieren. Gleichzeitig hilft die Lehrveranstaltung den Studenten bei der Entwicklung von Eigenwahrnehmung und Führungsstil, mit dem Ziel, Menschen und Organisationen positiv zu beeinflussen.“

Ziel des ersten Semesters ist der Aufbau solider analytischer Grundlagen in allen unternehmens- und managementbezogenen Bereichen inklusive Rechnungswesen, Finanzwesen, Marketing, Mikroökonomie, statistische Methoden, Organisationsverhalten und strategische Analysen.
Das zweite Semester dient der Vertiefung dieses Wissens und der Spezialisierung in einem der drei derzeit angebotenen Gebiete: Unternehmertum, Marketing und strategisches Management.

Im dritten Semester erhalten die Studenten die Möglichkeit, die in den ersten beiden Semestern erworbenen Fertigkeiten in realen internationalen Herausforderungen anzuwenden. Hierzu wurden die drei neuen Module - Business in der Gesellschaft, Praktisches Management sowie das Unternehmensberatungsprojekt - entwickelt.

Business in der Gesellschaft verdeutlicht den Studenten in breitem Fokus die sozialen Auswirkungen von unternehmerischen Entscheidungen. Das Modul ist außergewöhnlich, da der Unterricht auf reale Beispiele, vorgestellt u. a. von Experten der Firmen Accenture, Bank of America, Deloitte, KPMG und Merrill Lynch, zurückgreift.

Im Rahmen des Moduls Praktisches Management wenden die Studenten ihr Wissen aus den Grundlagenkursen Organisationsverhalten sowie Unternehmensführung und Veränderungsprozesse der ersten beiden Semester an.

Die Studenten setzen sich auseinander mit Themen wie z. B. ‚Umgang mit störenden Mitarbeitern‘, ‚Entscheidungsfindung bei ungewissen Voraussetzungen‘, ‚Konfliktmanagement‘, ‚Feedback geben und erhalten‘ sowie ‚Verhandlungsführung‘. Reale Fallbeispiele werden Geschäftsführern namhafter Unternehmen vorgestellt und anschließend gemeinsam besprochen.

Das Programm beinhaltet darüber hinaus zwei optionale Komponenten: eine Europaexkursion nach Paris mit Lehrveranstaltungen an der Cass-Partnerschule ESCP und - gemeinsam mit dem Peter Cullum Centre for Entrepreneurship der Cass Business School - einen Businessplan-Wettbewerb, in dem den Studenten die Möglichkeit gegeben wird, ihr Unternehmenskonzept führenden Risikokapitalgebern, Investoren und Industriefachleuten vorzustellen.

Die Zugangsvoraussetzungen wurden erschwert. Alle Bewerber müssen sowohl einen hohen GMAT-Score als auch hervorragende akademische Empfehlungsschreiben vorweisen. Berufserfahrung ist nicht erforderlich.


Cass Business School
Die der City University London angeschlossene Cass Business School bietet innovative, relevante und zukunftsorientierte Ausbildungs-, Schulungs-, Beratungs- und Forschungsangebote. Im Herzen einer der weltweit führenden Finanzzentren angesiedelt, gilt Cass als maßgebliche Wirtschaftshochschule Londons. Unsere MBA-, spezialisierten Master- und sonstigen Studienabschlüsse sind weltweit angesehen und die Hochschule betreut rund 100 Doktoranden. Cass bietet das umfangreichste Portfolio an spezialisierten Masters-Programmen in Europe. Die Einrichtung verfügt darüber hinaus über die größten Fakultäten der Finanz- und Versicherungswissenschaften der Region.

Cass hat die größten Fakultäten für Finanz- und Versicherungswissenschaften in Europa. Sie gehört zu den Top Ten der Hochschulen für Wirtschaft, Management und Finanzen in Großbritannien und 90 Prozent  ihrer Forschungsergebnisse sind international signifikant. Cass ist ein Ort, an dem Studenten, Wissenschaftler, Industrieexperten, Wirtschaftsführer und politische Entscheidungsträger einander bereichern können. Weitere Informationen finden Sie unter: www.cass.city.ac.uk.




