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Montag, 8. März 2010

Berufsbegleitend studieren - informieren Sie sich jetzt!

Hochbegabungspresse Das Fernstudien-Angebot der HFH Hamburger Fern-Hochschule stößt bei Berufstätigen auf große Resonanz. Im März und April 2010 finden in mehr als 50 Orten wieder Informationsveranstaltungen statt.

Die HFH Hamburger Fern-Hochschule informiert Studieninteressierte im Frühjahr 2010 auf über 140 regionalen Informationsveranstaltungen in Deutschland und Österreich über ihr Studienangebot. Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Leiter der regionalen Studienzentren stellen das Studienkonzept vor und beantworten Fragen. Die Termine sind auf der Webseite der HFH unter
http://www.hamburger-fh.de/service/termine/ aufgelistet.

Die Hamburger Fern-Hochschule bietet die berufs- oder ausbildungsbegleitenden Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaft, Facility Management, Gesundheits- und Sozialmanagement, Health Care Studies, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsrecht an, ferner den Diplomstudiengang Pflegemanagement und den MBA-Studiengang General Management. In Kooperation mit der University of Louisville, Kentucky/USA führt die HFH das international angelegte MBA-Programm Global Business und den Ph.D.-Promotionsstudiengang Industrial
Engineering durch. Eine Zulassung zu den Diplom- und Bachelor-Studiengängen ist gemäß dem Hamburgischen Hochschulgesetz auch für Berufstätige ohne (Fach-)Hochschulreife möglich.

Auch zum 1. Januar 2010 hatten rund 1.000 Studienanfänger ihr Fernstudium an der HFH aufgenommen, so dass an der Hochschule nun über 8.500 Studierende eingeschrieben sind. Das sind die höchsten Studierendenzahlen seit Gründung der Hochschule vor dreizehn Jahren. HFH-Präsident Prof. Dr. Dr. Bernd Zinkahn zeigt sich erfreut über den Trend: "Unsere steigenden Immatrikulationszahlen sind in erster Linie auf den guten Ruf unserer Hochschule zurückzuführen, den zufriedene
Studierende und Absolventen weiter verbreiten", sagte er. "Die beeindruckende Zahl der Absolventen zeigt, dass auch ein qualitativ hoch anspruchsvolles, berufsbegleitendes Studium erfolgreich abgeschlossen werden kann."

Die Hamburger Fern-Hochschule wurde 1997 gegründet und ist vom Hamburger Senat staatlich anerkannt. Sie ist eine der größten privaten Hochschulen Deutschlands. An 40 Studienorten in Deutschland und Österreich ermöglicht die HFH ihren Studierenden eine wohnortnahe Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen und Prüfungen. Bereits über 2.500 Absolventinnen und Absolventen haben ihr Studium an der Hamburger Fern-Hochschule erfolgreich beendet.

HFH-Infoline, Tel. +49 (0)40 350 94 360,
Internet: www.hamburger-fh.de

Pressekontakt:
Katrin Meyer / Niels Herder
HFH - Hamburger Fern-Hochschule
Alter Teichweg 19
22081 Hamburg
Tel. 040/350 94 383
E-Mail: niels.herder@hamburger-fh.de

Weltanschauung kommt von "Schau' dir die Welt an!"

Austauschschüler all around the Globus

Hochbegabungspresse Obwohl man vermuten könnte, dass die Vorzeichen für Schüleraustauschprogramme in Zeiten der Schulzeitverkürzung und der
viel beschworenen globalen Wirtschaftskrise schlecht stehen, sprechen die Zahlen austauschinteressierter Schülerinnen und Schüler eine ganz andere Sprache. Im Schuljahr 2009/2010 haben sich etwa 20.000 Jugendliche zu einem mindestens dreimonatigen Aufenthalt an einer Schule im Ausland entschieden. Der Drang in die Ferne ist ungebrochen hoch, ja es ist sogar ein Zuwachs von 45 Prozent (!) in den letzten sechs Schuljahren zu verzeichnen.

Über 60 deutsche Austauschorganisationen werben um die Gunst von Schülern und ihren Eltern. Doch wie verschafft man sich auf dem großen Anbietermarkt eine erste Orientierung? Das "Handbuch Fernweh. Der Ratgeber zum Schüleraus-tausch" ist dabei eine gute Hilfe. Thomas Terbeck, Autor des Standardwerkes und selbst ehemaliger Austauschschüler, versteht es durch eine Kombination aus jugendnahem Schreibstil und fundiertem Fachwissen, die zum Teil komplexen Zu-sammenhänge von Schüleraustauschprogrammen für Jung und Alt auf den Punkt zu bringen.