Dirk Hermanns
Senior International Consultant





Tel: +33 1 41 43 72 76
Site: www.noirsurblanc.com


Die neue GEDANKENtanken-Gala


Hochbegabungspresse

Inhalt

1.     Neue GEDANKENtanken-Gala: 1. Ulmer Rednernacht
2.     Kölner Rednernacht: Jetzt alle Videos online!
3.     Glückwunsch: Andreas Buhr wird GSA-Präsident
4.     Glückwunsch: Thilo Baum wieder als Autor geehrt
5.     Neu: Online-Seminare zu jeder Zeit
6.     Öffentliche Termine 2012: Stefan live
7.     Der schlaue Spruch

Neue GEDANKENtanken-Gala

Liebe Schweinehundefreunde,
stellen Sie sich vor,
  • Sie betreten einen magisch schönen Raum: Weiß gedeckte Tafeln. Kerzen brennen auf den Tischen. Das Auge freut sich, wo immer es hinschaut. Sie sind in einer sehr edlen Location (www.wiley-club.de).
  • Ihnen streichelt der Duft eines erstklassigen Buffets die Nase. Sie bedienen sich und genießen.
  • Die Menschen um Sie herum sind gut drauf, schick gekleidet, neugierig, konstruktive Geister – die Atmosphäre ist erwartungsfroh und voller positiver Energie.
  • Dann betritt die Moderatorin die Bühne und der GEDANKENtanken-Gala-Abend geht so richtig los: Experten, Künstler, Ideen – Sie erleben großartige Stunden und eine geniale Show!
  • Fast nebenbei tanken Sie schlaue Gedanken, die Sie weiterbringen – und zwar an einem Samstagabend! Fernsehen können Sie ein andermal ...
Ja, genau! Es geht weiter mit dem Motto "GEDANKENtanken": Schon am 29. September bei der 1. Ulmer Rednernacht, im wunderschönen Neu-Ulmer Wiley Club – inklusive Galamenü.
Seien Sie live dabei und sichern Sie sich gleich Ihre Plätze!



Sie erwarten (das Programm kann sich vereinzelt noch ändern):
  • 13 Vorträge, 1 Show: alles an einem Abend
  • Work-Life-Booster kurz und knackig: Ideen im Viertelstundentakt
  • Top Themen, top Performance: GEDANKENtanken als Event
  • Impulse querbeet: Speaker, Künstler, Experten & Comedians auf einer Bühne
BUCHEN SIE GLEICH IHRE KARTEN!

Programm: GEDANKENtanken-Menü

Einlass & Get-together ab 17.30 Uhr

Vorspeisenbuffet ab 18.00 Uhr

Teil 1 (19.00 – 21.00 Uhr): Gedächtnistraining, schlaue Fortbildung, fantasievolle Kindererziehung, Servicekultur, Kreativität


·        

Begrüßung durch Moderatorin Sabine Altena
Die bekannte Radio- und TV-Moderatorin Sabine Altena (u.a. Antenne Bayern) wird Sie in ihrer unvergleichlich charmanten Art durch die 1. Ulmer Rednernacht führen. Freuen Sie sich auf die rennomierte Expertin für Auftritt und Wirkung!

  • Markus Hofmann: „Vorsprung durch Wissen – in jedem Kopf steckt ein Superhirn“
Markus Hofmann ist einer der inspirierendsten Gedächtnisexperten Europas und einer der begehrtesten Vortragsredner für Unternehmen aller Branchen. Er ist Direktor des Steinbeis Transfer Instituts „Professional Speaker GSA“, Lehrbeauftragter u.a. an der Management-Universität St. Gallen sowie an der ZfU International Business School in der Schweiz.
Markus Hofmann verpackt erstaunliches Wissen in exzellentes Infotainment und begeistert sein Publikum mit einem erfrischenden Mix aus lebendiger Interaktion, hohem Praxisbezug und bewegenden Erfolgserlebnissen. Er vermittelt Lern- und Merktechniken, die jeder sofort für sich umsetzen kann. Sein Versprechen: Der Weg zu mentaler Fitness ist eine leichte Übung für uns alle.

Es ist heute unmöglich, alle wichtigen Businessbücher zu lesen – das Angebot ist zu groß. Leider verpasst man so viele wichtige Inhalte, oder – schlimmer noch – weiß gar nicht, dass man wichtige Inhalte verpasst! Hier können die „business bestseller summaries“ helfen.
Alexander Krunic ist der Inhaber von „business bestseller“, dem größten deutschsprachigen Wirtschaftsbuch- und Managementmagazin, welches die „business bestseller summaries“ herausgibt: 8-seitige Kurzfassungen der interessantesten Wirtschaftsbücher, sorgfältig redaktionell ausgesucht und zusammengefasst von Fachjournalisten, Wissenschaftlern und häufig den Autoren selbst. So erhalten Sie in einer Viertelstunde die relevanten Informationen jedes Buches – und entscheiden nun qualifiziert, was Sie wirklich lesen sollten.

Sabine Bohlmann ist DIE deutsche Erfolgsautorin zum Thema Kindererziehung mit Herz, Einfühlungsvermögen und Fantasie. Ihre Bücher und Vorträge sind wahre Glückstankstellen für das Familienleben: Die zweifache Mutter stellt ihre ganz eigenen erprobten Tricks und Kniffe vor, mit denen typische Stolpersteine im Erziehungsalltag spielend umgangen werden können. Seien Sie sicher, dass das „Sockenmonster“, der „fliegende Teppich“, die „sprechende Zahnbürste“ oder die „Böse-Worte-Schublade“ Ihren Kindern (und deren Eltern) einen Riesenspaß bereiten – und nebenbei die gewünschten Erfolge erzielen!
Bekannt ist Sabine Bohlmann aber auch als Schauspielerin und Synchronsprecherin: Im TV tritt sie in Produktionen wie „Unser Charly“, „Marienhof“ oder „Ein Bayer auf Rügen“ auf. Und Sabine Bohlmanns einzigartige Stimme kennen wir etwa aus „Harry Potter“-Kinofilmen, als Lisa Simpson bei „Die Simpsons“, aus Anime-Serien wie „Sailormoon“ oder „Pokémon“ oder als Kenny McCormick aus der Kultserie „South Park“.

1.100 Live-Webinare in drei Jahren mit 55.000 Live-Teilnehmern und mehr als 120.000 anschließenden Abrufen der Webinaraufzeichnungen – DAS ist Gedankentanken an einer Großtankstelle, die täglich 24 Stunden geöffnet hat! Erfahren Sie von Cemal Osmanovic: Welche Chancen bieten moderne Medien  schon heute?  Und wie wird die Inspirations-Welt von Morgen aussehen?

Cemal Osmanovic ist IT-Unternehmer und Vertriebsprofi. Seine Strategien und Konzepte wirken in hunderten Unternehmen erfolgreich. Er gilt als Innovator und Vordenker, dessen Ideen ganze Märkte bewegen.

Sabine Hübner gilt als DIE deutschprachige Expertin für Servicequalität, Servicekultur und Kundenorientierung. Sie ist erfolgreiche Unternehmerin, Vordenkerin und Praktikerin. Renommierte nationale und internationale Unternehmen verlassen sich auf ihre Empfehlungen. Ihre Vorträge legen die Basis für eine konsequente Kundenorientierung und eine neue, außergewöhnliche Servicekultur. Sabine Hübner sagt: „Service schafft Wert. Für Kunden, Mitarbeiter, Unternehmen!”
Erfahren Sie, wie Kunden glücklich und Unternehmen erfolgreich werden. Warum ist „zufrieden“ zu wenig? Wie wird herausragender Service zum Schlüssel für Marktführerschaft? Was macht exzellenten Service aus? Wie gelangen Sie vom „Point of Pain“ zum Wow-Effekt – und wie steigern Sie die Kundenloyalität? Ein Vortrag mit vielen praktischen Tipps und Erfolgsbeispiele, die Lust auf Service machen!

Timo Wuerz ist der „Rockstar der Comic-Szene“ (Süddeutsche Zeitung) und der zeichnerische Vater von „Günter, der innere Schweinehund“. Er leitet als Problemlöser und Arschretter Kreativ-Eingreif-Teams für die Entwicklung und Gestaltung von Filmen, Shows und Themenparks, hat fast 100 Comics und Bücher, Briefmarken, CD-Cover, Corporate Designs, Snowboards, Poster und Spielzeug gestaltet, lehrt an einer Hochschuldozent und coacht. Und er ist immer noch dankbar und demütig, das machen zu können, was er liebt, und dafür bezahlt zu werden. Seine Arbeiten sind in internationalen Galerien und Museen zu sehen.
Timo Wuerz wird live auf der Bühne ein Bild malen und genau erklären, was er und wie er es macht.