Was bedeutet es überhaupt, Austauschschüler zu sein? Wie läuft das Bewer-bungsverfahren ab? Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Gibt es einen idealen Programmanbieter? Welche Probleme können im Alltag auftreten? Antworten auf diese und andere Fragen gibt Terbeck in seinem umfangreichen Ratgeber. Auf eine lockere und informative Art schildert er zunächst Schritt für Schritt den Weg in die Ferne, zeigt mögliche Problembereiche im Alltag eines Austauschschülers auf und legt mit seinen wertvollen Insider-Tipps den Grundstein für eine erfolg- reiche Zeit im Ausland.

Die übersichtlichen Preis-Leistungs-Tabellen von High-School-Programmen für 18 Gastländer versetzen den Leser überdies in die Lage, die Angebote von über 60 Austauschorganisationen zu vergleichen und das für ihn individuell passende Austauschprogramm zu finden.

Einen guten Einstieg in das Thema Schüleraustausch, Leseproben einzelner Kapitel und umfangreiche Linklisten zu den Veranstaltern bietet das Online-Angebot unter www.handbuchfernweh.de. Thomas Terbeck: Handbuch Fernweh.
Der Ratgeber zum Schüleraustausch, mit Preis-Leistungs-Tabellen von High-school-Programmen für 18 Gastländer, 9., vollst. überarb. Auflage, Januar 2010
ISBN 978-3-935897-16-7, 608 Seiten, 18.50 Euro

Pressekontakt:
weltweiser - der unabhängige Bildungsberatungsdienst
Jens Hirschfeld - Büro Bonn
Sirius Business Park
Siemensstraße 36
53121 Bonn
hirschfeld@weltweiser.de
Telefon: 0228 391 84 784

Donnerstag, 4. März 2010

Talente für nonfiktionale TV-Programmentwicklung gesucht

Das mibeg-Institut Medien und der
TV-Produzentenverband VFFVmedia e.V.
vergeben ein Stipendium für die Ausbildung
zum Entertainment Producer

Hochbegabungspresse Mitte April beginnen am mibeg-Institut Medien berufsbe-gleitende Weiterbildungen zum Aufnahmeleiter, TV-Redakteur für Aktuelles und Dokumentation und zum TV-Producer mit dem Schwerpunkt Entertainment. Mit dieser Weiterbildungsinitiative für den Medienstandort Köln hat das mibeg-Institut Medien gemeinsam mit dem TV-Produzentenverband VFFVmedia e.V. ein Stipendium zur kostenlosen Teilnahme an der berufsbegleitenden Weiterbildung zum TV-Producer, Schwerpunkt Nonfiction / Entertainment ausgeschrieben.

Bewerben können sich ab sofort junge Talente mit ersten Berufserfahrungen oder Medienschaffende aus TV-Sendern und Produktionsunternehmen, die eine neue Berufsperspektive suchen. Verlangt werden ein kurzer Lebenslauf sowie eine kreative TV-Programmidee, die auf maximal zwei Seiten DIN A4 dargestellt
werden muss. Abgabeschluss ist der 22. März 2010 (Datum des Poststempels, mibeg-Institut Medien, Sachsenring 37-39, 50677 Köln).

Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet ein Gremium aus namhaften TV-Produzenten beim VFFVmedia e.V. bis zum 31. März 2010. Die Urheberrechte an den eingereichten Programmideen verbleiben bei den Bewerbern. Alle Teilnehmer am Bewerberverfahren werden schriftlich benachrichtigt.

Die berufsbegleitende Weiterbildung "Entertainment Producer/in" startet am 16. April 2010 und umfasst insgesamt 23 Seminareinheiten im Zeitraum eines Jahres. Die Teilnehmer der Fortbildung können an der Fortbildungsprüfung Producer bei der IHK Köln teilnehmen, wenn die persönlichen Voraussetzungen vorliegen.


Weitere Informationen:
http://www.mibeg.de/
Pressekontakt:
mibeg-Institut Medien
Sachsenring 37-39
50677 Köln
Tel. 0221-33 60 4 -628 / -629
Fax 0221-33 60 4 -666
E-Mail: medien@mibeg.de
http://www.mibeg.de/

Palomar5 weitet seine Aktivitäten 2010 auf die USA aus

Start einer 4-monatigen Pilotkooperation mit GAFFTA in San Francisco

Ehemalige Campbewohner führen ihre Projekte an diesem spannenden Standort weiter


Hochbegabunspresse Berlin, San Francisco, 22. Februar 2010: Nach dem erfolgreichen 6-wöchigen Palomar5-Innovationscamp, welches im Herbst 2009 in Berlin stattgefunden hat, führt die Initiative und das erweiterte Netzwerk, bestehend aus Campteilnehmern, Experten und Partnern, auch in 2010 die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen weiter.

Vom kürzlich renovierten Berliner Büro aus werden nun auch auf internationaler Basis das Netzwerk vergrößert, die Arbeit an bereits existierenden Projekten weitergeführt und neue Ideen angestoßen. So will Palomar5 Diskussionen zu den Kernpunkten, die das Netzwerk an jungen Erfindern, Künstlern, Wissenschaftlern und Unternehmern thematisiert, fördern.

Palomar5 hat mit der Gray Area Foundation for the Arts (GAFFTA) einen idealen Partner gefunden, um mehr experimentelle Räume für kreative Projekte zu schaffen. Ab Februar wird sich Palomar5 zunächst für vier Monate im GAFFTA Studio in San Francisco einquartieren. In diesem "Hub" werden Mitglieder aus dem Palomar5-Netzwerk an den im Camp entstandenen Projekten weiterarbeiten und sich an verschiedenen GAFFTA-Aktivitäten beteiligen.

"Diese Kooperation basiert auf dem gegenseitigen Glauben, dass ein interdisziplinärer Austausch, offene Umgebungen und der Wille zur Veränderung viele Vorteile bringt", erklärt die GAFFTA-Geschäftsführerin Josette Melchor. Matthias Holzmann, einer der Mitbegründer von Palomar5 ergänzt: "Ich erwarte mir, dass die Palomar5-Projekte sehr von dem inspirierenden Umfeld und dem kompetenten Netzwerk profitieren werden - und umgekehrt natürlich auch."

Während der Pilotkooperation werden folgende Palomar5-Projekte im GAFFTA-Studio voran getrieben:

Strata Labs: Neuartige Tools sollen helfen, Daten zu visualisieren und weiter zu verarbeiten.

A Human Right: Durch kostenfreies Breitbandinternet soll das Menschenrecht des freien Informationszugangs gesichert werden.

Dada Technology: Die Technologie will den Datenaustausch zwischen Mensch und Maschine haptischer, menschlicher und dadurch effizienter gestalten.

Display2000: Erforschung großer, vielseitiger Neonröhrenbildschirme und deren Anwendungsgebiete.

Show Me Love Lab: Ein Versuch, die Arbeitswelt liebenswerter zu gestalten

Startup4Startups: Eine neue Gründerkultur soll Startups vernetzen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Neben der Arbeit an den Projekten wird sich Palomar5 auch mit der Veranstaltung von interaktiven Workshops und Events im GAFFTA-Studio engagieren, um den Erfahrungsaustausch mit der Öffentlichkeit zu fördern und innovative Ideen und Diskussionen gemeinsam anzustoßen.

Über GAFFTA: Gray Area Fundation for the Arts (GAFFTA) ist eine in San Francisco ansässige Non-Profit-Organisation welche durch digitale Kultur ein soziales Bewusstsein fördern will. Durch die Prinzipien der Offenheit, Kollaboration und Ressourcenverteliung fördern die Programme Kreativität in den Spannungsfeldern zwischen Kunst, Design, Sound und Technologie. Durch den Versuch digitale Kultur erreichbar, substanziell und inspirierend zu gestalten, unterstützt GAFFTA die größte Macht aller Technologien: die Menschen schneller zusammen zu bringen."

Über Palomar5 e.V.: Die 2009 in Berlin gegründete Initiative bildet ein Netzwerk aus jungen kreativen Menschen, die aktiv die Arbeitswelt von morgen mitgestalten wollen. Ziel von Palomar5 ist es, sich von alten Denkmustern zu lösen und einen einzigartigen Raum für Innovationen zu schaffen, die den Bedürfnissen und Möglichkeiten der digitalen Generation entsprechen.