Exquisites Gala-Buffet & Kommunikationspause

Genießen Sie das grandios leckere Buffet mit zahlreichen Hauptgerichten und Nachspeisen der Wiley-Club-Küche! Tanken Sie die einzigartige Atmosphäre eines der schönsten Restaurants Deutschlands! Und natürlich: Tauschen Sie sich aus!

Teil 2 (22.00 – 24.00 Uhr): Comedy, Motivation, Beziehungstipps, Verkauf, Personalrecruiting, Unternehmertum, Persönlichkeitspsychologie und Musik-Entertrainment

  • Luke Mockridge: „I‘m Lucky, I‘m Luke: Smarte Sandwich-Kind Comedy“
Nicht erwachsen, nicht Kind. Irgendwo dazwischen befindet sich Luke Mockridge und stolpert charmant, verplant als Comedy-Newcomer durch die Welt. Ob Facebook, Disco oder kiffende Wecker: Der Kosmos des 22-jährigen Allround-Talents ist einfach Hammer lustig! Und wenn er die Gitarre auspackt und singt braucht man auch keinen Justin Bieber mehr …
Luke Mockridge, am 21.03.1989 in Bonn geboren, machte 2007 seinen IB in Kanada und studiert seitdem in Köln. Seinen ersten Auftritt hatte er am 01. März letzten Jahres. Seitdem sind viele gefolgt, er tritt in Mix-Shows in ganz Deutschland auf und hat sich schnell zum Publikumsliebling entwickelt. Vor allem die weiblichen Zuschauer mögen ihn …

  • Stefan Frädrich: „Das Ziel ist im Weg: Warum Ziele Quatsch sind – und wie wir sie trotzdem erreichen“
Motivationscoach Dr. Stefan Frädrich (u. a. Trainer des Jahres 2011) hält einen kritischen und motivierenden Vortrag über die Fallen herkömmlicher Zielformulierung – und wie wir Ziele so formulieren, dass wir sie auch erreichen. Denn: Anstatt zu Leistung zu motivieren, bewirken Ziele oft das Gegenteil: Sie bremsen – den einzelnen, ganze Teams und Organisationen, indem sie häufig wie Alibis wirken, zum Selbstbetrug einladen und letztlich demotivieren. Dabei ist es gar nicht so schwierig, Ziele zu erreichen! Wenn man weiß, wie es wirklich geht, und tut, was man dafür wirklich tun muss …

Die Beziehungsexpertin, Ratgeberautorin und Sängerin Julia Kathan fragt: Ist es wirklich die Liebe, um die wir uns tagtäglich drehen? Oder ist es nicht vielmehr die Suche nach Liebe? Wann handeln wir liebevoll und wann werden wir von unserem Ego geritten?
Wie dreht sich das Beziehungskarussel? Sind die Ängste von Männern und Frauen verschieden? Wollen wir als "bessere Hälfte" oder als "ganzer Ball" durchs Leben rollen? Und was bitteschön ist der W-Fragen-Alarm?
"Liebe ist der Austausch von Freude" lautet das Credo von Julia Kathan. Freuen Sie sich auf einen heiteren und tiefsinnigen Vortrag, bei dem Männlein ud Weiblein gleichermaßen gefordert werden.

Die beiden Begriffe „Liebe“ und „Verkaufen“ durften lange nicht in einen Zusammenhang gebracht werden – das war ein Tabu! Hans-Uwe L. Köhler dachte über diese Ungerechtigkeit nach und fand eine Metapher, die zu einer wunderschönen und herzlichen Geschichte führt: LoveSelling.
Erleben Sie im einmalig lustigen und inspirierenden Vortrag von Hans-Uwe L. Köhler, einem der besten deutschsprachigen Redner, Trainer und Erfolgsautoren, wie Verkaufen zur liebenswertesten Tätigkeiten der Wirtschaft wird! Am Ende ist es einfach nur eine unglaubliche Geschichte, bei der zwei zusammenfinden: Der Verkäuer und sein Kunde.