Links zu den Organisationen
Palomar5: www.palomar5.org
GAFFTA: http://www.gaffta.org


Links zu den Palomar5-Projekten
http://www.ahumanright.org
http://www.showmelovelab.com


Pressekontakt:

Palomar5

Jonathan Imme
ji@palomar5.org
+49 171 7780547

GAFFTA

Joe Brilliant
joe@gaffta.org
415.843.1423


Young Leaders Ideas Competition der BMW Stiftung Herbert Quandt

Hochbegabungspresse Drei Gewinner erhalten ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro + Alumni der Stiftung konzipieren und unterstützen gemeinwohlorientierte Projekte + Transsektorales Engagement junger Führungskräfte stärkt Bürgergesellschaft

Berlin, 21. Februar 2010 Der 2nd Young Leaders Ideas Competition der BMW Stiftung Herbert Quandt macht entstandenes gesellschaftliches Engagement junger Führungskräfte sichtbar. Auch 2009 suchte die BMW Stiftung Herbert Quandt wieder nach innovativen Projekten und Initiativen, die die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit vorbildlich angehen. Die zahlreichen Ideen und Projektvorschläge der Young Leaders griffen die zentralen Themen unserer Zeit auf: Umwelt, Nachhaltigkeit, Bildung, Medien und Integration sowie persönliche und unternehmerische Führungsqualität, internationale Verständigung und Know-how-Transfer. Die Jury hat nach intensiver Diskussion drei herausragende Projekte identifiziert, die nicht nur den gestellten Kriterien entsprechen, sondern auch exemplarisch für das An-liegen der BMW Stiftung stehen, eine aktive Bürgergesellschaft zu stärken und den gesellschaft-lichen Zusammenhalt zu fördern.

Die Preisträger:

- art@SCHOOL
Initiatoren: Norbert Bisky und Özcan Mutlu

- Rock Your Life! Deine Zukunft gehört dir
Initiator: Stephan Jansen

- WOMEN@Leadership
Initiatorin: Anupama Arya

Insgesamt hat die BMW Stiftung für die Preisträger des zweiten Young Leaders Ideas Competition ein Preisgeld von 50.000 Euro bewilligt und wird die Projekte unterstützend begleiten.

Die Projekte:
1. art@SCHOOL
Die Initiative des Berliner Abgeordneten Özcan Mutlu und des Künstlers Norbert Bisky zeigt, dass die Arbeit der Young Leaders Foren der BMW Stiftung fruchtet:
Özcan Mutlu und Norbert Bisky haben sich bei einem Young Leaders Forum der BMW Stiftung in Kanada kennengelernt, wurden dort inspiriert und haben schließlich das Projekt gemeinsam entwickelt.

Infolge der veränderten gesellschaftlichen Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen wird Schule zunehmend zum Lern- und Lebensort. Dieverstärkte Einrichtung von Ganztagsschulen trägt diesem Umstand Rechnung und bietet besondere Chancen für die kulturelle Bildung. Norbert Bisky und Özcan Mutlu bringen in ihrem Projekt Art@School unterschiedliche Akteure in einem Stadtviertel zusammen. Berlin hat als Stadt in den letzten Jahren eine besondere
Att-raktivität für Künstler entwickelt. Diese Künstler haben ihre Ateliers gerade in so ge-nannten "Brennpunktvierteln". Dadurch ist eine Situation entstanden, in der internatio-nale Künstler und sozial schwache Familien nebeneinander leben.
Diese Situation möchte Art@School nutzen und Künstler in die Schulen bringen um dort Kunstprojekte mit Schülern durchzuführen. Künstler sind häufig Menschen, die selber in ihren Biographien Hürden überwinden mussten und dabei ungewöhnliche Wege einschlugen. Diese Begegnungen sollen die Kinder inspirieren und ermutigen, die Möglichkeiten in ihrem Leben zu nutzen. Das Projekt Art@School wurde im Herbst 2009 ins Leben gerufen und wird im März 2010 an der Kreuzberger Hector-Peterson-Schule als Pilotschule starten.