  • Jörg Knoblauch: „Die besten Mitarbeiter finden und halten: Die ABC-Strategie nutzen“
Ein Unternehmen sollte die richtigen Mitarbeiter finden und binden. Deshalb gibt es zum Thema Mitarbeiterführung und -motivation viele Modelle und Strategien. Aber: Kein Personal-Tool ist so einfach und effektiv wie die ABC-Strategie. Sie zeigt ganz einfach, woran ein Unternehmer gute Mitarbeiter erkennt und wie er sie im Unternehmen hält.
Der renommierte Personal-Experte, Unternehmensberater und Trainingsunternehmer Prof. Dr. Jörg Knoblauch zeigt, dass gute Mitarbeiterführung kein Zufall ist. Er erklärt, wie Sie effektiv Ihr Personal „im Griff“ haben und Ihre Mitarbeiter stets aufs Neue motivieren.

Alyssa Jade McDonald arbeitete viele Jahre als erfolgreiche Managerin eines internationalen Großkonzerns – bis sie sehr krank wurde. Sie überwand den Schock und entschied sich für ein Leben, das mehr ihren Wurzeln entsprach: Die Geschichte der Farmerfamilie McDonald beginnt vor 80 Jahren im Dschungel von Papua Neuguinea, wo verantwortlicher Anbau im Einklang von Mensch und Natur im Vordergrund stand. Inspiriert von ihrem nach Sydney übergesiedelten Großvater, einem berühmten Chefpatissier, gründete Alyssa Jade McDonald eine Schokoladenplantage in Ecuador. Dort ensteht nun BLYSS, Deutschlands erste naturbelassene Schokolade aus einer einzigen Kakaobohnensorte.

  • Richard De Hoop: „Macht Musik! So spielt Ihr Team zusammen, statt nur Lärm zu produzieren“
Musiker und Motivationsredner Richard de Hoop ist auf der Bühne einzigartig: In einer grandiosen Musik-Show vergleicht er die Charaktere von Menschen mit Musikinstrumenten, um ihre Vielfalt und Bandbreite darzustellen. Seine Message: Nur das freudvolle Zusammenspiel des Orchesters, der Mitarbeiter, unter der Leitung motivierender Dirigenten, der Vorgesetzten, führt zu einem optimalen Klangerlebnis und Höchstleistung des gesamten Ensembles.
In Deutschland wurde der seit 1995 erfolgreiche holländische Entertrainer durch die Pro7-Fernsehsendung „Der Glücksreport“ als Glückscoach bekannt. Richard de Hoop lebt vor, was er vermittelt: Er ist ungemein authentisch, witzig, leidenschaftlich – ein Sympathieträger, der sein Publikum mitreißt.

Wann & wo?

·         29. September 2012, 18.00 – 24.00 Uhr

·         Wiley-Club, Wiley-Straße 4, 89231 Neu-Ulm

Wieviel?

·         119,- € zzgl. MwSt (Einzelkarte, inkl. Buffet, zzgl. Getränke)

·         99,- € zzgl. MwSt (Ermäßigung für Schüler, Azubis, Studenten, Schwerbehinderte, Mitglieder der German Speakers Association, Kunden der Sparkasse Neu-Ulm-Illertissen, Gruppen ab 5 Personen)

·         Journalisten/Medienvertreter: Akkreditierung hier

Buchen Sie jetzt Ihre Karte(n): gleich HIER!

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung zur weiteren medialen Aufbereitung professionell gefilmt wird! Es kann also sein, dass auch Sie einige Male im Bild zu sehen sein werden. Mit Ihrem Erscheinen stimmen Sie dem automatisch zu.

Na? Ich hoffe, wir sehen uns in Neu-Ulm?
Herzliche Schweinehundegrüße
Ihr
Stefan Frädrich

Rednernacht Köln: Alle Videos online!