2. Rock Your Life! Deine Zukunft gehört Dir
Prof. Dr. Stephan A. Jansen ist Gründungspräsident der Zeppelin University, Friedrichshafen und Alumnus der BMW Stiftung. Das Projekt Rock Your Life! wurde von seinen Studenten entwickelt und aufgebaut. Das Projekt läuft bereits erfolgreich (www.rockyourlife.de und ist derzeit ebenso beim bundesweiten Wettbewerb "startsocial -Hilfe für Helfer" nominiert. Der Erfolg eines Menschen in Deutschland hängt stark von soziodemographischen Hintergründen ab. Rock Your Life! will Chancen fair verteilen. Das Programm qualifiziert Studenten als Coaches, welche zwei Jahre einen Hauptschüler aus sozialen Brennpunkten
individuell und kontinuierlich betreuen und auf dem Weg in den Beruf begleiten. Die Jury sah darin eine Win-win-Situation, zum einen für die Studenten, die durch das Coaching die eigenen sozialen Kompetenzen stärken; zum anderen für die Hauptschüler, deren Employability gestärkt wird. Schließlich profitieren auch
Unternehmen, da Auszubildende optimaler auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden. Ferner hat das große Potential von "Rock Your Life!" einer bundesweiten - und auch internationalen - Skalierung als Social Franchise die Jury überzeugt.

3. WOMEN@Leadership
Anupama Arya ist Geschäftsfrau und Unternehmerin in den USA und Indien. Sie ist Alumna der BMW Stiftung Herbert Quandt und kämpft seit Jahren dafür, in Indien verstärkt Führungs- und Schlüsselpositionen mit Frauen zu besetzen.
In Indien gibt es keinerlei System der strukturierten Gleichberechtigung auf Führungsebenen bzw. bestehen keinerlei Aufbauprogramme für Frauen. Die größte Hürde für Frauen ist die geschlechtliche Stereotypisierung durch Kollegen und Vorgesetzte, die geringen Vernetzungsmöglichkeiten sowie die kaum vorhandene
Möglichkeit, an Führungsseminaren oder Schulungen teilzunehmen. WOMEN @Leadership möchte diesem Missstand mit einem landesweiten Programm zur Förderung der Führungskompetenz von Frauen entgegenwirken. Das Konzept hat das Potential, als "role model" für die Stärkung weiblicher Führungskräfte in Indien zu fungieren, und so die Geschlechterbalance in den Führungspositionen des Landes zu optimieren. Die Entscheidung der Jury wurde insbesondere durch
Anupama Aryas Persönlichkeit und ihr berufliches Profil bestärkt.

Die Jury des 2nd Young Leaders Ideas Competition 2009:

- Markus Hipp,Geschäftsführender Vorstand, BMW Stiftung Herbert Quandt)
- Dr. Helga Breuninger (Vorsitzende der Geschäftsleitung, Breuninger Stiftung
gGmbH, Vorsitzende des Vorstands, Bürgerstiftung Stuttgart)
- Stefan Quandt, (Stelv. Vorsitzender des Aufsichtsrats, BMW AG und
Mitglied des Kuratoriums, BMW Stiftung Herbert Quandt)
- Frank Trümper (Geschäftsführer, Common Purpose Deutschland e.V.,
Frank-furt a.M.)
- Ole von Uexküll (Executive Director, Right Livelihood
Foundation, Stockholm)

Diese Pressemitteilung, weitere Informationen und Fotos unter:
www.bmw-stiftung.de/
Pressekontakt:
Tanja von Unger
BMW Stiftung Herbert Quandt
Reinhardtstr. 58
10117 Berlin
tanja.unger@bmw-stiftung.de
Tel. + 49 30 3396 - 3529

Finn-Ole Heinrich – »Gestern war auch schon ein Tag«

Erzählungen

»Hard stuff, immer aktuell, sowas brauchen wir !« clemens meyer»

Hochbegabungspresse Einmal bin ich mitten in der Nacht aufgewacht, weil sie im Schlaf gewimmert und geweint hat. Ich habe sie nicht geweckt, nicht gestreichelt oder geküsst, habe ihr nur zugesehen. Es war gut, sie wieder weinen zu sehen, sie endlich weinen zu sehen. Ich hatte fast vergessen, wie Susan aussieht, wenn sie weint.«

Susan fehlt ein Bein. Tom ist die Treppe runtergefallen. Und Henning lügt so lange, bis er die Wahrheit sagt. Finn-Ole Heinrich erzählt von Menschen, die ins Schwanken gekommen sind, die das Leben mit aller Härte umgeworfen hat. Und die nun wieder aufstehen müssen.

Finn-Ole Heinrich zählt zu den großen Talenten der deutschen Gegenwartsliteratur. Bereits seine ersten beiden Bücher, »die taschen voll wasser« (Erzählungen, 2005) und»Räuberhände« (Roman, 2007), wurden von Lesern und Presse gefeiert. Mit »Gestern war auch schon ein Tag« erreicht sein Schreiben jetzt eine neue Stufe. Diese Texte hinterlassen in ihrer Ehrlichkeit, sprachlichen Klarheit, ihrer Sensibilität und auch in ihrem Humor beim Leser eine Faszination, die lange trägt. Die Form der Erzählung von ihrer besten Seite.


Der Autor
Finn-Ole Heinrich
*1982, aufgewachsen in Cuxhaven, Filmstudium in Hannover, dann Stadtschreiber in Erfurt. Er lebt jetzt in Hamburg. 2008 schrieb er das Drehbuch zum Kurzfilm »Fliegen«, der auf der Berlinale gezeigt wurde.
www.finnoleheinrich.de
Bisher erschienen:
2005 »die taschen voll wasser«, Erzählungen
2007 »Räuberhände«, Roman
Im Herbst/Winter 2009/2010 geht
Finn-Ole Heinrich auf Lesereise.
Für Buchungen:
kontakt@mairisch.de

Finn-Ole Heinrich
»Gestern war auch schon ein Tag«
Erzählungen
Hardcover 160 Seiten 16,90 Euro
ISBN 978-3-938539-14-9 mairisch Verlag
Oktober 2009



Stefanie Ericke-Keidtel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
mairisch Verlag
Tel: 030-290 457 09
stefanie.ericke@mairisch.de

Stevan Paul – »Monsieur, der Hummer und ich«

Erzählungen vom Kochen

Hochbegabungspresse »So hatte ich den Küchenchef noch nie gesehen. Seltsam verändert. Blass sah er aus. Um Jahre gealtert. Er musste Schreckliches erlebt haben. Da draußen. Hinter der Schwingtür.«

Wie fühlt es sich eigentlich an, für Deutschlands prominentesten Restaurantkritiker zu kochen und dabei grandios zu scheitern? Erzählt Paul Bocuse gute Witze? Wie schmeckt Kartoffelsalat aus der Fritteuse?

Und warum können die Deutschen nicht grillen?

Von verzweifelten Köchen, unberechenbaren Lebensmitteln, Kellnern mit Schwimmflügeln, einem Pralinen fressenden Hund, Fischmenschen, dem Hummer
flüsterer, Elvis Presley, den sinnlichen Freuden der Sprossenzucht und dem Siegeszug der gesamtdeutschen Bratwurstpalme erzählt dieses Buch, komisch,
unterhaltsam und anregend. Und weil die Lektüre auch Appetit macht, gibt es für jede Erzählung das passende Rezept.


Der Autor
Stevan Paul
*1969, lebt in Hamburg. Der gelernte Koch arbeitete von 1988 bis 1995 in führenden Häusern der deutschen Gastronomie und ist heute als Foodstylist und Autor für Zeitschriften, Werbe-agenturen und Verlage tätig. Von 2004 bis 2006 stand er als Fernsehkoch für das RTL Mittags-magazin Punkt 12 vor der Kamera. Er ist Gründer und Mitveranstalter von Kaffee.Satz.Lesen, dem Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur sowie Mitherausgeber zweier Anthologien zur Lesereihe. Unter dem Pseudonym Herr Paulsen betreibt Stevan Paul das Foodblog Nutri Culinary (www.nutriculinary.com).


Stevan Paul
»Monsieur, der Hummer und ich«
Erzählungen vom Kochen
Mit Rezepten und Fotos zu den Texten
Hardcover in Feinleinen 176 Seiten 18,90 Euro
ISBN 978-3-938539-12-5 mairisch Verlag
September 2009

Dienstag, 23. Februar 2010

1 Million Waisenkinder nach der Erdbebenkatastrophe brauchen ein sicheres Zuhause.


1 million orphans need a safe home after the earthquake.

Hochbegabungspresse Nach dem Erdbeben in Haiti lief die Hilfe in dem unglaublichen Chaos nur zögernd an. Alle Organisationen mussten sich erst zurechtfinden in einem Gebiet, in dem kein Stein mehr auf dem anderen stand. Einen Monat nach der Katastrophe werden die Meldungen über Haiti weniger, doch die Situation im Land ist nach wie vor katastrophal und wir dürfen nicht zu schnell vergessen, dass die Menschen in Haiti noch immer ums Überleben kämpfen.