Wer GEDANKENtanken bei Facebook verfolgt oder den GEDANKENtanken-Youtube-Kanal abonniert hat, weiß bereits Bescheid:
  • Mittlerweile sind SÄMTLICHE Videos der 1. Kölner Rednernacht online.
  • Das heißt, Sie können unter www.gedankentanken.com jederzeit anschauen, was wir am 30. Juni im Kölner Millowitsch-Theater auf die traditionsreichen Bretter gezaubert haben.
Am besten surfen Sie einfach mal drauf los: www.gedankentanken.com

Und natürlich erzählen Sie davon, wo immer Sie können, teilen die Videos bei Facebook, Twitter, in Ihren Newslettern, schwärmen Ihren Lieben, Freunden und Kollegen vor – und melden sich auch gleich zur 1. Ulmer Rednernacht an ... ;-)

Andreas Buhr wird GSA-Präsident

Herzlichen Glückwunsch! Auf der diesjährigen GSA-Convention, die letztes Wochenende im schönen Düsseldorf stattfand, wurde
Die Amtszeit meines Freundes und hoch geschätzten Kollegen (der bis dahin den Titel "President elect" tragen wird) beginnt im nächsten Jahr. Bis dahin wird der erfolgreiche Business-Speaker und Gründer der go-Akademie Zeit haben, sich in die neue Aufgabe einzuarbeiten – und dann (wie gewohnt mit Vollgas) die German Speakers Association, den Berufsverband deutschsprachiger Redner, in die Zukunft führen.

Ich freue mich sehr, lieber Andreas!

Thilo Baum erneut als Autor geehrt

Es ist schon wieder passiert! Nachdem GEDANKENtanken-Redner Thilo Baum von Managementbuch.de bereits 2010 den Trainerbuchpreis des Jahres verliehen bekam, hat er dieses Jahr erneut abgesahnt:
Gemeinsam mit meinem Freund und Kollegen Martin Laschkolnig hat Thilo das Trainerbuch des Jahres 2012 herausgegeben:
Die Bildungslücke: Der komprimierte Survival-Guide für Berufseinsteiger


Zwischen dem, was das Bildungssystem liefert und dem, was im Leben zählt, klafft eine riesig Lücke: die Bildungslücke. Sämtliche Autoren des Werks geben in wunderbaren Texten Vollgas, um eben diese zu schließen.
Mitgemacht haben übrigens auch einige weitere GEDANKENtanken-Experten: Markus Hofmann zum Beispiel, Timo Wuerz oder meine Wenigkeit ...
Herzlichen Glückwunsch, Thilo und Martin!

Neu: Online-Seminare zu jeder Zeit

Große Freude! Auch unser GEDANKENtanken-Onlineshop füllt sich: Sie können sich nun ganz bequem vom eigenen Rechner aus
  • Aufzeichnungen von Online-Seminaren und Webinaren ansehen,
  • an Live-Seminaren teilnehmen,
  • sowie Karten für Veranstaltungen
  • und hochwertige Weiterbildungsprodukte erwerben.
Schauen Sie rein: GEDANKENtanken-Shop

Öffentliche Termine 2012: Stefan live

Die nächsten öffentlichen Termine von Dr. Stefan Frädrich 2012 sind:
11.09. "Selbst-PR - Teil 3: So werden Sie zum Kundenmagnet!", Webinar, SALESMASTERs online
29.09. GEDANKENtanken: Die 1. Ulmer Rednernacht
14.10. "Glück ist lernbar! Die Formel für ein besseres Leben", VOX, 8.50 Uhr
16.10. "Das Günter-Prinzip", Springmaus-Theater, Bonn
17.11. "Nichtraucher in 5 Stunden", Götzis (bei Bregenz)
18.11. "Nichtraucher in 5 Stunden", Innsbruck
Infos und Anmeldung
Die vierstündige Doku "Glück ist lernbar! Die Formel für ein besseres Leben" mit Stefan Frädrich als Coach können Sie jederzeit in der Online-Videothek von VOX anschauen (für den erschwinglichen Betrag von 1,29 €): Glück ist lernbar! Die Formel für ein besseres Leben
Stefan Frädrichs Sendung "Besser Essen - leben leicht gemacht" läuft im neuen Frauensender Sixx!
Zum TV-Programm von Sixx
Und wer keine Lust hat, sich an einem starren Programm zu orientieren, kann einzelne Folgen jederzeit beim Online-Sender Maxdome anschauen:
www.maxdome.de

Der schlaue Spruch

Es gibt nur drei Geheimnisse für Erfolg:
Steh früh auf, arbeite hart, finde Öl!
Paul Getty

Kontakt

Dr. Stefan Frädrich
Motivation, die wirkt.
Maastricher Str. 17
D-50672 Köln
E-Mail: info@stefan-fraedrich.de
Internet: www.stefan-fraedrich.de

2012/13 QS World University Rankings



Exzellenzinitiative zeigt wenig Wirkung während MIT die Spitzenposition belegt

Hochbegabungspresse MIT überspringt die University of Cambridge und ist zum ersten Mal die beste Universität der Welt in den QS World University Rankings.

Das in Cambridge und in Massachusetts angesiedelte Forschungshaus erlangte den ersten Platz vor allem durch die überlegene Zitierhäufigkeit und durch das Verhältnis von Studenten pro Fakultät. Zudem stieg die Anzahl internationaler Mitarbeiter in Forschung und Lehre an der Universität.
Die beste deutsche Platzierung erreicht in diesem Jahr die Technische Universität München (53) vor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (55). Insgesamt konnten sechs Universitäten aus Deutschland Ihre Position im Vergleich zu 2011 verbessern.

Jedoch befindet sich keine deutsche Universität in den Top 50, was die Diskussion zur Effektivität der Exzellenzinitiative wieder antreiben könnte. Ganze 14 der 20 besten Universitäten, inklusive der vier bestplatzierten, erzielen niedrigere Ergebnisse im Bereich Forschungszitate als im Jahr zuvor.

Top 10 - Weltweit
2012
2011
Universität
1 
3 
Massachusetts Institute of Technology (MIT)
2 
1 
University of Cambridge
3 
2 
Harvard University
4 
7  
UCL (University College London)
5 
5 
University of Oxford
6 
6 
Imperial College London
7 
4 
Yale University
8 
8 
University of Chicago
9 
13 
Princeton University
10 
12 
California Institute of Technology (Caltech)
© QS Quacquarelli Symonds 2004-2012  www.topuniversities.com . All rights reserved.

Beste Deutsche Universitäten 
2012
2011
Universität
53 
54
Technische Universität München
55 
53
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
60 
62
Ludwig-Maximilians-Universität München
87 
66
Freie Universität Berlin
106 
105
Universität Freiburg
119 
149
Georg-August-Universität Göttingen
130 
132
Humboldt-Universität zu Berlin
141 
147
KIT, Karlsruher Institut für Technologie
144 
152
Eberhard Karls Universität Tübingen
150 
140
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
151 
154
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
201=
182
Universität Frankfurt am Main
© QS Quacquarelli Symonds 2004-2012  www.topuniversities.com . All rights reserved.

„Die niedrigere Auswirkung der Forschung an den deutschen Universitäten spiegelt die zugenommen Intensität im globalen Wettbewerb wieder. Dieses gilt besonders für den prioritätsstarken Bereich Wissenschaft und Technologie“, sagt QS Forschungsleiter Ben Sowter. „MIT perfektioniert ein Konzept, das nun von vielen vorreitenden Technologieunternehmen aus Asien verfolgt wird."
Neun der zehn besten Technologie-fokussierten Universitäten verbessern in diesem Jahr ihre Position, angeführt von MIT, Imperial College (6), Caltech (10) und ETH Zürich (13). Koreas KAIST (63) ist der größte Aufsteiger in den Top 100, während die Hong Kong University of Science and Technology (33) und Singapurs Nanyang Technological University (47) ihren Aufstieg fortsetzen. Dabei wurden beide Hochschulen vor nur gerade einmal 21 Jahren gegründet.

Mit insgesamt 72 Ländern in den Top 700 sind so viele Nationen wie noch nie in den QS World University Rankings vertreten. Dieses ist vor allem Folge der zunehmenden Internationalisierung. Die Universitäten unter den ersten 100 haben im Durchschnitt 10% mehr internationale Studenten als in 2011. Dieses ist bisher der größte, jährliche Anstieg seit Beginn des Rankings vor neun Jahren.
Im Gegensatz dazu liegt keine deutsche Universität in den Top 100 für ihr Verhältnis an internationalen Studenten oder Mitarbeitern. Denn die Mehrheit schneidet in beiden Maßnahmen schlechter ab als im Vorjahr.