Ganz besonders hart ist es für die Kinder. Vor dem Erdbeben am 12.01.2010 gab es auf Haiti etwa "nur" 380.000 Waisenkinder – nun schätzen wir, dass diese Zahl auf 1 Million Waisen angestiegen ist. Die Kinder irren alleine durch die zerstörten Straßen, sind verletzt, wurden vielleicht sogar missbrauch oder verschleppt. Viele Säuglinge haben keine Eltern mehr. Diese traumatische Zeit wird die Kinder ihr ganzes Leben begleiten. Sie brauchen dringend einen geschützen Raum, Nahrung, Kleidung und Liebe, um überhaupt wieder Vertrauen und Hoffnung zu entwickeln.

HOUSE OF HOPE hat zwar kein eigenes Projekt in Haiti, aber wir wollen unseren Kreis von Spendern dennoch bitten, auf unser Konto Ihren Betrag für unsere Haiti-Kinderhilfe einzuzahlen. Wir haben recherchiert, mit welcher Organisation wir zusammenarbeiten wollen und haben uns für die SOS-Kinderdörfer auf Haiti entschieden. Hier gibt es bereits lange vorhandene und funktionierende Strukturen. SOS-Mitarbeiter suchen und finden Kinder ohne Begleitung und bringen sie ins SOS-Dorf. Hier werden sie versorgt und können eine neue Heimat finden.

Bitte schauen Sie nicht weg. Lassen Sie uns Hand in Hand den Kindern von Haiti eine Chance auf Leben geben.
Alle Projekte von House of Hope finden Sie hier:
All projects of House of Hope you will find here:

Spendenkonto - Spenden Sie bitte mit Vermerk "HAITI"
Kontoinhaber:
House of Hope e.V.
Bank für Sozialwirtschaft Konto-Nr. 8839900 BLZ 700 205 00
Innerhalb Deutschland können Sie nun auch bequem und einfach online spenden
http://www.houseofhope.de/static/spenden/spenden_formular.php

Videoprojekt über Hochbegabung

Hochbegabungspresse Hochbegabung kann für betroffene Jugendliche erhöhte Chancen, aber auch Probleme mit sich bringen. Sie fallen durch außergewöhnliche Leistungen auf oder durch Desinteresse in der Schule und fehlende soziale Kontakte.

In dem Videoprojekt des Medienprojekts Wuppertal e.V. sollen einige hochbegabte Jugendliche über mehrere Monate porträtiert werden. Der Film lässt sie alle zu Wort kommen: die Hochbegabten, ihre Eltern, Lehrer, Geschwister und Freunde. Wie gehen die Jugendlichen mit ihrer Hochbegabung um, und wie gehen andere mit ihnen um? Wie ist der Lebensalltag in Familie, in der Schule und mit Freunden? Welche positiven und negativen Folgen hat die Hochbegabung für die Beteiligten? Der Film will aufklären und Verständnis für Hochbegabte fördern.

Das Projekt wird von dem Kölner Filmemacher und Medienpädagogen Christoph Müller realisiert, der seit 15 Jahren Filme zu psychosozialen Themen macht. Dementsprechend sollten Interessierte Familien aus dem Großraum Nordrhein-Westfalen stammen. Die teilnehmenden Jugendlichen sollten im Schulalter und ca. 13 bis 19 Jahre alt sein. In Einzelfällen sind Ausnahmen möglich. Das Projekt läuft bis Herbst 2010. Ende des Jahres wird das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt und bundesweit als Aufklärungs- und Bildungsmittel vertrieben.

Weitere Informationen zum Medienprojekt Wuppertal erhalten Sie unter www.medienprojekt-wuppertal.de. Interessierte wenden sich am besten direkt an Christoph Müller unter camvideo@t-online.de

Jeder Anruf ein Geschenk für die Natur!

Berliner Unternehmen lässt jetzt Handys für den Naturschutz klingeln

Hochbegabungspresse Wenn neben Ihnen im Cafe plötzlich der Kuckuck ruft, Wölfe in der U-Bahn heulen oder eine Nachtigall im Bioladen singt, ist das keine Sinnestäuschung. Dann sind Sie einem Kunden von nature-rings.de begegnet, der es satt hatte, blechernes Gedudel als Handyklingelton zu ertragen.

Das kleine Berliner Unternehmen schlägt wohltuend natürliche Töne an: Originalaufnahmen von über 30 verschiedenen Tierarten wie zum Beispiel Nachtigall, Lerche, Walkauz, Feldgrille oder Wolf, werden auf der Internetseite als Klingeltöne zum Download angeboten.

Der „Ruf der Wildnis" als Klingelton macht aber nicht nur Naturfreunden Freude! Sie eignen sich auch ausgezeichnet als sinnige Geschenkidee. Als kleine Überraschung zum Geburtstag und passend zur Saison beispielsweise als origineller Valentins- oder Ostergruß!

Das Besondere daran: Natürlichen Wohlklang fürs Handy gibt es bei nature-rings.de exklusiv in Verbindung mit Wohltaten für die Natur, nämlich gegen eine Spende für ein Naturschutzprojekt! Ein zeitgemäßes Angebot für umweltbewusste Nutzer moderner Mobiltelefone: Sie können im doppelten Sinn die gute Tat mit dem guten Ruf kombinieren.

Spendenpartner ist der Naturschutzbund Deutschland, NABU e.V., zum Beispiel mit seinem Schutzprojekt für wildlebende Wölfe in Deutschland. Wer mindestens 15 Euro für wilde Wölfe übrig hat, kann sich zum Dank ihr Chorgeheul aufs Handy holen und dazu noch zwei weitere Tierstimmen als Klingeltöne auswählen.

Naturwissenschaftlicher Partner von nature-rings.de ist das Tierstimmenarchiv der Berliner Humboldt-Universität, eine der ältesten und mit über 110.000 Tonaufnahmen umfangreichsten Sammlungen von Tierstimmen weltweit. Dort gesammelte Archivaufnahmen wurden in Studioqualität für den Gebrauch als Rufton bearbeitet. Sie sind damit Rohstoff für einen individuellen Handysound, bei dem sich künftig die große Liebe mit dem Gesang der Nachtigall melden kann, ein Falkenruf ertönt, wenn Falk anruft oder eine SMS mit dem Ruf des Kuckucks ankommt.

nature-rings.de bietet ein attraktives Produkt für alle, die moderne Kommunikationsmittel individuell nutzen und sich zugleich verantwortungsbewusst gegenüber Natur und Umwelt zeigen. Und wenn Vogelgezwitscher in der U-Bahn ertönt, dann ist den Angerufenen die Sympathie ihrer Mitfahrer obendrein sicher.

Kontakt:
Internet:

www.nature-rings.de
E-Mail:
gundula.oertel@nature-rings.de
andreas.fusser@nature-rings.de
Fon: 030 – 240 85 353

Mobil: 0177 570 15 25

Oertel+Fußer GbR
Postanschrift:
Andreas Fußer
Unterbaumstraße 4
10117 Berlin

Frauen in Europa

Frauen in Europa
Frauen in Europa by Lilli Cremer-Altgeld. „Frauen in Europa“. Seien Sie dabei! Mit Ihren Gedichten. Mit Ihren Ideen. Mit Ihren Visionen. Mit Ihren Werken. Mit Ihrer Homepage. Bitte schreiben Sie eine Mail an Lilli Cremer-Altgeld frauenineuropa@t-online.de Bitte klicken Sie auf das Bild: So kommen Sie direkt zum Blog „FRAUEN IN EUROPA“.

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik


Foto: Ralf Voigt


Man erkennt sie.

Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001





Meine persönliche Einführung in die Hochbegabung

Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“

Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.

Aber was ist überhaupt Hochbegabung?

Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015

Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?

Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlx Stand: 19.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.

Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.

Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.

Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.

Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?

Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.

Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.

Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:

O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.

O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“ http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.

O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:

O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.

O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.

Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015

Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.

Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „Intelligenz und Hochbegabung“ wie folgt:

„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:

O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)

O Sozial-emotionale Fähigkeiten

O Musisch-künstlerische Fähigkeiten

O Musikalische Fähigkeiten

O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)

O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

O Praktische Intelligenz“

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015

Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.

Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“

Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?

Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …

Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).

Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei den Generalisten ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.

Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.

So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“. http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015

Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.

Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."

Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.

O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.

O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“ http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015

O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnis http://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015

O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“ https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/ Stand: 20.09.2015

O Und hier ist die englische Variante von Mensa International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.

Meine Empfehlungen:

O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015

O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem Expertenkreis Hochbegabung/Potentiale der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015

O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.

Ich drücke schon mal die Daumen!

Für das Campus-Radio Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.

Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.

Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.

Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittring http://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.

© Lilli Cremer-Altgeld, 2015