Sowter erläutert: "Der noch nie dagewesene Anstieg in internationaler Rekrutierung spiegelt den globalen Talentwettbewerb wieder. 120.000 mehr internationale Studenten wurden in diesem Jahr in den Top 500 Universitäten gelistet. Daraus folgernd liegt die  weltweite Zahl nun bei über vier Millionen."
Die vollständigen 2012/13 QS World University Rankings® sind online auf www.topuniversities.com veröffentlicht.

Twitter: @worlduniranking  #QSWUR #unirankings
Facebook: QS World University Rankings
-Ende-

Medienkontakt:

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QS Quacquarelli Symonds Ltd
QS hat sich seit 1990 als das weltweit führende Netzwerk für Bildung und Karriere etabliert. Als Produzent der QS World University Rankings® bietet QS zudem innovative Forschung, Veranstaltungen, Publikationen und Lösungen für Universitäten. Damit ermöglicht QS Universitäten neue Wege, mit den besten Studenten weltweit in Verbindung zu treten.

QS World University Rankings®
Die QS World University Rankings®, jetzt in ihrer siebten Auflage, sind eine jährliche Rangliste der 700 top Universitäten der Welt und sind die derzeit wohl bekanntesten und am meisten respektierten Rankings ihrer Art. Erstellt durch die QS Intelligence Unit unter Beratung eines internationalen Expertengremiums aus führenden Akademikern, wird weltweit von potentiellen und derzeitigen Studenten, von Universitätsexperten und von Regierungen auf die QS World University Rankings® verwiesen. Der Zweck dieser Rankings ist und war es, Universitäten als die vielseitigen Organisationen zu erkennen, die sie sind, und einen globalen Vergleich zu bieten, über deren Erfolg gegenüber ihrer vornehmlichen Mission Weltklasse zu werden oder zu bleiben. Die Rankings basieren auf den vier Säulen Forschung, Lehre, Internationalisierung und Beschäftigungsfähigkeit.

Scopus-Datenbank von Elsevier
QS benutzt für seine Rankings Zitierungsdaten von Scopus, welches die größte Auszugs- und Zitats-Datenbank aus von Fachleuten überprüfter Literatur und qualitativen Webquellen ist. Die einzigartige Datenbank beinhaltet Auszüge und Referenzen aus über 18.000 Titeln, publiziert von mehr als 5.000 internationalen Verlagen, wodurch eine breite, interdisziplinäre Abdeckung gewährleistet wird. Scopus ist eine zuverlässige Quelle bibliometrischer Daten, die auch von vielen anderen Organisationen genutzt wird, wie z.B. der OECD, dem Australian Research Council, iFQ (Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung) und ISTEP (National Institute of Science and Technology Policy of Japan). 

Frauen in Europa

Frauen in Europa
Frauen in Europa by Lilli Cremer-Altgeld. „Frauen in Europa“. Seien Sie dabei! Mit Ihren Gedichten. Mit Ihren Ideen. Mit Ihren Visionen. Mit Ihren Werken. Mit Ihrer Homepage. Bitte schreiben Sie eine Mail an Lilli Cremer-Altgeld frauenineuropa@t-online.de Bitte klicken Sie auf das Bild: So kommen Sie direkt zum Blog „FRAUEN IN EUROPA“.

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik


Foto: Ralf Voigt


Man erkennt sie.

Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001





Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung

Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“

Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.

Aber was ist überhaupt Hochbegabung?

Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015

Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?

Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.

Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.

Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.

Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.

Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?

Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.

Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.

Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:

O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.

O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.

O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:

O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.

O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.

Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015

Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.

Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:

„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:

O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)

O Sozial-emotionale Fähigkeiten

O Musisch-künstlerische Fähigkeiten

O Musikalische Fähigkeiten

O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)

O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

O Praktische Intelligenz“

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015

Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.

Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“

Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?

Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …

Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).

Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.

Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.

So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015

Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.

Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."

Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.

O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.

O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015

O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015

O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015

O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.

Meine Empfehlungen:

O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015

O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015

O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.

Ich drücke schon mal die Daumen!

Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.

Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.

Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.

Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.

© Lilli Cremer-Altgeld, 2015